Немецкие поселенцы под Санкт-Петербургом исторический и культурный ландшафт. Каталог выставки. Санкт-Петербург, 2015.


Чтобы посмотреть этот PDF файл с форматированием и разметкой, скачайте его и откройте на своем компьютере.
STIFTUNG ZUR FÖRDERUNG UND ENTWICKLUNG DEUTSCH-RUSSISCHER BEZIEHUNGEN
Ausstellungskatalog
­€­† Œ€­Œ
Zusammenstellung und Redaktion:
Dr. hab. I.
W.
Tscherkasjanow
Einleitungsartikel:
Dr. hab. I.
W.
Tscherkasjanow
Dr. T.
Schrader
Dr. hab. I.
Archiptschenko
P.
Bijagowa
Nemkowa
Dr.
Pusejkina
Dr. T
Schrader
Dr. hab. I.
W.
Tscherkasjanow
a (Chefredakteurin)
Deutsche Siedler um St.
O.
V.
Fedorenko, A.
V.
Deeg, Dr.
Koryshev, Dr.
O.
Korrektur:
K.
Umschlagbild:
Schüler von Neu-Sarat
owka auf einem Ausug in die Eremitage.
Leningrad, Beginn der 1930er Jahre. Aus dem Familienarchiv von S.
Schmidt
W.
Tscherkasjanow
a (Zusammenstellung und Redaktion)
W.
Tscherkasjanow
a, T.
Schrader (Einleitungsartikel)
Stiftung zur Förderung und Ent
wicklung der deutsch-russischen
-
- . \f .
\b
 
\r :
- . \f .
\b
. . 
\f .

\f
- \r. \f .
 \n
.
.
­ 

. . 
\f €.
.
\f\t
. 
. \f .

- . \f 
\b (.)
\n\t\b \b  -\f\t: \r  \r :
‚  =
Deutsche Siedler um St.
Œ, .

 
  \t\b\r 
€.
Ž , . 
. \f ‰.
‚, - ‹.
\f

\n :
 \b  ’
\f  ”ƒ.
€ , \n 1930-  .  \t    .

@ .. \b, 
, 
@ .. \b, .. , \f\b \b
Œ ƒ  
 \f-  \t
«‡\f-\t • \n    -\r\f »
INHALTSVERZE
Vorwort des Autors
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1/ Erste deutsche Siedlungen um
2/
Gründung von Siedlungen zu Beginn des 19.
Jahrhunderts im Küst
3/ Bildung von Tocht
erkolonien im 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts
4/
Einhundertjährige Jubiläen der
ältesten Kolonien:
neue Iden
tität der Kolonisten
5/ Zweite Hälfte des 19. – A
nfang des 20. Jahrhunderts: Traditionen und Reformen
Traditionelle Beschäftigungen Alltag der K
olonisten
Deutsche Kolonien unter Verhältnissen der Marktbezieh
Der Einuss des Ersten Weltkrieges auf den Zustand der deutschen K
6/ Die Kirche und das geistliche Leben der Kolonist
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kirchenbau in Kolonien und Gründung von lutherischen Gemeinden
Wohltätigkeitsorganisationen in den Kolonien
Beerdigungskassen und Friedhöfe
7/ Schule: Unterricht und Kinderer
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8/ Im Dienste von Staa
t und Gesellschaft
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wehrpicht und Militärdienst der Kolonisten
Freiwillige Feuerwehr
9/ Die deutsche Familie: Dialog der Gener
ationen
10/ 20 Jahrhundert: Zwischen zw
Die deutsche Bevölkerung im Leningr
Sozialökonomische Änderungen in den ersten Jahr
Gründung der Kolchosen und Entkulakisierung
Deutsche Kolchosen als Paradebeispiele des S
ozialismus
Politische Repressalien der 1930er Jahre
11/ Das Schicksal der Kriegsgenerationen (1941–1955)
Die ersten Monate des Krieges und die deutsche Bev
Deportierung der Deutschen in den ersten Monat
en des Krieges
Deutsche Bevölkerung im Ring der Blo
ckade und die Wiederaufnahme
der Deportierung im Frühling 1942
Das Schicksal der Leningrader Deutschen in dem v
Trudarmee (Arbeitsarmee) und Sondersiedlungen
12/
Die deutschen Kolonien nach dem Krieg: die Folgen der Ver
gangenheit,
neue Honungen
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
13/ In der Gegenwart: B
ewahrung des
Kulturerbes der K
olonisten
Bilder
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anhang.
Die innere Ordnung der deutschen Kolonien um P
Quellen- und Literaturv
erzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Dank für die Erteilung von Auskünft
en und für die Hilfe bei der Sammlung
von Materialien
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

 
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
  \t\b 
\f
 \r  
 \f 
. . . . . . . . . . . . . . .
 
  \r 
XIX –  XX .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
100- 
\r  \r:   
. . . . . . . . . . . . . . . .
­
 XIX – 
XX
.: \b  \t
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
  
\r
\f   \r \n\r\t \b\t 
 \r \r \r 
 \n\t 
€  
   
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
\r \r \r \t   \t \t\r
44
\r  \r 
\t   
\r \r \r 
‚:   
 \r
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
\n   \f
 
ƒ
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
 \r  \n \r \r  
 \r  \n
\n\t\b 
\t : \f \r
 : \t 
\t \r\t
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
\f   ­ 
-€ \b   \r\t  \r \r
‚\r \t\r  \n
\f  \t   \r 
 
\b  1930-\t \r
74

   \r (1941–1955)
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
\r  \r     ­
 
   \r \r \r  \r
\f   \r 
   \r\r  \r 1942 
\n \t  \r  \n\r 
\n   
\n\t\b   \r: 
 \f,  
\t
:   \f  
…†\b
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.
‡\t
  «\f   \r\r \t»,
\f  \r \t\b  \r
 \f\t
…   

 ƒ\r
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ˆ\f 
   \tƒ 
 \t
. . . . . . . . . . . . . . . . . .
as Erscheinen des vorliegenden
Werks ist mit dem 250.—Jahrestag des
Entstehens der ersten deutschen
ORWORT DES
UTORS

immer stehen einzelne Häuser von Kolonisten, auch nicht alle ih
rer Friedhöfe wurden zerstört. Ihre Vergangenheit wurde auch in
zahlreichen, zum Teil sehr alten Archivdokumenten bewahrt. Ver
lässliche Überlieferungen gibt es auch aufgrund von Erinnerun
gen von Augenzeugen der Ereignisse sowie deren Nachkommen.
Die seit 1993 bestehende Stiftung zur Förderung und Entwicklung
der deutsch-russischen Beziehungen „Deutsch-russisches Begeg
von heimatkundlichen Forschungen zu einzelnen Kolonien und
zwar über Neu-Saratowka, Strelna, Graschdanka und Owzyno. Ar
tikel über das Leben der Kolonisten erscheinen auch in der Presse.
Eine systematische Darstellung der Geschichte der deutschen Ko
lonien vom Moment ihrer Gründung bis zum Frühjahr 1942 gibt es
bis heute allerdings nicht.
Leider bleiben bislang auch die Biogra™en jener Kolonisten un
nien und der deutschen Bevölkerung umfassend wiederzugeben,
wobei diese Geschichte auch nach der Deportation weiterging—–
wenn auch in anderen Landesteilen. Der Ausstellung und dem
Katalog liegen Dokumente, Fotogra™en, Karten und Pläne sowie
Informationen zugrunde, die in Archiven, Museen und Bibliothe
ken in Russland wie in Deutschland gefunden wurden. Ein wesent
tionen. Bei allen Bemühungen, in der Präsentation des Materials
ein Gleichgewicht zu wahren, lässt sich doch nicht die Tatsache
ignorieren, dass die frühe Geschichte weniger gut dokumentiert
nur, die Lage der Kolonien zu bestimmen, sondern immer wieder
auch die planerische Konzeption der Kolonien selbst nachzuvoll
ziehen. Als Beispiele seien die Pläne der Kolonien Friedenthal und
Neu-Pargolowo genannt.
Als am umfangreichsten erwies sich das gesammelte Material zu
den Themenbereichen Kirche und Familie. Dies liegt in der wich
Fotogra™en einiger Pastoren mit ihren Gemeindemitgliedern. Die
ausgestellten Kirchendokumente, Fotos von Hochzeitsfeiern, Kin
dern und Eltern wurden in jeder Familie sorgsam aufbewahrt.
Ein umfangreicher Materialkomplex ergab sich zur Geschichte
der Kolchosgründungen der Vorkriegszeit, besonders zur Teil
Deutschen an den Kampfhandlungen beider Weltkriege sowie
des Nachkriegsschicksals der deutschen Kolchose. Das Vorhan
densein einer großen Anzahl von Fotos von Kolonisten in Militä
runiform verhalf nicht zu einer Aufklärung dieses Themas, da die
Besitzer der Bilder manchmal selbst einfache Fragen nach dem Ort
und dem Zeitpunkt der Aufnahmen nicht beantworten konnten
und auch keine biogra™schen Basisangaben zu den dargestellten
Personen machen konnten.
Die Wanderausstellung verfügt leider nur über eine begrenzte
Ausstellungsäche. Bisweilen mussten auf einer Schautafel schick
salsträchtige Ereignisse mit großen Zeitabständen dargestellt wer
den, wobei nur ein knappes Dutzend Dokumente und Fotogra™en
Thema selbstständig zu erweitern. Eine besondere emotionale
Last trägt der Abschnitt mit den Danksagungen. Hier sind die Na
men von Nachkommen der Kolonisten und vom Thema begeister
ter Enthusiasten aufgeführt, die bei der Suche und Sammlung der
Vorwort des Autors / ‹ 
  ˆ   \f\n —250-Š 
     \t  \r\f . š\r\t
\t, \t \n —2015— .,  \n\bŠ
\n  \t   ,    
\n     ‡ — ›—II.
 Š\r,   — ,
\n\b —2013— . – \n\b 250-  ›
—II,   22 Š 1763— ., «‹   
, —‡Š œƒŠˆ, \b —  \f\r
   ƒŠ       ». ž ƒ
\n \f Š   \b  
,    \r    
  ƒ.    
—\fŠ \f\rŠ. —1764— . —  \b 
   ‡ – Ž\r. —ƒ\b 
 \r\b     
\t ‡, \n     
 \b    \t ‡\f\r 
ƒ\b (‡ ). š\r \t  ƒ  \t
\n\b  2014 .
 1765— . \fƒ \r —‹\r\f  \r
\rœ \r    \b
 \r\f . 27  \f 1765— .  60 \t 
 .      \r \f , 
 ‡\r\t \r,  \r  
. 6  \f 1766— . Š\n  
 \t —ƒ\t (‚\t) \t. 
—I    «» 
  \rƒ\b Œ  . ‚\f\t\t    \r
\b . — 1820-   \n 
\t   \n  \t  \f 
 \t  .  \n   \b 
 …ƒ —‹.    \n  \t
    , \f\t \r 
  . ‚—\n\f 1841— . —
\r\f     \n\b 2714 . ‚—\n\f ŸŸ—. 
\r\f  \r \fƒ  40 \t.  
 \fŠˆ ƒ —    \b   
\t \f\r, , —ˆ .
\r \t \t \t, \f 
    \n\b\f ˆŠ
\n    —     
 :  46—931 \n —1910— .  11—167 \n —1920— .
 ƒ\t    \t  \b
     \f\b.  \f \r
 —€ \t \r  - «‡
Œ» —  . \b.
  \t ‹\n\t \t \t 
 \n\t   ƒ -\n 
 …  ‡. ‹\bŠ 1941— . –  
1942— .    \r   \r\b
—‚ . •\t «»  \r  \b 
   \f   (\fŠ),  
\f \r —ƒ  \n \n\b   
\t ….  \f  \t € \t
\r  \r \n   …Š, —
  ‡   — .   ’,
 1948— .    \r \n  — 
. ‡ƒ  \fˆ —
1955— . ‹\b    ˆ\b — 
 \b  1972— . — 2002— .,  \r\f  ƒ
 3868 , —€ \t \r – 2372.
   \r  €  \r\b \t \r \f
,      \t  
\n \n. \t  \t   «\fŠ
\f»  —\rŠ —\rˆ   
 ƒ  \r\f  \t  . ‹
 \b   ,    ƒ .  ˆ
\b  ,    \f\nƒ   
\rˆ. \b   — \n     \f
 , \n \n  .  ƒ  
—— \n \r\t    .
Œ ƒ   \f-  
\t «‡\f-\t • \n    -
\r\f », \t\fŠˆ\t  1993— ., \t     
\n   , \n\r \b  —\rœ
\b Š \r\f   -, 
 \b   \f\b\f\f  .  ’     
 •, ’\f ˆ \b\t , ˆ
\t 250-Š   \t, \n\t  2017— .
      \r   
«   -\r\f : \n\t
—\f\b\f\t » —\b\t  .
 \r\f   \t Š  
 \b  \f\n —\r  ›.—.—€\r\t,
.—.—. ¡\n\b\t    \t 
\r  \f\r .—.—\t. \t  
   . \fŠ \f \f


\b Š    \t ‹\n\t \t
 .—.—\b. ” Š  \b
 \f\n €.—”.—\t\n —€.—.—\f\t. 
 \n  \t \r \b    –
, \b, …ƒ, ‹. Šƒ  ƒ
  Š ——\n\t \n. ‹
\n  ƒ    \t  
       1942— .     .
‚ ƒŠ,   Š —\r    
,     —\r ’
, \f  \f\b\f.  \b \b , 
  \fƒ      ’  ƒ
.    , \f ‘ \b 
 \b\r\f   \n\fŠ \r\f, 
 \t   -\t \f
\f  \r \f\t  ‡ \b 
   . —  \t
\t  — Œ  …\r\n €\f
  (1910–1957).  € \t 
  \n  (1899–1955) \r  \b
\b  .
ˆ    \t   \b
\r   . \b \rˆ\n
  \n  ,  ƒ \t    
    Š \t  Š
  ,  ƒ\b   
,   \f     . — 
 —  ƒ \f,  ,  —,
\n ,     , \f  —\r\r
  ‡ —…. ¡\n\b\fŠ \n\b  \t
  \r\f   .
‚   \f    \n\t—– \f\b\t
\b —Š  . ‡ \b —
ƒ Š\t Š   
   -  \n\f \f. 
\rœ\f   \n\f Š\t  
\nŠ.    ƒ  \b 
—\n , \b  \b  , \n 
 \b \f. , \fˆ\f \b 
\f, \rƒŠˆ  \r\f   ,  
  \t  XIX—. Ž   
 \r \rƒ  \fŠ 
Š  , Š ,   ƒ   .
\b ƒ\b ƒ      \b
\n\b ˆ  \f  , \n  \r\f\fˆ  
\b —\b   \f.
—   \r\f   \b  \n  
 . Šƒ  ,  — XIX –
\n XX—., Š    \t
 \f. ‚ \n\t    \b
\b ƒ \t,    
\b \f   \t.   \f \f
ƒ\b  \t Œ\b — \t.
 ˆ  \n\f \r  
     \b. ”  \rœ \t
ƒ\t \bŠ, \fŠ     —\b —\f
\b \f . ¡   \r  \r\t
\r  ƒ,   , , 
  .   \b   \n
 ,   Šˆ \f ( 
ƒ, ˆ,   Š\n \r), 
—  ,   \b ƒ\t \r
  . ‹   \t ƒ \f\b  
 \t,    \n . Š
     — ƒ. 
\bŠ \f,   \r  ƒ, \t
 \t \rƒ  \b —ƒ\t \b.
­\b\t     
    \b, \r \r \f\n  
   Š\t \b \t\t .
  \t ƒ,  \b\b
—      \b \fˆ
  ,  .
ƒ \r \b  ,   \t \r
ˆ ,   \f\n, \n
.  ’  \b \t 
 ,  \f    ,
\b —\r.
 \f\n Š  \f\n  —\r
  \t  \f    \t, \t \f\b\r
   . \n \r\b  \n 
 —\t     \b \f, ..
\b  \t \t    \b  
 —   œ, ƒ \rˆ\b \rˆ
\r \n  \rƒ  Š\t.
ƒ ,  ƒŠ,   \n\fŠ
’\fŠ ˆ\b. \t     \r
\b \f\b\r \r —\r\b  
, \b\f   \b  \f — \t.
’\f    \n\b  \r\b\t
  Š  \t. ›   
\n , \rœ \rˆ\t    \t, 
 \rƒ \n — \b  \t,
\t  Š\t.
Vorwort des Autors / ‹ 
ƒ    –  \f, \n\b 
\b  \f  \r\f    ,
Š ƒ\b \f \nŠ 
\b \b   . ‹\r\fŠ ’\b\fŠ
 \f\f  \r\b\t  «­ ». ¡\b
\n   , ’\f ,
  \r\fŠ ˆ\b —  \r
.  ˆ\bŠ ’  \f  Š\t \f\b
\f\n\b \f\b  —\f,    \t
—   —\f .
ŠŠ \b\b ƒ  \f\b, 
\f   —\r\r,  \f  ƒ
 \rƒ  \rŠ\n  \f  
 \f.
‹\r  \r  \f \f\f —
\f ‡\f-  • \n,  \r
\n   —œ\f —\r 
   , \r  \r   \n
—   ˆ  .
en Anstoß zur Massenauswande-
rung der Deutschen nach Russland
gab das Manifest von Katharina—II.
vom 22.—Juli 1763 „Über die Erlaubnis für
alle Ausländer, die nach Russland einwan-
dern, sich in jeweils dem Gouvernement
niederzulassen, das ihrer Wahl entspricht
und über die ihnen gewährten Rechte“
(das sogenannte Einladungsmanifest). Die
ERSTE DEUTSCHE SIEDLUNGEN
-
37 Familien ins Gouvernement Jekaterinoslaw um. Im Jahr 1849
blieben hier nur 28 Familien (252 Menschen). Bei Jekaterinoslaw
tersburg 874 deutsche Kolonisten in vier Kolonien. In den vergan
genen Jahrzehnten hatten die Kolonisten keine erfolgreiche Ent
wicklung erreichen können. Tatkräftige Maßnahmen wurden zur
Zeit der Regierung von Pawel I. ergrien. Im Jahre 1797 wurde eine
Revision unternommen mit dem Zweck, die Bedürfnisse der Kolo
nisten aufzuklären. Außerdem wurden ihnen auch Grundstücke in
burger Kolonien“ akzeptiert, die alle Seiten ihres Lebens und ihre
Wirtschaftsbeziehungen ausführlich analysierte.
\n \f Š   ‡Š 
ƒ  ›—II  22 Š 1763— . «‹—
  ,  ‡Š œƒŠˆ,
\b —  \f\r   ƒŠ   
    ».  ›\t  
Š    ‡\t\t  
— \f  \rˆ\t\t \t, \t  
\n   \f \r  \f.
‹  \f ’ \n 
 , \nˆ   \n \f\n \n
  \n \n Š\t  \f   .  
 , \t \b  \f 
     ,    \b
  \t.  ’\f \fŠ \r\n\fŠ \f,
\fŠ  \b  ‡Š,   \b ,
  \t \t\t.
‰ 1763— .  \r\b     , 
ƒ  \b  ‡Š. ” \r,  \fŠ \n\b, 
\r , ƒ\b \b   
ƒ\b , \rƒ  \t ,
 \r\b  \b  \f\n, \b   
    . ƒ \f   Šˆ
    ‡Š    \n 
. Ÿ \f 1763   \b  ,
\r\b\t     ƒ\t   
ƒ.
¡\r   \n    \b  
  —€Š\r, \t   \r 1763— .
     ‡Š.  \r  
 \r  ‚,     ˆ 
   —‹\r\f. ¡\b   
 \b     ,  ,
 — \f    \f .
 \r,  Šˆ  \r\b 
  \n  ‡\t    \r\f \t
.
    —ƒ\b. 
\r\f  \f\r  \r Š\n  «‡,  ˆ
—‡ \r  \f\r  Š », \t
   \f 1763 . ’\f   
\r\f  \r\b \r \n\t ,
\rœ —1765— . , ƒ  —
, \r ƒ Š\n\b   
 . 27  \f 1765— . 60 \t    ­
\r\f   Š\r    ‹\r\f \t
.  —  \f     
\r \f ,  ‡\r\t \r. 
 \b    \f  
.—.—‰\b. ‹ \f\n  . ”
\r  \r\b    \r\f , 
\f      Š  \r
78—297—\f\r.

 
\r\f
Erste deutsche Siedlungen um
\r\f 
‚ \t     —ƒ
 (‚) ,   1766— .   
•\b    .   
 6  \f 1766— . —\t    \r\b 22 \b
(—1798— .  ˆ 4 \b), —\f \t—– 28.  
    \n   \r\f  
‰\f   \r\f  —•\fŠ \f,    \f,
« •\b\t  \r Ž    
». \b ’  \f  \t  ƒ
.—Œ.— €\b. ƒ    \f  
\b,  \t  ƒ\t. ‹    \t
\t \f   ƒ «\r ‰\t
\t  ».  \r\f\t ƒ  
 (\t\f , \rƒ   ,
\n\f \b) \r \n \r 25—234 \f\r.
19 \r 1766— . \r    \f\t 
-  \b, \r  \n ‡\b.
—1767— . 92 \b   ‘\r\f ,   €\f . 
 €\f,    Œ\f  \b 
‘\r\f    \f – \f  .  \f 
  \n\b   ‘\r\f  . 
       ,  
 \b ƒ   ,  \n  
 ƒ\b, ’\f     \n\b  
  —\f,     \t   —\f.  
\r\b  \f\n  \f\r\t  ˆ ƒ\b, , 
    —\n. ˆ  
  , .. —\rƒ\t      
‘\r\f  ƒ ƒ  \b. ¢
 ’    \r \r\b , \n  \f  
 . Ž  \f\n  ƒ  \r    
.      \r  – 
 \r\fŠ  ‘\r\f \t \f\t \r.
    \f   ƒ\f  —\n
\f \rŠ  \f \t. \r 
ƒ,  1793— .  ’  \t  45 \t (272
) —›\fŠ \f\rŠ.  1797— .  
 \t  Œ\f\t   \b   \n
, —€\f\t – 10 ,      ƒ 144—\n.
 1847— . \b 37 \b    ›\fŠ \f\r
Š. —1849— . \b 28 \t (252 \n.). ­ ›
   \fŠ Š   ƒ  – ‘
\r\f ,   ‰\f – \t ‘\r\f .
  ,   \r\f  
 \f\n  35  ,  ƒ —
 –  30. ¡ \b —\n \b,  
\b  \f,  \r  
ˆ\b. ‚ \r\n ƒ\fŠ \bŠ    \t
 \t,  \n\b \r
\b \r \r (300 \f\r.  
\t  ‘\r\f \t     150 \f\r. — \t 
ƒ\t). ‚ \rƒ\b  \f  \r,
        \t,  \b
\b\fŠ \b. ‹   \f  
\r   \r  :    \b
\b \b \rˆ ,      
\b  \rˆ  \f    \r\n .
‚ \n\f XIX—.  \r\f \t \f\r —\n  
  ƒ 874   . ¡  
     \r\b \f  .
   \f\f\nŠ ƒ  \r
    —I.  1797— . \r 
  \t     \fƒ, 
 —\rˆ   .  1803— . \r  «
\f  \f    \f —-
\r\f    »,  \b 
    ƒ,  \t .
…  ƒ  \r 
   . ‚ ƒ \r ƒ\b 
 —\f\b\t.  ƒ\t  \f\nƒ 
, \r\b \f\b   ˆ. ƒ 
 ƒ\b  \n . Ž   \f
\b     \b \r ˆ.
—\r    \b   
   — , \b  
 ƒ\t , \fƒ\b 
’\t, ƒ   . \f\r \r\b, 
   —\r,    
 . \f\n , \r, \f   \f\t
\r \b \t  \t \f\b. 
—\r       ,  
      \n 
 \f.  —\r ƒ ƒ \r
\b      \t
 (   , \b —.). \f 
 \r\b —  —ˆ   , \b
\r\b. ‹\r \b \f  Š \b
\t     ƒ\t \r\bŠ, 
  \n .
m Jahre 1804 hat der Kaiser Alexander—I.
die Aufnahme der ausländischen Ansied-
ler in Russland, die von Pawel—I. eingestellt
1809 kamen einige Auswanderergruppen
GRÜNDUNG VON SIEDLUNGEN ZU
BEGINN DES 19.JAHRHUNDERTS
lien stellte man 18—000 Rubel bereit. Im Sommer 1819 waren die
ersten vier Häuser fertig. In diese Häuser wurden sieben Familien
angesiedelt, ein Haus pro Familie. Ein eigenes Haus bewohnte nur
Kemper, darin waren aber noch ein Büro, ein Geschäft und eine
Schule untergebracht. Insgesamt waren sieben Häuser aufgebaut.
1804— .  —I \r  
    ‡, \t \r 
 —I. \b    \fƒ 
\f\n  ˆ   , ’\f 
 \r    \b\f \f\f  \fŠ .
Ž    \r\f , —ƒ
Š  \f   . .—‚\n\f\r, \b 
   \n \t    
ƒ ,  ƒŠˆ    \b –  \n
 \b  Š . €\b   1809— .  ƒ
— \f\b 90 \t     ,
  \f  Š\r , ­-Ž\f , ƒ
 ”\b  \f. ‹ \b \r\b  ‡
,    \n \t . 27 
  \r   -\r\f .  \n
- 1809— . \r \b \f .
” \r, —, \b. ‚  , —  
\n\b:  \n,  , \r\n, , ˆ,
\r\f\n, ƒ, \f\n\b.
Ž    \t  \fŠ Š 
     : ƒ\t (20 \n.    ‘
, ‚, €) —\t (47 \n. \f 
 , ­, €, Œ \b   —\t).
8  \f \r \n    55 
\t,    46 \t     
\t  —9—\t – —.
    \r \f\n 
\f \r\f   \t ›. Œ.—‚\f, \f 
—ƒ\b \bŠ 1809— . 5  \r    
\f   \b   16  —
\r\f  ˆ .—‚.—. —\r 
\f    .  
\r   \n\b \r  \t 
 – \f \b Œ    \r\f   ‚.
’\f  \f \f  œ\b \r 
\r.  \r 1809— . ” \f   
\t ‰Ž \r  ‚  
 \t  ƒ  — \r
•\b  \f.
  15 \n  —,  \r 
   – ­\b (37 \t),  (18—\t)
 ƒ (23 \b). ‚  , \r  \n 
\r\b   \b Œ   – \b
(8 ), ‹\r\f (3 ),   (2 ) 
‚ (6 ).    \r 
\b 20—000   \r\f\fˆ . ‚  1811— .
\b \r  ’    \r \n,  
 \n \r\f\b. ‚,  
\f   ,  \ró\b\t   (35 
), \n ,  ƒ      
(30 ). ‚ \b    
 \t   \r \t  \t\t 
\b. ‚—\f, \b   …  —…\r  
  \r \f\n (ƒ): \b  \r\f\t, 
\f,  \f  , \f , \r\f, , \f, ƒ, \r\f, 
\fŠ \f   ,    —, —
   , .
‹ \fƒ  \fŠ \f   \b, \n
\f — \r    .
 1810— .   \b \b, —\t
1811— . —    \n\b  .
­\f \r  \t, \nˆ   
‡. — ,   \b   \r
 \b   \t,   \f 12—
\r 1811— . — . 45 \t 
 Š, 20 \t   \b\fŠ Š,
11—\t  \b \fŠ Š ‚\b —‹\r
\f \f.
\b   \t  \r \f Œ   (\b
, ‚, ‹\r\f,  ,
 \n\t  \b XIX.

\r 
\n  

Gründung von Siedlungen zu Beginn des 19.
\rƒ\b Œ  
‚\b) \f\n  « ». \t \f
\t \b \b ,   \f 
\n\t—– \t \f  \t. \t \b\t \r 
  ,  \t \b  \b – 
 ­\f  \b › , ‘  Œ ,  ‘
­\f   . —1849— .  \t ƒ \fƒ \n
\b,  -ƒ\f   . ‚ 
 \r     \r\t \n .—.—‚Š\n ,
\r\f  \f  \n. —  \f
 —I  1 \r 1809— .   \r\t
\n —Š \f  \t   \r   
. —1810— . —   \b \b \t.
— 1854— . \n \fƒ \b  —
  \f . ‚\b  \b \b 
\f     \t,  \n   \r\f   
\f, \r \n\t .  1856— .  \t \b 11 ,
ƒ 78 \n.
 \r    ˆ   – ”Š
—Œ\b, —    
   \t  \r\f .
 1818— . \fŠˆ  ‰ Œ 
           \b 
  Š\r\f  (‚ Ž, ‘ Œ
    …  …\t). ‚Š   ”Š
(Etjup)  \b \r    \t  .—‰\r
\b.     
\r  \r  —\f ƒ 
.      \b —\f. ‹\r
\bŠ ƒ  \b «\r\f\n\b  
\b  \t».  1882— . — \r \n
 , ƒ 24—\fƒ\n  16 ƒˆ.
 1819— . \r    
Œ\b. ” \r     
\r\f ,    \t \f. 
    \r  ‚, \f \n\t  ­
   , \r\t —‡Š  1816— . ‹—
   \n\t  \f \t \f \r
 . ‰ \f   \r 
ƒ. ¡ \r     •  
 \r  ‰\t  . \b 
\b  \f\f  —I,  \r 
ƒ  \fŠˆ  •  -\t ‘.—.—¡
 ƒ . ‡\r    \b \r
\f\n  \f .—.—\f. ‹  \fƒ\t
 ,  \f  \f\n ƒ
\r\f\fˆ  ƒ\b,  \fƒ \r  ƒ  
ˆ  .  \r\f\t   
\t \b 18 . \f\r. € 1819— . \r 
 \n . —   \b \t,   \b
 . ‹   \b ‚,  — 
\b ˆ —,   —.   \r 
\b .
‚ \f 1820-    \r\f \t \f\r \n
\b 10 \t,     . 
    \t    \n
  .
BILDUNG VON
TOCHTERKOLONIEN IM
19.  ANFANG DES 20. JAHRHUNDERTS
nde der 1820er – Anfang der 1830er
Jahre entstanden die ersten Tochter-
kolonien durch die Aussiedlung eines
Teils der Kolonisten aus den ältesten Kolo-
wurde. Im Sommer 1833 wies der Kaiser vier Kolonisten, die als
„verlässliche Grundstückbesitzer“ galten, zwecks Ansiedlung eine
Länderei zwischen dem Großen Hirschtiergarten und dem Kanal
Sampsonijewski zu. Unter denen, die sich hier niederlassen woll-
ten, waren drei Familien aus der Kolonie Srednaja Rogatka (Ma-
Menschen, im Jahre 1915 bereits 59 Menschen.
Eine andere, besondere Geschichte der Kolonien im Gouverne-
ment Nowgorod ist mit der Entwicklung der Militärsiedlungen bei
Nowgorod verbunden. Als Anregung zu ihrer Gründung diente
 1820-  – \n 1830-   \n \b 
\n  \f  \n  
\t  \t   .   
 \r     \fˆ
 \b \b \f\n. ‚—’\f  
’\n \n , ’\f   
 \f\b \r \b.
  \t  \r 
…ƒ (1827), ‹ (1832), ‘ (1853), 
 (1872), \t  (1880) —.  \f
 …ƒ  ƒ\f \f  ‰\f
  € \r\f   \f,   \r\b 
  \f  \f\n, ƒ \f
\f. ƒ   \b ƒ —
  : , ”\t, , ­\f’,
Π\b  .
   \t ‡    \t
 \t ,  \f ­\n\t  , ‚
\b\t    ,  (­\f ) \r
€ . — \t    \n \b
  1830- :  (1836)  ­\n (1838). \n 
\r \n\f    ‘ …, 
   1774— . \r    ‚\t ‚\r\n. ­
\n \b  \r\t \n \r- \t Ž.—€.—
, ƒ\t —\f  \n\t ….
Ž\f , \n\b \f \n  \t \b
 Š \n\t  \r, ƒ  \b
\r\b    ’ \f
\fƒŠˆ     .
 1832— .    \b\t \t \t
—I. ‹—  \r\b\t   
 \n  . \f   \b \tƒ 
, \n\bŠ    \r\b  
. — 1833— .    ƒ\f ­\b
\b   \b   
 \n   – «   ».  ƒŠ
ˆ  \b \r  \b   \t 
(‰ €,  ,   ”\t) — 
   (Œ  ­\n).    \b
8—\t – 6 \t \f ,    \r \f ¡  \f \f
\b    .  1835— .  ƒŠ —I
  \b \t  \n\b \f\f 
  Œ. ‰\b\fŠ \n\b 
    .  1856 .   -
ƒ\f \r 8  —ƒ 29 \n.
Ž  \t  \r \f
 \r  \b   . 
 ‚\r     \n ƒ\f
\r  \f —6 . \f\r., ƒˆ \f —
\n 120  ( 14 \f\r. 28 .  \b  ).  ƒ  
 \r   21,5 ƒ\t .  1865— . 
   \rˆ\fŠ \fŠ \f ƒ 
\fˆ, .. \r Š\n  \n\f , ’\f  
     \f  \b
 .
Ž\f \t \t,  \t  \n\t\f 
ƒŠ, \r ¡,   — 
, \f    ‡\f —¡\t  —
‰ , —     .  1842— . Š  
    \t, ƒ\t  ‚\t
\t. —1856— . \b \n  —ƒ 11 \n.,
1915— . – 59 \n.
‹\r  \t   \t \f\r, 
     \t   .
          
 \n\b .—.—\n. 17  1821— .
—I \f    «‹— 
—\f     ». \r\f  
\r   …,  —
. ¡—  1821-   1842— . Š 
84 \b —\n  \t.
    \b —  \f, 
 \b \b  ,  , \t 
 . ­ƒ\t\t — \f \r 
 (10 ),  … \r 35 ,  
\t – 53.  1893— .    \n\b 184  \t  
ƒ 1359 \n. ž     \r   
 ƒ ,  ——    – ­,
­, ­\f, \b, …\t, ‚, ‚\r, ‰\f, Œ,
, , \t —.
‚\f\t\t \r  , 
 1835— . ‹   \f  \t –     ƒ
,   \t  ƒ\t . ‹    
, ‚, \b —ƒ. €\b  \b
\r \b \n\t
XIX  \b
 XX .
Bildung von Tochterkolonien im 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts / ‹\r \n  \t 
XIX – \n XX .
\r , \r Š. —1861— .  
\n\b 882 ƒ.   XIX .  \t \t
  , \f\b\t —\b\t , 
\b  —Š \b. ‚ \b \r
   \t ˆ  Š.  1901— .
\b     \t \f\r \b 
\t \rˆ,  \n     \f\f\n
 \b   \t  ’\n  \r \b:
     \f\t \f,   
\b \f\r   ,  
   ..
 \n\f .—‚,  \r\f \t \f\r  1843— .
\fƒ \fˆ 17   \t, Š\n \n.
 1  1841— . \rˆ \n ƒ\t \r\f \t \f
\r  432—988 \n.,    \b-
 – 2714.
‚ \f XIX—. \b  20 \n  \t. 
       - , —€\f
     . ‹   Š \f
\t  €\f \f  \t  ,  \t
 \f      .  1846— . \b \r  
 €  \b\t.  1856— .   ƒ  
  .  1905— . \b   \t 
   13 \t , \r   
\n\b    : 
(4 ), ­\r (3), \t  (5), …ƒ
(29), ‚ (45), ‚ (12), ‹ (6),  
(28), Š (35),  \f \t ‡  (10), Œ
 (7), ‘ (25).   \n\b 291   1750 \n.
   \r\f \t \f\r  \f XIX . \fˆ
 40   \t.
EINHUNDERTJÄHRIGE JUBILÄEN
DERÄLTESTEN KOLONIEN:
NEUE IDENTITÄT DER KOLONISTEN
is zur Mitte des 19. Jahrhunderts
hatten sich die Kolonisten so gut
wie völlig an russische Verhältnisse
 XIX—.  \n \bŠ 
\b  \t \f. \r\f  
  ’\f   \fŠˆ ƒ
—    \b   \t. ž\b \b 
\r \r   \b  Š  \b
\f    \t,   Š   \f   \t
   . ‹\rˆ ’ \t   
\f ,    ’  ’, ’\f
\n \b \r ƒ   \f  \f\r.  
  \r  \f \t \f\b \r , \n 
  \f\b \n \b \r
  \b\b    \r \fƒ.
‹\r\b \f   \r \b
  1857— . \r   £ «ž   ». ”
\r  ,  \t   \t\fŠˆ \f
, Šˆ . — \r\f   
\t  1803— . \t \r \f, 
 \t  1871— . — —\t \t.
\r  \f   ƒ  —
 ‡ ƒ \fƒ\b «‚ ‡    
Šˆ» (1866),    
\r\b. \f  \f   ‡  \t 
\rƒ  -.
 100-  Š\r \t  \r\f
  \t     
  ƒ      . š\r\t 
\n\f \f   \t  \n \fŠ
ˆ  \t.  \f \t , Š\r\t ƒ
, \n   \b \r  
\b\fŠ \r\b\fŠ \f\f,   \n\fŠ 
  \n  \t,  \fƒ \fŠ   
\b\t .
š\r\t \n  \r\f       \f 1866— .
‹ ƒ     14— \f,
   21  \f  \t ‡  —26 
\f – —ƒ\t .   
\f  ‚\t   
\t \t   \n  \t (…ƒ, ‹,
Œ, ‘, ­\r,  —‚
),      \t  \t, \n\t
Š\r\t \n. —  \f\n ƒ 
  \t,    \n XIX—.   
100
\t
\t:
 \b
 \n

EinhundertjäHrige Jubiläen der
ältesten Kolonien: neue Identität der Kolonisten / 100- \t  \t:  \n\b 
\r \b \b  \r,   
   ƒ «Das hundertjährige Jubiläum der Ko
ZWEITE HÄLFTE DES 19. 
ANFANG DES 20. JAHRHUNDERTS:
TRADITIONEN UND REFORMEN
Traditionelle Beschäftigungen
Alltag der Kolonisten
Die traditionelle Kultur der deutschen Ko-
lonisten kam sowohl in der Hauswirtschaft,
wie auch in der Einrichtung des Dorfes, des
Gehöfts, des Hauses und der Tracht zum
Ausdruck.
ren bauten sie bis zu der Zeit in der Nordwestregion unbekannte
Kulturen an, wie z.—B. chinesischen Weizen; englischen wuchtigen
weißen und persischen Vielfruchthafer.
Die Deutschen der Nordwestregion spielten eine führende Rolle
bei der Verbreitung von Kartoeln, einer für Russland neuen Kul
tur. Es ist zum Beispiel kein Zufall, dass die Kolonisten selbst die
Kolonie Neu-Saratowka „Kartoelburg“ nannten. In der Zeit von
1799 bis 1851 nahm der Umfang des Kartoelanbaus um das 8fa
che (von 1351 Vierteln bis 10—812) zu. Am Ende der 1880er Jahre
Ende des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts; einige Beschreibun
gen der Augenzeugen.
Männer trugen lange Gehröcke, die Hosen in Stiefel gesteckt,
Halstücher, Schirmmützen. Diese Tracht war um bunte Westen
oder so genannte „Brusttücher“ (Westen, die oben einen Ver
schluss oder eine Schnalle hatten) ergänzt. Für Frauen war ein
langes Seidenkleid aus teurem Sto mit einigen gestärkten Unter
röcken Picht. Zu dem Kleid zog man eine Seidenschürze mit lan
gen Bändern über. Kennzeichnend war auch die Kopfbedeckung
warfen die Frauen oft Tücher – entweder aus Tüll oder bunte russi
sche Umschlagtücher. Bei der „schmutzigen“ Arbeit wurden dunk
le, für die „saubere“ Arbeit weiße Schürzen umgebunden. Auf die
schönen Schürzen stickte man Monogramme des Besitzers bzw.
der Besitzerin, junge Mädchen schmückten ihre Schürzen mit
Panzenornamenten.
Dass nationale Unterschiede in der Kleidung der Kolonisten aus
der Kolonie in Kolpino verlorengegangen waren, stellte man be
reits im Jahre 1854 fest. In einer Beschreibung eines lokalen Kir
chenfestes in Kolpino kann man Folgendes lesen: „Die Deutschen,
Jungen wie auch Mädchen, verkaufen Kwass, hausgebrautes Bier
in Tonaschen, Milch in Bechern oder Piroggen, in Butter gebrate
ne Fastenkuchen, indem sie vor dem Tor (der orthodoxen Kirche)
sitzen. Die Kinder sind schon wie russische Kleinbürger angezo
gen, die Jungen unterscheiden sich nur durch ihre deutsche Jacke,
die Mädchen durch ihre Kattunhaube auf dem Kopf.“
Die Kolonisten aus Nowgorod sahen sogar Anfang des XX. Jahr
hunderts noch traditioneller aus. Die Einwohnerin Nowgorods
W.—A.—Kwaschonkina beschrieb den Heumarkt in der Stadt so:
„Oft kamen Deutsche zum Markt. In hausgewebter grobwolliger
ten Gesichter stachen sie von den Russen ab“.
Ende des XIX. – Anfang des XX. Jahrhunderts trat an Stelle der tra
ditionellen Kolonistentracht die städtische Modekleidung. Beson
ders deutlich ist es am Beispiel der Frauenkleidung zu beobach
eutsche Kolonien
unter
der Marktbeziehungen
Die Ref
ormen von Alexander II. stellten die Kolonisten den ande
ren Bauern gleich, ihre früheren Privilegien wurden abgeschat.
Laut Erlass vom 4. Juni 1871 erhielten die Kolonisten einen neuen
Status und hießen ab dieser Zeit Siedler- und Landbesitzer. Die
Ländereien, die den Dorfgemeinschaften zugewiesen worden wa
in den Städten bereits 329 Menschen. Die ständig zunehmende
Landlosigkeit war nicht nur auf den Zuwachs der Koloniebevöl
kerung zurückzuführen, sondern auch auf das damals immer
noch gültige Bodennutzungssystem, das keine Parzellierung der
Grundstücke zuließ. Seinerzeit gab es einen Anstoß zur Gründung
der neuen Kolonistenniederlassungen, der Tochterkolonien. Nach
Zweite Hälfte des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts: Traditionen und Reformen /   XIX – \n
XX
.:   
der Reform entstanden neue Formen der Organisation des gesell
schaftlichen, wirtschaftlichen, geistigen Lebens, die eine immer
engere Annäherung der Dorfbevölkerung an das Leben in der
Stadt bewirkten.
Eine große Rolle spielte dabei die Entwicklung des Eisenbahn
verkehrs. Im Jahre 1837 wurde die erste Eisenbahn in Russland
ka, weil es am Flussufer lag und um die Kolonie herum es noch
Wälder gab. In den 1880er Jahren waren die Wälder neben den
Ansiedlungen sehr selten, weil sie für Industriezwecke abgeholzt
wurden. Die Sommerfrischler, die auf die Jagd abzielten, stellten
die Einwohner von Neu-Saratowka an, um im Umfeld von Utkina
der Überuss an Prüderie und Durchschnittsvergnügen durch die
frische Luft, Ruhe, Freiheit und Reichtum an ländlichen Lebensmit
teln vergolten.“
Vom Standpunkt der Attraktivität der Sommererholung aus
ner malerischen Gegend in der Umgebung der Hauptstadt. Un
ter den Sommergästen waren viele lutherisch, deswegen hielt
Pastor Moritz aus der Annenkirche ab 1853 Gottesdienste für
die Feriengäste zuerst unter freiem Himmel, und am 5.—Juni 1855
wurde die Sommerkapelle eingeweiht. Die ersten Gottesdienste
wurden ab dem ersten Junisonntag abgehalten und dauerten
bis Mitte August.
Die Nähe der Hauptstadt wirkte sich auch auf die Entwick
lung der medizinischen Hilfe der Koloniebevölkerung aus. Die
Kolonisten konnten die Stadtspitäler benutzen und Hilfe von
quali™zierten Ärzten in Anspruch nehmen. Dabei schuf die Be
völkerung Sonderfonds, um Ärzte und Hebammen zu unterhal
ten und Medikamente anzuschaen. Im Jahre 1872 stellte die
Landverwaltung zum ersten Mal die Frage hinsichtlich der Heb
ammen. Aber zu jener Zeit hatten die Kolonien Neu-Saratowka
und Srednaja Rogatka ihre eigenen Hebammen. Die Einwohner
von Neu-Saratowka zahlten an die Hebamme 150 Rubel pro Jahr,
und die Einwohner von Srednaja Rogatka 52 Rubel. Die Hebam
men halfen nicht nur bei der Entbindung, sie wurden auch mit
XX
.:   
des
rsten
eltkrieges
ustand
der deutschen Kolonien
Der Erst
e Weltkrieg war eines der bedeutendsten Ereignisse in der
Weltgeschichte, die schrecklichsten Schicksalsschläge wurden
den Völkern von Russland und Deutschland zuteil. In dieser Kon
frontation der Großmächte wurden vor allem Russlanddeutsche
 ­­€‚ ƒ­„…„
†€…‡ ˆ ­‰…
 \f\b\f    \b
   \t   ,    \f\t ,
\f\b\r, ,  Š.
\r\f   \r  ƒ 
\b\n  \t,  Œ – 
\n\t.  \n  ƒ\b \b  \r \r 
\b  . €\b  \n XIX—.  
\r   \n   
«\f». \t  ,    
\b  \f \b   \f, \r
 Š \r\b    \f  
 \t   — \f   \r\b
 \f  .
 \r  \b    \r,
ˆ      \f\b\f,  \r
\f   \n\t. ‚  \b   
 \b  ,  \b Š, \f\b
\r\n . \f   \n \n
\r   \f\r \t, ’\f  
  \r  \fƒ  Š —\f 
\b \f\r.       
, \n   —\r ƒ
. ˆ\b  \r  \f\b\f

 XIX 
\bXX.:   

—\b, ˆ.  \f\f   \f\n
\b    ƒ ƒ   \n ˆ
 ƒ. ‹ \b .
  ƒ,      \f
   \b  \t. žƒ  1820-   ˆ
       -  
\f\b\f: \t\fŠ \f,  \t\t ƒ\t \r
\t  \t  \t .  -
  \fˆ\fŠ \b — \t  ‡
\f\b\f – . , \f\n\t  
 \f «Kartoelburg». —1799-   1851— .
\rœ   \f  \f\n  8 
(—1351 \n  10—812).
— 1880-    
 \r\f   \f  6%,  
ˆ 18,9%   52,8% ,  
  \f.
­\b     \n
  \t, .. \b  \n ƒ
 \r \f . ¢ , 
\t —15    ,    \f,
\b\f \t \t    . Ž \f
\t ,   ( 12    )
—ƒ (14—), \rƒ \f   ƒ  
\r\f \f, \r \f \b. ,  \t ‡ 
\fƒ   XVIII—. \b  \f —\r\b 
 \r.
‰    \b \f  (, ‹
, ‚, \b,  ), \r \f—ƒ
   ( , ‚, Œ\b,
‚). ¡\b    \t
\b ƒ . ‚   \t \f
, \t  \t   \r  . • \fƒ
\b,   Š   ŠŠ —ƒŠŠ \n
. ž \r ˆ \r\fƒ,    
 \t \f  ƒ,  .
‰ˆ \f — \n\b  1869— . 
—\r\f\t\f \f     \f ‘\r
­\n,   — \t      ƒ\t
. \b  \b \n , \n 
 \r\b   ƒ\f \f.
  \t  \b  \b
\fƒ . ¢\b    \f
   ,  ƒ  
ˆ  \f. ‹ ——\fŠˆ  
\b  \b  ,  —,
   \b  \r\f  
\f\r  .
Ÿ \r  -  \f ’ƒ, 
  \r\fƒ   \n  \f , 
\r , \f  \n\t, ƒ\bŠ. —\f
\n ,  1835— .,  \b  
  . Ÿ\t \t \n \fƒ\b
 \rˆ\t \t   \f \t .   
  , Š    , 
\b  .   \b  ,  \f .
Ž  \r\fƒ   . 
   , —\b\t  –  — 
,  \f\n      . ­\b 
\r, \b  —\r\b   .  \n    \fƒ
 ƒ\b    ,  
\b    \f \f  \t
— \n  . ‰    
    .
 \f \f\t  \r\b  
\f , \n \b  \b \r ƒ.
—«\n\t» \f  \b \r\b  \rˆ . —\r\n
\t \f     \f,   \r,  \f —
\b    . —\f  ƒ \f —\r\b 
  \f  (Wasserfaß, Wasserzuwer, Wasserpitt). Ž
 . ‚  \r\b   
. ‹\r\n \r \r\b\t \b\t , ,
Š.  \b   \f\b \b, \f
 \b \f   \n.
«  \r\bŠ \n\bŠ    —\b \f
 ,   \b \t  
», –   1880-  \n.   \r
\n\b .      \b  
\n   ,  , 
. Ÿ, \n \fƒ      
,   \r.  —\b
  \r\f   \r \f \f,
—\n\f ŸŸ—.  1920-  \b   
     ƒ\b  \n.
—\f\r\r\f \f   \r \f  
\b \f\f      \f  —– \f ƒ   
 \r \t \f\n,    .
  \t ƒ  Š 
 \n \rƒ: \t \f \r\f
  , ˆ\t   XIX—.,  
 XIX – \n XX—.,   \n.
‰\fƒ\n   Š\f, \rŠ, 
— , \t , \fƒ. ‚Š  
ƒ    «Brusttücher»—– ƒ  ƒ
Zweite Hälfte des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts: Traditionen und Reformen /   XIX – \n
XX
.:   
\t  \f. ž ƒˆ \r\b \r  
\b     —\b  
ƒ Š\r.   \b  \t 
   . Ÿ \r \t \f\r –
\n, \t  —\f, —ƒˆ. Ž\f 
 \r\n  \n —\t, \f—ƒ  ƒˆ 
\r  \t . …\t \f\r   \r
  ˆ   .  \b  
\b  \f.  \n ƒˆ \n 
  – Š\r Š, \r  \f .
  \t \r   , 
\n\t \r—– \r.      
  \b, \f \f  
\b .
ž \b  \n\t  Š   
 \n\b ˆ  1854— .     
   ƒ\t ‚ : «
\b\n  \n,    [\t \n
]  , Š ,     
\r\f ,   \n   ƒ —   \r
\n, - \f  (Fastenkuche). Ž  \fƒ 
\f ˆ: \b\n \n \b  \f,
—\n\f \t \n   (Haube)».
­      
ƒ  \n ŸŸ—. ¢\b   .—.—‚
  \t   : « ƒ  
 . —  \f\r  ƒ , —
   \r \n\t, \t  \n\t
,     ,   ƒ   \f  �. ¤
    ƒ —‡,    
 -\f — \r   \b
 \f ».
  XIX – \n XX—.  \f \t ƒ
   \b  . ‹\r ’
  ƒ Š – \n \t \t
\f\r,  \r\f  \b \fŠ  \f
ƒ, \f  ’ \b \r\n\t ƒ
. —1910–1920-  ƒ\t \t \n \b
\r \n\b  ƒ  ƒ.
‚‹‚‡‚ ‡ ˆ
Š Œ‰ˆ Š„Ž €­ ‘­€Ž
 …­ ’‚­“
‡ —II \f   \b
\b,    ƒ   \t.  \f\f 
4—Š 1871— .  \f\n \t \f   
\b -\r. ¡ 
\b \rˆ  \b \f\b  \r
\b. Ž \r\f    \r \f
Š\n\b  \f  - \r 
\b —.  ’  \b -
  . ‚    
 \f  \fˆ   \n
—  \f\t  \f, \f\r\t,  
   ƒ.  \r\f   
  \b \f\r  \t  \b,
\n  \f     ‡,   \f\f —II
 17—\r 1866— .,  \b  \b
  \f  . Ž
\b  \f\t .  1  1874— .    
     \rˆ\t \t
. —\f\b     ƒ 
 \r   .  \r\f 
\f ’ \r  —  ,
—•\b \f – ‚.
‹  \r  \n 
\t  XIX—.   ƒ 
   \n  \b.
­\b  \r \fˆ\f \r\f \f,   
\t ,    \f\t (,
ƒ  ,  ƒ —\t)—–  ’ \r
\nŠ \t  \r  \n .
­\b   \nˆ   \r\f — ,
 - \n\b  —  .  1893— .    
\r\f \t \f\r ƒ 88 , —\f —– 5515,
 1898— . —     \r \fƒ 329—\n.  \r
\b \r   \b  \f\n  
\t,     \t \t \b,
 ˆ \r\b \b . ” —
  \n  Š   (\n ) \t
. —\t      
\b     \rˆ\t, ’\n
\t, \f\b\f\t ƒ,  \b  \r
 \rƒ \b   —ƒ\bŠ .
ƒ\fŠ \b    ƒƒ  
.  1837— . \r    ‡ ƒ  ,
 \r\f  • .  1853— . \f
  Š ˆ \t  ƒ\t  , \t
\n  \t ( 1870— . – ­\t). ‹ 
-\r\f   . 21 Š 1857— .   \r
.  1864— .  \r   ‹\r\f. 
\b   \r\f , Š\n   \rƒ\b
Œ  , \f\n \t \f  .
‹    \b 
\t   ƒ       ’\n
  . Žƒ ˆ  œ
   \b  \r \b, \n \r
\n    . ‡ 
  \f  \r \f  \n \t \f
Ž  ƒ   ƒ\t\fŠ \b   
 \rˆ. \n   ƒ \r 
 Œ\f \f,  1815— . ƒ\f \r\f  —‚
  \t  .  \b \f \b,
 , ‹\r\f  ‚\t  (‚Š\n
 \b). ‹\r\f \r   \t \t
  , ‚ —\r\f   1849— .  
ƒ \fˆ \b\r\f   .
—   (—   \r)   
\b      , Š\n \fŠ
Š.     ,   \n\b 
  ƒ \r\bŠ, \r \f \f \n
—\f, —ƒ      \b.  1889— . 
    \r\f   \t 
  25—. \f  \r   ƒ, \n 
‚,     \b ƒ (‚)
.
     \b \f
   ƒ\t \r\f    . Ž\n\t
  \r\f    \b  
\t  XIX . ž ƒ\b \t, \b —
 , ˆ \f  ,    œ
ƒ\b—– ’    \f   \r   \n.
\f\bŠ \b\b , ˆ  \r
 \f   \f \t  \b . —1880- 
\n  \r \t \b \bŠ, .. 
 \r\b  \fƒ . Ž\n—–
Š\r  \b      
\t ž\t ¡    . … «
\r\f \t »  —1880— .: «‚  
\t \f\bŠ  \n,    \r
\n  \f  \n\t  \f  
 \f , \t, \r\t —\r  
\f».
 \t  \n  \b  
  \b  \b . Ž\n 
 \r \f\b \b   \t, 
\t \f ,    , \r\b — 
\f   \n\t .  80-  XIX . 
\b  \n\t     5 . \n.  \n ŸŸ .
\n     \b \r \b  200  500—\f\r. •
   \n    800–1000—\f\r.,   
  15 \f\r.  ’ \t \r \n
  \fƒˆ    100 \f\r.  , \n 
 – 500,  \r\n  – 30–40—\f\r. —1910— . \n\b 
\b    ‡ ,  \f\b  
     ‚   \b. ‹\f
\n    7–10—\t, \b   
  \fƒ\r\f. ’\f \r\f  \n   \b
\b   ƒ,  \b
\n   \r  \f . ¢ƒ ,
\r   \rŠˆ    , \r
Š\r    \f \n  ƒ.
€ \b   \t, \t \f
ƒ    ƒ  \n. —
 ›.—Œ.—€\t (‚\f\r),   «ŠŠ» \n\b
,   ƒ  «\t» \n.    
 \r   \n , \f \f\b
   Šˆ .
 1854— .   \t   ƒ \b
.—.—\f . ¡\b   Š  Š \b «¡
\b». ‰ƒ \r \b   \rœ
—\n     \t : «Ž\n  
, —\r\bŠ, 7 , , \f , \b\t ;
  \t ,  ­\f ¥—1, \r \r\t
\n ›  \n».  1834— .   ‚\f\r 
‚\t  \r    
\r\f   \t   › . —ƒ
 \t    
\t   «\f\n\t ». — \f ƒ
\fŠ.    \n \b \b
  \n.
\f    ƒ \r \t  ,
 ƒ \b    . 
\n \r   Š, ’\f  1853— .  ‰
    \b \fƒ\r   Šˆ , 
\n   \r,  5 Š 1855— . \r ˆ 
 . \fƒ\r \n\b    \b Š
—ƒ\b    \f.
­\b      \t 
ˆ Š — . ‚   \b\b
   \r \b —ˆ 
  \n\t.  ’   \b
   ƒ \n\t  \f,  \f
.  1872— .     \r
\f . ‹  \f  —\t  
 \t   \fƒ \r  \f (\b
Zweite Hälfte des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts: Traditionen und Reformen /   XIX – \n
XX
.:   
\r\r).   \t 150 \f\r.  ,  ƒ
\t ‡  – 52—\f\r. \b \r\r  \b 
 ,   \b , 
\f \fŠ \fŠ ˆ\b. —\n 1870-   
  \t ‡  \r\fƒ \n  \t \r 
\b,     ƒ \n \f ( 1875— .
   .—š.—‡ \t).  ‚\t   \n
1880-   \r \b \r\r ‚ ­,
\rˆ \t  200 \f\r.  . —\f  ‚ 
ƒ  ‚\t,   \f 150 \f\r.
 .   \b \r \f\n ƒ 
 \t ˆ   , ’ 
\t \r \b  . \r
\n \r \r , , \b.
Ž\b\t     \n 
   \b\b   -ƒ 
\t, \r\b , \r \b \r \rƒ
\t.  \fƒ  \f-\r \b
  ˆ,    1876— . —\b\t
. ‹ \rœ ƒ\t  \b  
, \b\t  ‚\t \t, ‹\r\f
\t  \t \t.   
›.—.—€  (1824–1902), \fŠˆ  …\f
\r (1867–1883), \n\b  «­\r»  
\b\t  \t .  1863— .  \r  
\f\n\t    ‡ \r\f   \rˆ 
  . —1875— . €\t ƒ \rœ\b
\f -\r     ˆ
\rƒ\t —\b   . ž\n
 \rˆ : ›.—.—€\t, .—Œ.—, Œ.—‚.—­\n,
.—‘.—­\f, ‚.—Œ.—­\f, .—‚.—­, ‰.—‚.—­, .—‚.—­-
, Œ.—‚.—…, .—.—‚\f\r, ‰.—.—‚\f\r, .—Œ.—€Š ,
Œ.—›.—€Š , ….—….—Œ\f, .—.—, .—.—, Œ.—.—,
.—.—¦, .—Ž.—”\t, .—.—”\t, ‚.—.—”\t
, Œ.—.—”\t, Œ.—Œ.—”\t.
4  1876— . ˆ   \t. 
 \r \r ›.—.—€\t, \n :
\f\n\b …\f …\f\n Œ\f (\f.  1898), \b Œ
\n ”\t, \t \n ”\t.  
 : ‰  ‚\n ­, Œ › \b\n
€Š (\f.  1898), \b ‘\n ­\f,  \n
‚\f\r (\f.  1901), Œ \b\n ”\t, 
\t \n . —1901 . \rˆ \r 
 ‚ \rˆ.
ž  \t  \b 
 \t  \f\n   \b  
\fƒ  .     ‘ \b 
 \f\n  1831— .  1837— .  \f—\b\r\f  
    \n\fŠ \r\f  \b
 . \n \r  \r\t
\f \fŠ \t\f. \b ƒ  \r. 
\n ‘       ‚ ‘\n (1845–
1910).   XIX—. - \f\f 
\r  \f\t  \b  \t  
 —‡.
­\b   \n  
.     \b \t 
—ƒ   ,   \n\b \b,  ’
 \f\r, ..  \r \f  \r \fŠ
\f, \n  ƒ   . ‡ 
\f   \r \t \f. \t 
  \t \t   \r\f \nŠ
\b  \r\t ƒ\t \t, ’ \r
 \b —\r\f, —Š, \t  \b\t
\f\b\f.
ˆ„­‚ ‚Š “ ‹ Š “
Š “­€ ­‰ ‰…
 „­‚
”‚…‚†Œ•‰‡Ž ‡ ˆ ­“
  \t  ƒ\t \r —\t
,  ƒ    Š 
‡  ….  ’    ƒ
ƒ , —\fŠ \n\b, \t . žƒ
\bŠ 1914— .    \f\b ƒ 
 , \f   ƒ. \t 
\r ˆ  \f\n\r   , —\t 
—\rˆ\t ƒ. ­    \rˆ:
, \r \b, \f\b\f,  ƒ 
\n  —ƒ\f.
 1915— . \f  \t   «
 »,  2  —13—\r. ‹ \r
  Š     ‡
  \b     …  -
 ,      ‡    ƒ
. •\b  \f\r  \b,
\n\b  ƒ ƒ. \b ƒ \r
\b   ‚\b\f \b\f \r\f 
\r\b —\n \f. œ \f   
\n\b   ƒ Š \f  \fƒˆ .
Ž\t     \r\f   .
‹ Š   ŠŠ  
\fŠ \f\rŠ      \f\r
, \t , \n  \t    \n 
ƒŠˆ ,   Š ˆ \r\b\fŠ \b-
\b. ‚—\f 1916— . —«»   -
\t \f\r \r  1096 \t .
›   Šƒ-\t  \r, \t-
\b, \f \b,   -
—\n\f «\f » \b \r   , -
Šˆ 3–16 . ¢\b  ‘  \n
Œ, \t \r\b \f\n —\f \f 
\t, ƒ ƒ \r   \b. —¡\t
 ’ \r   € (3 ) —‚\f\r (6),
 €\f\t  – € (4)  \b (1).   
Š — \f     ‡  -
\n  \t   ’    \b\t
: —1  1916— . —\n \f \r 
39 \t, ƒ  ƒ  \t,
\b\t —\t \t, \rˆ\t ˆ-
\bŠ  180 .
…     \f —\n\b\f -
ˆŠ \n      
— :  46—931—\n.  1910— .  11—167—\n.  1920— .
Zweite Hälfte des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts: Traditionen und Reformen /   XIX – \n XX .:   
38
DIE KIRCHE UND DAS GEISTLICHE LEBEN
DER KOLONISTEN
Kirchenbau in Kolonien
von lutherischen Gemeinden
Die Geschichte der Lutheraner, die sich an
der Newa oder am Ladogasee niederließen,
begann Ende des 16. Jahrhunderts und
ging mit dem Erscheinen ausländischer
Kau eute sowie auch mit der Entwicklung
der lutherischen Kirchengemeinden in
Ingermanland einher, dessen Territorium
nach der Unterzeichnung des Friedens von
Stolbowo zwischen Russland und Schwe-
den im Jahre 1617 an Schweden ™ el. Nach
der Verkündung des Manifestes von Katha-
rina II. im Jahre 1763 und nach der Grün-
dung der ersten deutschen Kolonien bei
rodkino, Alexandrowka am Schlüsselburger Landweg, Moskows
koje Pole (Moskauer Feld) hinter Jam-Ischora. Die Hauptkirche
stand in Neu-Saratowka, und in einigen Kolonien wurden Filial
Alexander—I. vom 14. Dez
ember 1817 durften in den Gemeinden
ohltätigkeitsorganisationen
in den Kolonien
In der protestan
tischen Welt entwickelte sich die Wohltätigkeit vor
allem unter dem Einuss der Ideen der Reformation. Die protes
tantische Ethik hielt sich an den Ritus der Arbeit und Sparsamkeit.
So bestand das Grundprinzip der Wohltätigkeit darin, dass die
der Kirchengemeinde nicht angehört hatte. Die Bestattung war
kostenpichtig. Die Höhe der Kosten wurde in beiderseitiger Ab
stimmung festgelegt. Auch war es schon seit langem üblich, dass
Menschen, die ihr Vermögen der Kirche vererbt hatten, auf dem
Dies waren freiwilli
Vereine, die im Todesfall Familien die Beerdigungskosten erstat
in der
nere Angelegenheiten den Lutheranern, ohne Benachrichtigung
und Erlaubnis der örtlichen Behörde die Firmung durchzuführen.
Am 13.—Dezember 1926—erlaubte das Präsidium des Zentralen Exe
Simon Oktav Wilhelmowitsch diente als Pastor von 1924 bis Mai
es nicht.
… …‚ˆ–‰…Š  ‚‡Š‚“
Š ‡ ˆ ­„Ž   •­ƒ„
ˆ—…‚­‰‡Ž ”Ž  Š
 Š     ƒ    
\n   XVI—.      
\f,  ƒ   Š  \rˆ    
,  \t     
—1617— . \r   ƒ\f ‡\t  \t. 
\r  ›—II  1763— .  
    \t  \r\f  \b 
     Š  \rˆ.
Ž  ›—II \rˆ  \r 
\t \r    , Š\n 
—.     , 
 ‹\r\f 27  \f 1765— .,  ’ \n \b:
« \r\f   \b, \t   .
ƒ \r\f    \b \b   
 \f\n\b».
 \t  – ,  
 ƒ –  \t       \r\b 
Š     \r\f \t \f\r  
 . \t   \r \fƒ
—1766— .        : 
,  ‡  ‚, ‹, …ƒ, \f
 (  ), ‚, , ‘, ‰\f,
‚, Š, ‚\b    ,
, \t  (), Œ
, ­\r,   \b\r\f 
, ‰   ‘-ƒ\t. … \b 
  ,       \b 
\b . , \b-  \b
—‹ (1860),   (1877), ‘ (1885), 
 (1899).
‚     \r\f \t \f
\r  \n\b\fŠ \f\f. ‹ \b
 ‘\r\f \t   1767— . ‚  \r\t
  – €\f,   —Œ\f. 
, \n  1799— .  \b   \fŠ  \b,
\n  \t \r . — XIX .  \f  
\t  ž\f  1793- —1847— .,    \r\bŠ
, \n    
(131—\n., 40%)   ƒ\t \t. \b ƒ\t ’  
\t \r Š, —1843— . ’ \r 38 \n. (6 \t).
  \n XIX—.   \t  —
Š    \b  Š   .
\b  \r   \n-Š
    \b,     1812— ., \n
    \n  \b\f \r 
  ƒ  .      
: \b, ‚\b,  , ‹\r
\f, ‚.      \n\b
—1812–1822— .   1837–1872— . ‚ Œ\b  ”Š
\b   \f • .     
, \r   1849— .,   : 
, ¡,  , ‹\r\f, ‚
, €\f.
\r\f  ,  \r ‘\r\f , —
 \r . €Š  €\f\t,  \t
 Œ\f\t \t       ‘\r\f ,
   1832— .
 \n ŸŸ—.  ‡ \b     Š 
 .   €  \r \fƒ 9  1906— .,   
   ­\f   .
Ž 1810— .  Š  š-  €
 , ”   Œ  ,  Š 
   …  \f \f     
\t.  1819— .  \n   
 › \n\t  —‡.  1832— . \r \fƒ
ž › \n-Š\t   \r …
\b   \b \f . €Š
\r\f \t \f\r \b  Š \r\f
  \f .   —Š\t  
\r\b \n – Š  \f
—\f    \f\n \b\t
\f.
  \r ,    \f\f 
—I  14 \r 1817— .,     ƒ \r 
\b Š\n\b  .  1819— . 
  \b \b     
\b   ,  \b    \r
\b\t \n\t. ­\b\fŠ ˆ\b    
\b  ƒ \t  « \b
  Š  \rˆ ‡», \r  1859— .
\n  \f 
\n

Die Kirche und das geistliche Leben der Kolonisten / •\b  \f  ƒ\b 
 \b .—›   \r 
\t,   \t \n  1766— ., ˆ
\b 16  1768— . ‚   \r ƒ
24—\r 1833— .  ˆ 8 \r 1835— .,  1867— . —\t
\f  ,  \t  Œ\f--‹
 ¡\f.  1869— . \b  \b \t
.   \b .    —\b\t
,   1812–1813— ., ƒ \r 
\t,   \f. ‹ˆ 10—\r 1812— .
( \f  \n – —1813— .).  1874–1875— . 
— \b \b \r   \f  
 Œ.—€.—‰.   \b \r ,
\n  278—. \b\t \rˆ \r   
\b \b \b, ’\f 
ˆ\b  •\b\t  ‚ ˆ
Š    ‡ (2000 \f\r.)   \b\t 
  (200—\f\r.). ‹ˆ \t    28—
\f 1875— . —\t \r \f    \b  
\r ­\f’. Ž 1837— .,    \f ,
 \n  ƒ  (800 \f\r.  ). —‚
\t     \r ƒ  1903— .
   \t  1901— . \t, \t ˆ
—1766— . —\t  1810— . Ž\b   \fŠ \b
ƒ .
-      \b —
\n    ˆ  \n ŸŸ—.  …ƒ    
\b\t   ƒ   1900— .,
ˆ 6 \r 1900— .    .   
 €  ƒ \r  , \n  150 .
  \f   Œ.—”.—‚Š ,   
ƒ \b  1910— .
ˆ• …Š …‚ˆ–­€‚
 •­
ƒ Š ‡ ˆ ­„Ž
   \r \b\b \b
     \t ‡. 
’  \f\b \f  \rƒ. ’\f
\t  \r \b Š\n  ,
\n\r \b \f\f  \r\t \n\t . 
ˆ\b ƒ \f\n\b \b  \fƒŠˆ\t, \n\b \r
 ƒ ˆ\b .  ’  ƒ
\f\n\b  \r\b  , \n \f \t\b \r 
,  \r  \fƒ \b  \r.  ƒ \f
ƒ\b \r   Šˆ       
ƒ\b—–  1891— . \n     \r
599—\f\r.
­ \b \f\nƒ      
  \f\b \b   Š 
  \r     . ” \r
Š  ƒ \t-,  \r  \t, \r 
\b  \n \r\b   \f\n ,  .
 \n \r \b  Š  \t \r
\t \t Š   . Ž\t   
—  ƒ \r \t  -
 \t. Ž   \r \r \r\t \f\n\t
  , \t  1850— .,  \r 
   •. ­ \f \f , ,
  \r\b .  \r \f  
 ­\n   ‡ .    
   \f \t\t  1894— .  
  \n …\r (1855–1934).
   22 \t  \r  \t  —1881— .,
—\fŠˆ \f   \r \fƒ 34.   \r
   \rˆ  , \n\b  \r 
\r\n, . ‚ Š \r  
 —ƒ  . Ž\n —\b\n 
\n  \n   . ‹  
\b 25 \n. ‹\r   \b\t
\n —    ­\b\t ‰\t \f, 60.
   Š  \r  —\t
  ­ (Birn)  1876— .    
       …. —‡ Š
\f\n  Ž\b. Š    \r 
—    Š  ‡.
ž Š «», ƒ   ž\b\t, \r
\fƒ 19  \f 1891— .   ƒ \f  \r 
 \b\fŠ Š. ­ \b \f\nƒ\b  ƒ
ˆ     \n  , \n
 \r\b   \r   \f\f.  \n ŸŸ—. Š 
\b    \r  \t. —1907— . 
 Š \r   -.
\n\b\t Š \r  €\f  ­.
—1902— .  \b\fŠ Š \r   Š .
‰  – « ˆ     \f  ƒ
ˆ», \f\nƒ\t  1864— .  \rˆ \r\f .
\n  «»   \r \fƒ
\f ’ƒ    \f ‡.—.—‚ , 
ˆ 22 \r 1892— .  1894— . \b  \t
 \t.    Š . ‰  
\f   .—.—‚  1910— .  
\b \f ’ƒ   \t \bŠ. \t
 ‚ \rœ  \fˆ\fŠˆ \f Š
—\t .
 1909— .  \n Š  \b 198 ƒˆ  
\n.    159 –  ‡, \b—– 
… (30), Œ, \r, \t, 
,   \f.  ƒ  
\rˆ \r    (53). ­
  Š   \rˆ 
\r\f  — , ‘\r\f ,    ,  
\r – , , ,  . Š
ƒ  \n ƒ\t,  \f —
  \f.  ƒ\t \r  
   \b   —› ‰
, \r  \t  …,  ­  
­Š,  š\f ‚ ,  \r \b
   €\t    \t , 
\b  \t.
 1897— .   \f \r \bŠ 
   \r   ( 15 \n.)  Š  \r 
\t-, \fˆ \n  \n  ,  
 30—\n. ¡ \r \f\nƒ  \b  
 \n\t  \r —II   Œ.
Ž ˆ   \rˆ  \b
, \b   \n\b  1896— . ‚
ƒ Š,  \r ’ \r   \b
  31  1901— . Ž ’\t  \r  \rˆ
 ƒ \r \f   \t. ž \f\nƒ
 \rˆ    ƒ \r \fƒ 17 \r
1901— .  Š \b \fˆ ƒ   \t
\t   \t \r\f   \f
—‚\t •\b  \f,  ˆ    
   . \f  Š \f\n ƒ
\b, , \r\n\b \r\b,  \r  
 \fŠ ˆ\b. Ž\t \f\n   
\t  , \r\f\n \fŠ, ,
       \b\t\t \r  \n
\f  \r \b \t  \r\n .
 Ž  ­­€‚ ‡‰‰€
 ‡ˆ†˜
‚\rˆ    \b \fƒ    
. ‰   \t \b  
 \r\f\fˆ  \t, \r\n \r  . 
, \n  \b\t  \fƒ  1815— . \f
4—\n.,  1826— . – 6. ‹\rˆ \n \f   1816— .   
   51 \n.,  .\n.  \t ‡ —– —10,
 – 18, ƒ\t – 6, \b\t – 7, ‘
\r\f     – 6, ‚ – 2, ‚\t – 2.  1830–
1840-      \r \f Œ    Š
 \rˆ,       
  \rƒ\t  \t –  \t, ‹\r\f\t
 ‚\t.
 1843— .     \rˆ —
\t .    ƒ\f  —
 \f -    \b 
   \r   \f\n  776 ƒ\t. ‹\rˆ\t
 \rˆ  \r 1344   ƒ\t.
 ’ ˆ\b \r \f  
—1765— .,  \n,     1782— .
     \b  
 \f \rˆ, , \f
\t \rˆ\t. ‚\rˆ   \r  
ƒ  \fŠˆ  - ’ . ‹
      25 ƒ\t. ‹\rˆ 
  \b   \rˆ    Š
  , ƒ  \n  ƒ  
— \r \n  . ¡  \r \b \b ,
   \fƒ . ‡  \f
 \rŠ   . Ÿ   ,  ˆ 
—\b\f .   \fˆ .  
\n  \b\f   1845— .
‹\t   \b\t ˆ 
\r   . ” \r \r\b \rˆ,
\n\t   \r ˆ ƒ \b —\f\n
  -   \n     
\r.  \rˆ    \t  \r \t
   , \t \b\t ˆ \n
\rˆ.  Š\t ‡    \r
\fˆ   \r.  \r\f
   XIX—. \fˆ \b \rˆ     
(\fˆ  )  \b \b .
          
\r\f    1875— .,     
  . › \t \b 
\n    .  \b \t
\f, \t   1910— . 7-\t \f \r \fƒ
 \r\f  \f\r 3  \f 1910— ., \t
 \f   … ­\b, \f\n\b
\t ‡\f\b, \t  .—‡\t , ˆ 
 .—‰\t   .—\b.
       \f\n \rˆ
 \n  ƒ \b \r \b  \r
    \f\t   . — \t
    \b —1892— ., —‚\t—–
—1894— .
Die Kirche und das geistliche Leben der Kolonisten / •\b  \f  ƒ\b 
 \b   \f  \t  \r \f
ƒ  ‰Ž 20 \r 1901— .    \r\b ƒ
 \b\t ,   , —\n \n
  \f\b ƒ  ,   ƒŠˆ
—,  Šˆ  ƒ\b    -
\r\f \t \f\r. Ž    \b
\r \f \n:  ƒ \r \b \b 
  \fŠˆ\t \t \f\n\t  \b   
         \r\b. 
\n    \b 201.  \r\b —
   \n   . ‹  ƒ\f ƒ
. ‹\rˆ \r \n \b    .
‚   \n \f\b   \b
  . ‚ƒ\t \n   1 \f\r. 
, \n   \f  .  \f\n  \n  
  ƒ  \b \n ƒ \r  \n  
\b   \f\n \f    
\n   \f \f\rŠ. ‡    \r
  \n   ,  \n  1–10
 \b 100 \f\r., —11–20  – 110 \f\r.  ..
‚‡ Š–
Š ‰ Š‚…‰‡‚ • €
\b   \t ƒ  — 
\t . 23  1918— . \r   «‹\r 
   \f    ». ‹  
 \n\fŠ Š , \f—  \b
  \t \r \r \t,   \b
  \t.   ƒ\b    \f,
\n \b \b \f Š\n  , —
 \fˆ       
\r\n   \b. ­   
\f\nƒ: Š, , \r\b. \b  
ƒ\b  \f\b \r  \fŠˆ  («
\t»).  \t ƒ \b   
  , \f  ,  \f . 9 \r 1918— .
   \n-Š  
\rˆ \r \b     
  .  1918— . \r  \n\b \f
ƒ\t \t  \b\t    
 .
\t \t \t  – ›\b\t ,
\t 24 \r 1920— .,   1922— .   
 \n \f. 15 \r 1925— . \n \t\b
«› \n-Š \r\r\t \f», \r
  \rˆ .   ‚\n\t \f.  
    \r   \fŠ  \f
ˆ\fƒ\t.
 \t  1920-   \rŠ\b  
\b  \r\b\r  \bŠ. 16  1926— . \f ‚Ž
 Š \b Š \r \f
     \t. 13—\r 1926— . 
\f •‚ , \b —    Š
 \b \f \b   ƒ\bŠ 
15     —.
‹ \fƒ  1929— . \n\b   
\f  \n  \t,  \f \b\t
  \fŠˆ    
—.  1928— .  \n\t   \f
  € ,   1929— . \r  \t  
  ….—….
… …\b\f …\n \r  17 \r 1929— .
 \rŠ  \t \b  \r\f\n 
  \f    17 \r 1930— . —10 
 \t.  \r   .  1938— . \r \rƒ
 ,  \r\t  \r. ‹—\b\t\t
  \f\b\r .
 ‹ \b \b\n  1924-   \t 1935— . \fƒ
   .     \b, 
  1930–1935— .    . ‰ , . ›  .
 € .  \r   1921— .  ‰,
\rƒ \n  .  1925 . \n € 
 \f    \fƒ\b  \b. \b
 17  1935— .  \n\f \b \f 
\f\b\f  \f\n -  \b\t ˆ.
1 \r 1935— .   \b\t  \t €
  \r  \f  6   \r. ‹
\r   ­-­\t  ,  \r 1939— .
   ƒ\t  \b (‚).  ’ 
— \nŠ.
­\f \n ‡\t  (1908–1938) \r  
 \t  (1933–1935), 
—1933–1937— . \fƒ   ‰ €Š  ‚\t
.   \t    29 \r
1937— . ‡  €  3  1938— .
  \r \n   
\t. •  ˆ,  \r, —\f
\r, \f  \rˆ \f\nƒ. ‚  .  —
 …ƒ \r  13  1936— . —
\r   \t  ƒˆ  . ›ˆ  1946— . 
\b\b  ƒ ˆ. •\b —‚ 
  \fŠ.  1935— . \b  —
 \f\r: 1  \f – — , 27  \f –  ‹,
21 \r – —,   ‘.
  \f 1933— . —\b\t   
. •\b \r  23 \r 1935 .,  
    \t \f\r.  1921–1922 .  
\b —\r \b «»,  — . 
—, ƒ \r , ˆ  \r\b.
Ž\b \f   ƒ \r\f \b ‰ €Š
 ‚\t ,  ƒ \fƒ\r\f  ‡\t ,
 8 \r 1938— .   \r   \f\r.
  1930-   › \n-Š \b
‡  \fˆ\b  \f\f \rœ.
Die Kirche und das geistliche Leben der Kolonisten / •\b  \f  ƒ\b 
SCHULE: UNTERRICHT
UND KINDERERZIEHUNG
ür lange Zeit nach der Ansiedlung
der Kolonisten in der neuen Heimat
mischten sich die Behörden in de-
ren geistliche Angelegenheiten nicht ein,
dementsprechend ™ el auch die Schule aus
dem Gesichtsfeld des Staates. Im Manifest
von Zarin Katharina—II. von 1736 wurden
unter den Privilegien der Ausländer die
Glaubensfreiheit sowie die Souveränität
gründung. Es gab auch ™nanzielle Schwierigkeit
im ersten oder zweiten Winter begann man mit der Schulbildung
der Kinder. Als Schulgebäude konnte auch ein Kolonistenhaus
genutzt werden. So begann der Schulunterricht in der Kolonie
Strelna 1813. Bei der Koloniegründung wurden 50 Grundzehnt für
die Kirche reserviert, darunter 20 nur für die Schule. In anderen
Kolonien wurden ebenfalls Grundstücke für den Bau der Kirche
und der Schule ausgewiesen. Das Pastorat wurde 1818 gebaut
und lag zwei Werst von der Kirche entfernt. Im selben Jahr wurde
auf staatliche Kosten ein Schulgebäude neben der Kirche erbaut.
1896—wurde die neue Schule auf Kosten der Anwohner und mit
Beistand der Wechselhilfekasse der lutherischen Kirchengemein
lonien: in Graschdanka – 41 Schüler, in Kamenka – 40, in Neu-
Alexandrowka – 28, in Neu-P
argolowo – 39, in Neu-Saratowka—–
176, in Srednaja Rogatka – 112 Schüler. Im September 1903
beschloss die Gemeindeversammlung der Kolonie Krasnenkaja
Stunden Religion, je 5 Stunden Deutsch und Rechnen, 8 Stunden
nur vereinzelt Informationen. Die ersten Lehrer in Strelna waren
M.—Werner, G.—Masing, .—Sperer, Ch.—Brisemeister. In späterer Zeit
tschen die höchste Schülerzahl auf 100 Einwohner
hatten, und
zwar 6,55 Schüler. Zum Vergleich: Bei den Griechen lag die Schü
lerzahl bei 6,19, bei den Finnen bei 6,16, bei den Esten bei 5,27, bei
naja Rogatka, Kolpino, Str
elna, Owzyno, Neu-Pargolowo, Ka
menka, Janino, Krasnenkaja, Kipen, Smolninskaja und Jamburg.
tschen Pädagogischen Fachschule umstrukturiert
. 1932—bekamen
dort 326 Studentinnen und Studenten eine Ausbildung. Doch
1935—wurde die Fachschule als Institution eliminiert, die Studen
tinnen und Studenten aus der Deutsche Abteilung wurden in die
        
    \b     \f \t
ƒ, ’\f  \b    \f
.  ‰ ›—II 1763— .   \t
  \b \r ,
\b \f\t Š.    ’ \f
,   \fŠˆ  \f ,  \f  ƒ\b
 –     \b  
\b. \f \f \r\f   \t … \f ‘\r\f
­\r\f, \f\f  ƒ\b —1766— ., \r \f\n
—  \t     .
     , 
\r \f\n   \r \b – \n, \b
, , ¡ ­ƒ\t, ,      
.  \b   . ‹\r\f\n
\r \r\b  - ,   \b\n, 
  \n. •\b   \fˆ\fŠ \b  ƒ 
.   \f  \f\b  
\t  \fŠ  \fŠ \rˆ\f. ‚\t 
\b \b \r\f\n. ‚ \f ˆ 
\b  , \f\n — ,  , 
.  \b  \b ƒ
\fƒ\r  . Ž\f \r\n\b   ƒ, Š
 –  Š  \r \f\r.  \b  
, \n ’ \r   \f   ƒ.
­  \f    \n  
  Š\t ‡  . —1838— .
— \n\b 287   . ­\b 
  ’  \n  (53,8%)  \b    \f\r
 : \n\t (75), ›\t (45), Ÿ\t
(33).  \t \f\r \r 107 , €\t
  \t \f\r  –  9,     \r\f
—–—8.
 1846— .   -\r\f \t  \f
  \fˆ  8   \t  
25 \b  .     \r\f\n\b 
600 \n  \b\n,  \b    –  950
\t. ž   \f\n    \b \n 
, \f   \b –  65 \n. ” \b 
ƒ \b \r\n  .
\b  \b \n \b  
 \t. ” \r   
\f,  \r\f\n \t  \b \fƒ —
\fŠ-\fŠ \f. Ž ’   \b\b   -
 . , ,   \b\t 
 \n\b  1813— .     
\fƒ \r  50  ,    20 
\n\b  .  \f     ƒ \b
\f\n  \t\f   .  \r 
 —1818— .,    \f     .   ƒ \f
\r     \r   \b
 . —1896— .   ƒ\t — \t
‚ ˆ Š    \r 
 .  1906— . \r  \f \t   \f\n
\t.
­  \t       
        . —1844— .
—ƒ\t   \f   \b
 . 9 \r 1847— . \r ˆ   —
\t  , \n\t  250 \n. ‹
  1877— . \r  \b- 
—   .  1884— . \f
 \b\f \b   —‘,  20 Š 1885— .
 \r ˆ.   ƒ \f  …ƒ  \f \r
    .
 1898— .     \r\f\n\b: —…ƒ
—–—41—\f\n, ‚ – 40, —–—28, 
  – 39, —– 176, \t ‡ —–—112
\f\n. —\r 1903— . \b\t   ‚\b\t 
 (—11-\t     )  \b
\f,  —  \fƒ \b. 26—\r 1905— . \r
ˆ  \b  —\t ‡ , \n 
\r  ˆ \b  \fƒ\r. —\f
   1905— . \nŠ ,    \t
 ,  ‰\f  
ˆ: ‚\b, …ƒ, ‚,  ‡ ,
 , , , \t
, ‚. ž\nˆ — \r\n 
 ¥—130.
   \r\f  \n\b , \n — 
\b, \n  \f     , \fƒ   1820
  
\n
 \b \f\t . ­  \r  
\b  \r \r  \f\n,  \f  \b
  .  1829— .  
\n: \r\f\b
 
 \t
Schule: Unterricht und Kindererziehung / : \r\f\n   \t
  \t    —\b\t
 \r \r  \f € –  \t
\f \f   \r\f\n,     \fŠˆ
\f\n   \r . ƒ 
\t  \b 6 \r 1829— . ‹  
 \r      \b.  \n
ŸŸ—. \b   \b \t (),
——\t \r\f\n\b \r 100 \f\n. ‡\r  \f\n\b
—\f\n\b \f  .
\r    1825— . \fƒ \b
\b   \t . ž\n  ‰ 
ƒ  .   \r\f\n\b 47 \t. ¡
 \b  15 \r  1 , \b \t  Š 
\b \t ƒ. \f\n\b :  ­ƒ\t
(5 \f  Š), ˆ  (1), \n  \f
(4)    (4)  ,   \r   
(6), \n (2),  (5),  (2), 
 (1). Ž \rƒ\b  \b \b   
,   ƒ.       \f 
  Š.     ƒ\b \b 180 \t.
—1828— .  \f   ƒ \b
 \t ‡  \b, \r  , 
\r \r   \f\nˆ  ( 1829 . 71 \b\n  63 
\n).
  \f    \r 
  1874— . ž\n\b ,  
30—Š,  ƒ\b\t \f\n\r\t    
\t: 5 \f  ­ƒ\b ,  5 \n   
  , 8 \n – \f    2 \n .  
\fŠˆ  \f\nˆ   \rˆ \b
    \f  . ‹ 
\n   1891— . — ‰  
ˆ \f \f\b. \b \f \r
\t  ˆ  \f\n, .. \f\n    \f
\t   \n\b \r \t.
‹\r \f\n , \r     , Š
\b \b .  \f\n  \b \r
‰.—, ….—‰ , .—, ‚.—­\t. ¡ 
: .—” ( 1864), Œ\f (1864–1898), ‚
(1898–1902), ­ (1903–1905), Œ (1905), ž
(1906–1907), \t ( 1907).   
\f\n\t  : ‚\b ­\f \r  1855–
1864— .,    \t ”, \f Š\r
\t  (1864–1875), \t  \b\t
.  1910— . \f\n \r \t ‡\f\b.  1898— .  ‚
\t    . \t  
   .—.—•.
   \t \t\t \b\t , 
 \t 18  1911— ., \f  ‡ \n\b
 \r\b \n \f\nˆ   \n  ƒ 100 \n.
 – 6,55 \f\n. Ž  \f  ’ 
\b  6,19, \f  – 6,16, ’ – 5,27, \f
 —– 4,85 \f\n.
  \t \t \t \r  , 
ˆ \f\r    —\rˆ   
   .    \r  \f\nˆ  Š
        ,  ‰.
24 \r 1914— .   \t  \r 
    \t . 18  \f 1916— . 
 \f   ˆ   
     \f\n\r   ,  Š\n \n
   ƒˆ  Š   . \n
 1916/17 \f\n\r   \t    
 \b  \f   ­ƒ\b   \r  
.     1915— .  ƒŠ \t 
\r    ‘\r\f , \fŠ ˆ   
\t €\f,    Œ\f,    
    \t —\t.
\f    \t  \r \rˆ 
\r\b :    \f\n\t,  \r \b 
\r\f  \f\n\r,   \b  \n
. \b \t,  ˆ  \f   \t,
\b  . ˆ    —
 ƒ \f – \n\b \t  
-.    \b \r\f\n\b  \f. \b \r 
 .
œ        
1920-  .  1923— .   \t \f\r —27—
  \b 12 : ,  ‡ , ‚
, \b, ‹,  , ‚, ‘, ‚
\b, ‚\b, \b —‘\r\f . 29—\f\n\t \r\f\n
1115 \f\nˆ .  Š  1926— ., \t \r\b\t \r
 ,  \r\f\n\b 118—\t.  ‹
 \f ˆ 76 \f\nˆ ,    50—, 7 
—19—\f .
Ž     \f\n\t \t  1922— .  ‰
 \t \n\t \f   \r
  1925— . \r   € . ‹—\r ˆ
—\t   \n\t  \f.  1932— .   \r\f\n
\b 326 \f.   1935— .  \f \r ,
\f    \b  ‡\f\r\f
 ƒ\b.
 \t  1930-   \n\b \f 
  \f\n\r, \b   \r
.  ’     \t \t
6—\n\b        \t. ‹ 
- \r    .—\b.  1939/1940
\f\n\r \f    «‚\t  » (
)   \f\n\b  \t \t , \b Š
\t —\f \r\f\n\b   \f ,  \r   —–
 € \t .  \n 
  ƒ \f\n\r\f —  .—‡
\r.
‚\f  ˆ \b  \r, \r
\n\t \fƒ   1920-  ,   
\b  . 24  1938— . ‹ \rŠ •‚—‚(\r) 
  «‹   \b  ».
  \n\b, \n \b  \b
—«\n  \r\fƒ\f-\n   
  \t»,    \t  \f \b
  \r\f\n  . ” \f \b
 \r\b   \r\n    
  \f .  \b \b  \f\b 
\t \f\r. Œ\n  \b  
\b  \t —\r  \f\n  \f\n
 \f  .
Schule: Unterricht und Kindererziehung / : \r\f\n   \t
IM DIENSTE VON STAAT
UND GESELLSCHAFT
Wehrp icht
und Militärdienst
der Kolonisten
Am 1.—Januar 1874 wurde in Russland die
allgemeine Militärp icht eingeführt, was
Die meisten Aufnahmen aus der Zeit vor der Revolution wurden
den Diebstahl- und Feuerschutz wurde eine spezielle Tages- und
\rˆ
Fürst Alexandr Wladimirowitsch Lwow organisierte 1881 ein pri
vates Feuerwehrkommando in Strelna und lud dazu deutsche Ko
lonisten ein. Bis zu jener Zeit befand sich die nächste Feuerwehr
Zubehör gelagert wurde: Spritzrohr mit Durchlass, Aufnahme-
und Gießschlauch, Rohr, Hakenstangen, Laufkatzen und anderes
Zubehör. „Für die richtige Arbeit an Bränden und in den Musterun
gen“ hatte jede Abteilung einen Oberen, seinen Gehilfen, einige
Rohrleiter (für die Arbeit mit Schläuchen und Rohren), Pumpen
leiter (für die Arbeit mit dem Spritzrohr), Axtleiter (für die Arbeit
mit Äxten, Hakenstangen, Brechstangen und Laufkatzen), Schüt
zer (bewahrten die Güter am Brandort). Am 11. September 1901
erbrachte die Kolonistenabteilung bei einem Brand im Dorf Starye
Sawody eine besondere Leistung. Das Feuer brach um Mitternacht

\f\r \f 
\f

\r™

 ­‰‡„ ” Š­­ ‰…–
 ‰ˆŒš† ‡ ˆ ­
‰… Š
Š ‹
 1  1874— .  ‡ \b \rˆ  
\b,  \r\t \f \r. \t 
 ƒ\fŠ \f «ƒ\r\b» (\b
   \f\n ,   \n \r  
 \n    \fƒ\r\f),  \f 
\b. \fƒ\r \b  \fƒ\r\f  
  \t  ——\n,  \fƒ\r    \t 
\b —\t\b\fŠ \fƒ\r\f  \fƒ\r\f — 
—. ’\f  \fƒ\r    \t\b
\t \fƒ\r  \fƒ\r  .  \t\b\t \fƒ\r
—\f \f  \t   6 ,  \r ˆ 
  (1876— .), \n  (1878— .)     (1906— .). ž
 \t   21 . \b \fƒ\n
\b    \t,  \r \b \r.
  \n ƒ \b  
Š.  ƒ\b  ƒ  \f ’ 
   \f.      \f
 Š  \r \t, ..    \n\t
 .    \fƒ\r — ƒ 
 \f \fƒ   \t, \b\f  
\r\b  \f  ,   \fƒ\r \r
 \t \b\t ,  \f , 
\b . ’\f    \fƒ\r
—  \r  \b.
‹ \t \fƒ\r \r\f     —ˆ
   \b \b .  1879— .
Š     \b  . 
, \f\n \f\t . ‹  \t , 
 \t  ‡\r,  \b. \f\n\f 
\fƒ\t  \f    ˆ,
   —Š.
\f   \n  ,  
\f— , \b \r \n ,
  \fƒ\n \fƒ   \t ,   \t
. Šˆ \n\b Š   \t
  \r\f , \n – —‹, \n  
ƒ \f\b   \fƒ\r. ‹\n\b   
  \f\r      Š \b, \n 
  \fƒ\r\f  ’    \n . ”\t
  \n (1868–1941), \b\t 
,   1880-  – \n 1890-   \fƒ \t
 4- \t\r-  \t  \r\b. ­
\b \r   1855— .  \b   \f,
  • .  \n
€ (1894–1942)  \b\t    \t
\t \t \fƒ —\r\b  \t   
    \f , ƒ\b,  \f\n\r\t 
\r\b\t . \r \fƒ  ‰  ‰ \t\n
 (1892— .—.),   ‹. ƒ  \r 
-\rˆ  ƒ .   1942— . 
  ‚\t \t. \r › \n  (1882–
1943)      \t  ‘\t,
 \b \r   \t —…\t.
‰  , \r   \r —
\f  \f\b \f  , 
 \f\b . €\t €\b\n 
(1891–1966)   \fƒ —\f\b\t 
433-        ,   
 \t \t \t. Ÿ ­ \n Œ
  \fƒ \f \fƒ   .
‡\t   \n (1902?–1941)  ,  
…ƒ\t \t    .—‰.—­\f
.  \t \r   \t . ž
 \r € .    \r 
\f       › \n Œ
\b   (1906— .—.). Ž 1938— .  \fƒ  \b
  «€»,   \f\n  
     \f.  1937— . —  5 \f
    \b   € ,  
«‚»   \f 1938— .  Œ \b  \r 
‹\b   \r \f\n    
\t    \f-\t  \t \t \t.
 \t  ‘ \f\n \b  
   . 17   ‚\t 
, ‹  ‘ \r   ,  
   \r,    \f.
‹\rœ  \rˆ\t \r  \n \t 
…\t  1914— . \f  . žƒ 20, 21  22
Š  , 27 Š  ‹  30 Š  ‚
\t   \fƒ\r  \nˆ .
   \b     \f\n  
\n-\f\t .    \f\r ,    
  \r   1914— .   \b   \t
 12 \t. ” –  , \t, , 
\b  Œ ­, ‚  Œ ­ [­\f?], ‘
, , \t, Œ  ‘ ”\t –  
 \r  30–31  \f.   ,   \r
        \r  \r  \f ‰\f
  \r. 1-  2-  -   
 \f  ƒ \r \t \f \f 17
—19  \f. ‹ \fƒ 29  \f 2-  \fƒ \r
\f\b,   \r \r. ‹ \r  
  \n  .  \f\b   2-\t  
  6 . \n. \f\r,     50—.
(   30 .  ).
 † Š ˆ–­€‚
” 
š­€‚ Œš­€
\fƒ\r   \r  \rˆ    
\b  \r ƒ  .  \t
\b\t ƒ\t \fƒ  ‡ 
—1804— . žƒ   XIX—. Š \r\b \f
ƒ,    \f  \fˆ \b   .  
  1897— . «\b  \f \r\b\t ƒ\t
Im Dienste von Staat und Gesellschaft /  \fƒ\r \f \f 
\rˆ
\fƒ» \r\b\n ƒ    \b\fŠ
\b. ƒ\fŠ \b   ƒ    
 ‡\t ƒ \rˆ, 
 1892— .
¡\r  \f ƒ \r \r\bŠ 
\fƒ   \t.  \f  \r\f   
, \t 16 Š 1803— ., \r\t  ˆ
\b\t   ˆŠ ƒ. Ž \f
ƒ ƒ   \t  \b \b 
   \n  «\f\bˆ».     \t,
  \r , ƒ \b   
\n\fŠ \f  ˆ  ƒ. —  \b
ƒ ,    \b  \f  ,
 \b \r\n  \t.  ƒ  ƒ ƒ 
\b \r\n  \t. \b  (\f\b) \r \r
\b   \n\t  \f\r —, \b  
\b.
   ƒ, ƒ \f\n\b 
.    \t ‡   \n 
  1870–1872— .     1871— .  
    14— , —1875— . ˆ 12—.  1889— .
ƒ \r \f\nƒ   ‚. ’\f 
ƒ  \r \r \bŠ,  \b  
   , ,  \t, ‚\t,
\b\t, …ƒ.
 1897— . \r \f\nƒ \r\b  —…ƒ
. ž \fƒ \r  10 \r 1897— ., —\t
ƒ \t  \n 24 Š. ž\n  
\n\b \fƒ \r .—.—. 22 Š 1903— . \fƒ
\n .  ’ \b   \f\n  ƒ 
 \fƒ «¡ ’ \n\fŠ  \fŠ ŠŠ
ƒ\fŠ \b\b».   ƒ \b 
-: Œ.—, .—, .—”\t, ›.—”\t
, .—­\f’, Ÿ.—­\f’, ‘.—­\f’, .—­\n, Œ.—­\n, .—,
Œ.—, .—Œ \b  , Œ.—Œ \b  , .—” .
›ˆ  Š  ƒ\t \fƒ —…ƒ,
   ” ,  .   
 Šƒ,   Œ \b  . ” \r \f ’ƒ\t 
 \f: Ž   …ƒ\f,—31. «ƒ» \r  
 \rˆ\t ƒ . ¡\b \r\b
ƒ\b, \t .   ’ƒ  1930- 
ˆ\b  «\r   ». ¡
 ƒ\t     ƒ \r 
\r \f\b\f , \b   
 \f \t .
\b  \b Š\n  \n
\fŠ ƒ\fŠ \fƒ\f, \fŠ   —\b
—1881— . \b  Ž\n €\b. Ž—’  
 \rƒ\t ƒ   \b — , 
7— . Ž\fƒ  \b \t. ‚
,  29 Š 1900— .,   ƒ\b 
 \t \n .
‚ƒ  ƒ \r \b \t \r
\t \f,   \b: ƒ \f\r   , \t
 \t \f, , \r ,   \f \t \b.
«Ž \b\t \r  ƒ    » ƒ 
     \fƒ,   ˆ,
\f\r (  \t \t \f  \t
 ), \n\bˆ (  \t ƒ\fŠ
\f\r\f),  (\t , , \r 
 ),  \t (\r  \fˆ,  
ƒ,    ƒ).
11 \r 1901— .   ƒ    ¡
 ‚  \r  \r. ‹ \b
 \f  12 \n \n. ƒ   \r
,  \n  \f , \n\b «\t 
\r\t». ,  \f\b\r    ,  ƒ 
 \b.
ƒ\fŠ \fƒ\f  ƒ . 
 ƒ\t  \b\f \fƒ  1901— . \r: 
Ÿ  \f\n ­ (10—\f\r.),  \b
‚ (3—\f\r.),  ‚ ‚\n, €\t Ÿ\n
­\t (   ƒ, 5—\b\n,
    \b  ).
 \b  \fƒ \b  
 ƒ    , \r  \r \bŠ
\b \b ƒ\f   \r
\f\n ƒ Š\t     ,   
 ,     .
DIE DEUTSCHE FAMILIE:
DIALOG DER GENERATIONEN
ie traditionelle deutsche Familie war
für die Dorf- und gleichzeitig für die
Kirchengemeinde grundlegend. Die
Familienverhältnisse standen unter stän-
diger gesellschaftlicher Kontrolle, was die
unentbehrliche Ordnung im Verkehr der
Menschen untereinander und die Werte
bestimmte. Die zentrale Position der Kirche
in der deutschen Gesellschaft prägte den
Charakter der Familien und den sittlichen
Charakter ihrer Mitglieder. Die Eheschlie-
ßung wurde von der Kirche mit der Trau-
ung vollzogen. Junge Männer durften ab
dem 18. Lebensjahr, Mädchen ab dem Al-
ter von 16 Jahren die Ehe schließen. Schei-
dungen wurde von der Gesellschaft und
Ein Gruß von Braut und Bräutigam,
Von beiden Seiten Eltern.
Wir wollen Sie bitten so gütig sein
Uns zu helfen die Hochzeit zu führen und zu zieren.
So lange der Schornstein raucht
Und die Köchin nicht entläuft
Und die Saiten klingen,
Wollen wir lustig sein,
Hüpfen, tanzen und springen“
«Meine Bitte ist die
Ein Apfel und ein Glas Bier
Das ist Hochzeitsläders Manier.
Und ein Gläschen kühlen Wein,
Und ein rotes Bändelein
Das möchte für mich viel lieber sein“
Die Aussteuer der Braut wurde noch vor der Hochzeit in das Haus
des Bräutigams geliefert. Vor dem Hochzeitszug zogen die Jugend-
lichen ein Seil und forderten ein Lösegeld. Dasselbe Ritual wurde
Kinder auf jedes erwachsene Gemeindemitglied, oder vier Kin-
der pro Familie im Durchschnitt. Kinder zu haben war ein Zeichen
für das Wohl des Familienlebens, Kindersegen erhob gleichzeitig
das Ansehen des Familienoberhauptes. Die Kinder wurden acht
  \b \r \t \b\t
—  \t \rˆ. \t 
  \b   \rˆ
, \n  \r \t   
 \rˆ Š\t. …\fŠˆ ƒ   
 \rˆ  \n    \b,
\b\t \r  \n. \f  \r ˆ\b
\bŠ   \r \n. ­\n  
\b  ƒ Š\t 18 ,  \f\t 16
. ‡ƒ \r \n   \fŠ 
Š \rˆ  . ‡ \r \bŠ. žƒ\b
\t \n\t   \f  \r \r \b \f
\f , \n \r ƒ  \n   \f.
\b\r \r    \b  .
\r ƒ \f  Š\n  
 ’,   \t \r. \b\r 
\n  \b   \f,     \r.
—Š\n \r \r\b   \t, 
 Š    , \f
—22— . ­\nŠ  , \r\f
\n   . ‹ ˆ\t \b\r ƒ \rœ
\b —  \b.
 \b\r\t Š \r    (Hochzeits
läder)    ƒ      \t, \f\t
     ƒ\t  ƒ. 
  ƒ    , \n 
\r  \fŠ \f .  \b  
  \t   \r  \r, 
  …ƒ  1930— .    , Œ
Œ \b  , Ÿ ”  (70 ). \n 
\t ƒ     1929— . \r   ‚\t
.
«Wir sind zwei Gesandten
Einzuladen Freunde, Bekannten und Verwandten.
\n
:

\n\t
Die deutsche Familie: Dialog der Generationen /  \b:  \t
  ˆ  \b\r    ƒ
 .   ƒ\b   \f, \r\f
\f.  ƒ     \n, 
 \f ƒ. \f  \b\r 
 ƒ\b \f   \n  
 \f  .  ’\f \f ƒ   
ƒ \r \t  \f\f. \b\r ƒ\b
\f (\r  ), \b\r\t, \r \b  .
Ÿ\t, \b ƒ   ,    \f\fŠ
ˆ  .   \r ƒ\b \f  ˆ
\r , ,  \f \f \f,   \f
 \f .
‹\r\n\t \f\b \r    ˆ\b \r\f\b 
 \rŠ\b   ‹\r\f\t  ˆ —
\n 1930-  .
‰  ,     \fƒ
\f \r\f   , \r \rˆ   
ƒ\b. ,    \n\b \n, 
 \f ƒ\b  \f\t \f,  \r
,  \b  \n,   . \n \r, 
    \fƒ \b \t .
­     \f.
\b \n\b  \bŠ. ‹\r\n 
\r \b,    – \b \n. ,
\f \b    \n  \b
Œ ”\t \r \b \t, \f ‘ —
 – , \f ‚ … – , \f ‰   \f
  – . ž 36-    ‰\f —ƒ\t
  1811— . \r 6 \t.   \t  
  1848— . \n\b 95   ƒ\t  144
\r. ›  \rˆ  \n   \f\r\b 18 ƒ ,
 \f\n, \n  ƒ    \t  \n \r
ˆ    \r,  —  \n 
\r  \bŠ. \n \t \r  \r \f\n
\t\t ƒ   \rˆ\t ƒ 
\b. Ž\t  \n \b \t,  \t \f\n,
 \n  \b  ƒ. ‹  
\t \rˆ   \r ,    \f 
. ‰.—.—   1889— .   
 : «‰     \f\n;   ƒ
 ,       
 ..».
‡   ƒ\b  
    . ¡  ƒ  \r\f 
 \b \b, \n ƒ \r \f
\n \b, \n \b \r\b \b \r\f
  .      
\r \r \r\n    \n \rˆ
,  \n\b \r  \n, 
  \b   \t. ’\f   
-¡   \r \t,      
ƒ \b: , ­\n, ­, ­\f, ,
…, …\f, ‚\f\r, €, €, , \t
, \t\r, ”\t  \f .
 ’    \fŠ\r —
 \r\b \n \f\f  \r  \rˆ. —\b 
\b     —\r,  
  , \b    
    ƒ\f   . ‚ \n\b
\b\t \rˆ, \b \f\n   
   \b («  »   
 ),   \b  \r  \r \f\t
  (\b ,   , \f\r \f).
‹\rˆ \f ƒ\b   \b, 
 \rƒ \f\n\t \f, , 
 ƒ\b. ‚\t \r\t \r ˆ 
ƒ  \f  .
Ž\t  \rˆ  \b\f \f\f,     \f
   ,  —\b 
 , \f\n  —‡ƒ  
 \f. …  \r ‡ƒ  \r\b \f
\t \t. ‹\r\n\t ƒ\b \f —‡Š  
…, - ’    \b «»  
\t \t \t,   ˆ\b  .
\n  \r ˆ \fƒ  ‡   1920-  
     \t \r\b\r. ‹\b  \f
\b    —\r 1935— .
    \b \fƒ  \f  \n
. ž ƒ\b \n   ,  ,
—\f\b\r,  . ž    \t,  \f
\f\r  \r \r\b    ƒ\t .
 ŸŸ—.   \b  \n
\b . ž\n\b ƒ\b \r,
\n  \n. ‡  
\b    ,   
\n ,     \t ‹\n
\t \t   \b\f \f 
\t, \f  \f \t. \b  \b
\fƒ\n,   ƒˆ  ƒ  \r     ,  
  \f   \f\nƒŠ   
 \f ƒ\f \fƒ\n  ƒˆ.  
  \rˆ        \b 
\b-\r\t  \f\b\f\t ƒ \t  .
20. JAHRHUNDERT:
ZWISCHEN ZWEI KRIEGEN
Die deutsche Bevölkerung
der Anzahl der Deutschen in Leningrad auf 10.104 Personen, im
des Gouvernements wurde dieses Problem geregelt, da die Kolo-
nisten aus Owzyno eine bedeutende Rolle in der Versorgung der
Stadt mit Karto eln, Heu und Hafer spielten.
„Samson“ tätig. Die Männer aus der Kolonie Grashdanka arbeite
ten als Fuhrleute im Artel „Wyborgskij Transportnik“. Arbeitsplätze
für die Kolonisten der Kolonie Grashdanka gab es zum Beispiel
auch an der Polytechnischen Hochschule (1934–1940 Industriel
le Hochschule), die in der Nähe lag. Die Kolonisten aus der Kolo
nie Neu-Saratowka waren als Elektromonteure, Fuhrleute, Takler
im Wasserkraftwerk Nr.—5 (Kraftwerk „Utkina Sawodj“, staatliches
Überlandkraftwerk „Krasnyj Oktjabr“) und im Werk „Bolschewik“
tätig.
Aber die traditionelle Arbeit auf dem Bauernhof und zu Hause
blieb erhalten. A.—J.—Tichomirowa (geb. Nagelmann) erinnert sich,
dass die Kolonisten aus Strelna „ihre Grundstücke, Gärten und die
an deren Grenzen liegenden Territorien in Musterordnung hielten.
So verlief neben jedem Haus am Zaun entlang ein frisch gefeg
ter und mit Sand bestreuter Gehweg. Den Gehweg entlang, zwi
schen Gehweg und Straße, wurde ein Graben ausgehoben. Die
Straße war mit Kopfsteinen gepastert, war eben und wurde vom
jeweiligen Hausbesitzer des anliegenden Hauses in Ordnung ge
halten. Die Gräben wurden gereinigt, man ließ sie nicht mit Un
kraut zuwachsen. Entlang des Grabens und des Gehwegs wurden
Birkenbäume gepanzt. Hinter dem Zaun am Rande des Fußgän
gerweges vor dem Haus, neben Balkonen und Terrassen waren
ntkulakisierung
Ende 1927 wur
de im Land der Entschluss gefasst, die kleinen Wirt
schaften in große Produktionsgenossenschaften zu vereinigen.
Zum Höhepunkt dieser Politik wurde die 1921 bis 1930 durchge
führte durchgängige Kollektivierung der Landwirtschaft, die die
ökonomische Liquidierung der Großbauernschaft (Entkulakisie
rung), Schließung der Kirchen und Verfolgung der Geistlichen zur
Folge hatte. Um die Kolchosen zu gründen, delegierte man in die
Die Kolchose „Roter Mechanisator“ entstand ursprünglich als
eine Kommune, die aber bald aufgelöst wurde. In der Kolchose
vereinigten sich 56 Wirtschaften (12 Lohnarbeiter, 19 arme Bau
ern, 16 Bauern mit mittelgroßen Wirtschaften, 4 Arbeiter und 5
Angestellte). Zum Vorsitzenden wurde der Arbeiter I.—J.—Pawlow
ernannt, 1932 wurde er vom armen Bauer, dem Kolonisten I.—G.—Vo
gelgesang abgelöst. 1933 wurde die Frage nach der Schließung
der Kolchose in Neu-Saratowka wegen Misserfolgen in der Wirt
eutsche Kolchosen
als Paradebeispiele
ozialismus
Mitte der 1930er Jahre leist
1938–1940 erzielte man in der Thälmann-Kolchose stabil hohe
Kartoelerträge (136,6 Zentner pro Hektar) und Kohlerträge (347
Zentner pro Hektar). In der Kolchose „Rote Fahne“ erzielte man
Bestleistungen im Gemüseanbau und in der Saatgutproduktion.
Im Durchschnitt hatte man in den Jahren 1937–1939 pro Hektar
359 Zentner Kohl (Anbauäche 5,2 Hektar), 210 Zentner Tomaten
(Anbauäche 0,8 Hektar), 176 Zentner Kartoeln (Anbauäche
die Kolchose „Obkoma MOPR“, „Rote Fahne“, „Arbeiter“, Karl-Lieb
knecht-Kolchose, Max-Hölz-Kolchose, Thälmann-Kolchose sowie
die Sowchose „Srednaja Rogatka“.
Teilnehmerin der Ausstellung im Jahre 1939 war die Samenzüchte
rin Jekaterina Fjodorowna Schäfer aus der Kolonie Strelna. Sie ernte
te 1938 12 Zentner Rübensamen „Krasnoselskaja“ und 7,58 Zentner
Kohlsamen „Slawa“ pro Hektar. Der Brigadeleiter Pjotr Adamowitsch
Eidemüller, ein Teilnehmer an der Stachanow-Initiative, erreichte
Bestleistungen bei der Ernte der Kartoelsamen. Die Bestleistung
Hinter der o˜ziellen Fassade des L
sen waren Repressalien verborgen. Die poolitische Verfolgung
der deutschen Bevölkerung der UdSSR begann bereits 1934, nach
einem geheimen Beschluss des Zentralkomitees der Kommunis
tischen Allunionspartei (Bolschewiken) „Über die Arbeit unter
der deutschen Bevölkerung“. Weitgehende Repressalien im Lan
de begannen in den Jahren 1937–1938, da es zum 20. Jahrestag
der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution erforderlich war,
alle „unzuverlässigen Elemente“ loszuwerden. Die Repressalien
begannen im Lande am 2.—Juli 1937, nachdem das Politbüro der
Kommunistischen Allunionspartei (Bolschewiken) die Frage „Über
‚‹‚‡ ‚ ­‰‚ˆ‚­‚
‚­­•‰‡ “  †ˆ‰…
 
    \f\r, \n\b
  1920— .,  \f\n\b, 
 \r\b,   \r  \n \t \t
\t, \fƒ  . \b    \n 
         
\t \f    , \r     \r  \n 1920- 
   \n   ƒ\b.
1  1927— . \r  €  \r\b,  
     € 
\t,  \t  \t \r\t. —1927-  
1938— . — \r    ‰\f\t \f .  
  \n 1927— .,   \r (\r
€ )  7384—\n. ‚\f\t \b
      \r: …ƒ
\t (252 , 19,6%  \rˆ  \n ƒ\t \b
), ¡\t (537 \n., 59,3%), ‚\t (265 \n.,
15,6%), ‚\t (976 \n., 99,5%), \t (1547
\n., 89,3%), ‹\t (529 \n., 49,3%),  \t-1
(336—\n., 18,7%),  \t (276—\n., 67,8%), 
\t (1021—\n., 89,6%), \b\t (199—\n., 35,2%),
‘\t (289 \n., 95,6%).
  \t  \f\t  
 \r  ( \t \t)
— (\f\t \t). ‚ 1  1922— .
— \r   1580 ƒ\t,
——– 720. ‚  ,  \f 
 ƒ —  (500), \t ‡\f (420), ‰\t
 (370), \f (90), ‰-‰ \t\t  (220),
  ‹\f (557).   — \t \f\r 
\n\b 6984 .
 1  1928— .   €   \f  (\r
€ ) ƒ 10—634  (1,4%  \f ),
 .\n.    – 2720,     – 2632, —\b\t 
 – 5282—\n. ‚ 1937 . \n\b    15—078
\n.  \r   14—239—–  € . \b 
17  1939— .  \f\b \n 
 €   10—104 \n.,  € \t \r – 
12—766. ‹\rˆ ˆ \n   6480—\n.
—\n \f       1937–1938 .
 ˆ–­ -œ‡ ­ ‹‘‚‰‡‚
ƒ‹‚­‚­„ ”‚Š€Ž ˆ‚…
‰ Š‚…‰‡ “ Šˆ‰…
 \f \t   \r 
\b   \b . —\n  \f  
   ƒ   € \t \r
  \r   \b  \b,   1939— .
 \r \f\t     \t \fˆ 
\t  \t  \b.
—1933— . \t \b Š\n 9  
\f,    ƒ 1305 \n.,   – 6 
\t  1058 \n.
  ¡\b  \f    \f\r
,  1919— .    ƒ  \b \b
  \f\n  \b  2–4 , —\b  \f
\n  \n\b \f\n   56 .     
ˆ  \r \b, \n —\n   ,
 \f  ,     ƒ 
\fƒ \r \b Šˆ .
  \f  \f\t  \t, \t
 \b\t, ƒ \b ƒ  
\b  1920— . ‹\rˆ  ˆ\b \f \b
 566 ,       \b
51 ,   – 90,  – 248.  
   \r 746 ,  .\n.   – 212, 
—–—278,  – 194. \b \r\b 
ˆ \r  ‹ (484 ), \t ‡  (450),
…ƒ (269). \t \b\t \t  \r  ‚
\t  – 51 .
Ž  1921— . \t    \f
. ‹\r ƒ  \b —
   \t , «» \rƒ \b.
—ƒ\t  \r  «\t  \f\n\f \fƒ»,
\n \t   œ \f \b ˆ\t  .
—1919–1920— .  \b\t  \r \r \fƒ\t
 30—346 \f,       4410, 
\f – 8206, «»  17—936 \f (52%  \rˆ 
\fƒ). ‡ œ  «»   ‚\t
  25%, ž\t ¡  ‘ –  46%, 
 – 52%. ‚   
 ƒ \r \b ˆ\b \f   \t, 
 \b \f     

\n: \f \f \t
20. Jahrhundert: Zwischen zwei Kriegen / ŸŸ : ƒ\f \f \t
 (\t  ‰\b  
¥—1, \f\f \f, \f \t 
 —.).  Š 1920— .   ƒ\f ƒ
  ‹   - \n  
  \r\t.      \r \r 30
ƒˆ  \n\t . ¡   «ˆ» 
  500 . \f\r.       \r 
\n,   \fƒ\n    \b\r\f \fŠ
\b. Ÿ\t \b \t   …\f\r
  \f\b , .. \b  
 —\rƒ  , , 
\r \n\b.
  1921— .  \r   
\b   ( ),   
  \f \b  ’\n 
(”), \b ƒ\b    \t\t
, , \b.
‚ ƒ 1920-     —
.   1922— .  ˆ   
 (  – \r\b\t   
), \rœ     \t
     \t \f\r. ‚  \b
   (\f.—… , 41). ‹ 
\b  \r: \b, 
,  \b, \f\b\f-\b.
‚ \rƒ   \n \f  
\t \r , \f\r, .
 ƒ \f\b  \f  Š 
,   \b   \rœ\t  
 . , 15  1926— . \r   \f
‹\t («­\n\b  ˆ»)   ‹,
     \f\b   
     \t .
­\b \t  \f      
 \fƒ     ,    
    ’   \f\b. ‰ 
, ƒ ƒ\b — ,   \r\f 
   .  \b\t  \r
, ,   «» ( \fˆ  
)     \t «‚\t \f \b», 
‚\t –  ƒ ,  \t ‡  – 
\r «». ‰\fƒ\n   …ƒ
\b \n  \b «\r \t ».
‡\r\n    …ƒ , ,
— \n\t ( 1934–1940— . – \f\b\t) 
\f, ˆ\t  \f.  \n\b
 ’, \n, ƒ  …” ¥—5
(’ «ž ¡\b», …‡” «‚\t ‹\r\b»),
 «­\b».
    \b   \f\r 
 \t, ƒ .   .—‘.— 
\t (.  \b), \b  «ƒ 
\r   \f\n,    Šˆ\fŠ 
Š     .   ƒ   \b
\r \f  \r\b \r   ƒ, 
ƒ   . \b  \t 
ƒ \r   \b \t „¨ ƒ\f  
\t  ƒ\t \n\bŠ  . Ž  \r  \r\fƒ, \r
\f \r;   \bŠ   \b \f\n
  (      ).  \f,
   \t  . \b    
\t ƒ \r ƒ \r. ¡ \r \f  
  ƒ \f ,  \r   \r \f\r
 , \f  \r\t  \t, \f—  \r
\r \f    ƒ. \n \r \r\b
\f—ƒ  , \n\r  ƒŠ  \r 
ƒ \r \r \b   \f\b  ƒ\f».
   \t ,   ƒ ’
\n ƒ,       ˆ\b
\f\b\f-\b \r  \r   \f\r.
,  1921— .   \r\fƒ\b \r \fƒ
 – \f\b  (),   \b
25—\n., \f\n ,  \n\b    , ,
\b\f  \t\f. ‡\r ƒ \f\t  
\n\t \fƒ, \f  \f\nŠ ’.   ƒ
\f   \b\t  ƒ  \r\b
\f\r.  \rˆ  \r \f\r,     Š
1921— ., \rˆ, \n \r\r   \b
 ,    \b \b -
\f, \rŠ \n.
†ƒ Š­‚ ‡ 
ˆŽ ƒ Š
 ‰‡Œˆ‘Š­‚
  1927— .   \r  \f  \r
   \t  \f  \rœ. ‚\f\b
\t ’\t     1929–1930— .
\t , ƒ\t \f\n
 ƒ\n  \b,  \t  
 \f . Ž     — \r
 \r\n  – \f-
\n.
\t 1930— . \b \f\t  \r  
«‚\t  » (, 4 ), «‡ Œ»
(\b , 1 ), .—\b (
‡   ƒ ),  \f \b
 \fŠˆ . ‚ \f 1930-    € 
\fˆ   : «\r\t», «‚\t  
», «‡ », «‡ Œ», «‚», «‚\t 
 \b», «ž», .—‚ €\r , . \b, . ‹\r
 ‰‹‡, . ‰ …\b, . 1 ‰.
‚  «‡ Œ» \n   ˆ\b  
 \rœ  \n 14  \t  70  .
— 1931— . \fƒ \n\b 60  \t  121  
(113 , 6 \f , 2 ’).   
   ‘.—‹.— \b (1900–1938),  1935— .  – 
‚\b\t ‰.    \fˆ  
   \b \f. ‹  \f\n
   \r   ˆ,    \t
  \fƒ   , 
 \r    \n. ‚    
 ƒ \t  \t ˆ. —1932–1933— .
\r\rˆ\t  \n 47 \t  70 ,
—\n \b \b 32 .
¡ 10  \fˆ   ,  1940— .   \r
\fƒ 102  \t.   \n \b  \f \r
 669  . ­     ,
,  \r,  ˆ ˆ, \b
\t \t, \f, \f,  \t
.        
, \r\f ƒ\b \f. \f \n 
ƒ   \f 21  \r   ’  \f\n 
\f\n  \fƒ. ‡\r  \fŠ \b 
\f   \f\n  \f  
 .     \f\r, \b
, \r  , , \r\r.
‚  «‚\t  »  \n  
\f,  \r  \fˆ.    \rœ
\b 56  \t (12 \r, 19 \r, 16—
, 4—\r\n   5 \fƒˆ ).   \r\n\t
.—›.—,  1932— .    \r   .—….—Œ
\b  .  1933— . - \r \f\n   \t 
   \f   —, 
   \r .    \b
  Ÿ.—­.—Œ, \r\f   .—.—…\f, \fŠˆ\t 
- , \n .—.—­\n.
\t    ‹ .—8  \r   —1930— .
\bŠ \b \r,   ƒ \r \fˆ. 
    1931— .  \t, \t  \n\b  
\f, \r\n -’  ‰ …\b (1889–1933).
  \fƒ  Ÿ.—.—….
‚  .—\b   1931— .  1933— . 
 …, \r\n\t-\n. ¡   \r
 1254  .  1931— .   \r — 
.—‹\r ‰‹‡.    24  \t  
‚\t €   \b.  \t  \fˆ
    50—  , 12—\t —2—.
  \b (\r  ) \r 
    «‡ Œ»  «‚ ¡». 
    1931— . \rœ\b \b \r 
\t, \f   \rˆ    \n  \t.
  \r ­.—Œ.—Œ,  —1937— .—– .—‘.—
\r.  1937— .      \fƒ 92 . ‚  «‡ Œ»
  ˆ ˆ\t   .
30  1936— . \b   \r .
‹    ƒ\b  \f
\n ƒ\n  \b.  •‚ ‚(\r) 
30  1930— .    \f
\n  \n\b   \t    
\t \t . ‹ \r
\f    \f\n . ‚ \n\f 
1931— .  € \t \r   \r  3261
\b, \n  14—382 \n. ( \f \f
\b  Š 3 . \t).    \r
\b \b  ‚\b \f  \t
Ÿ\r    \r.    \f
 \r\t  \t \t,  \b 
     \n  \t 
. «­ \f» \f\n  \b  
 – Ÿ\r  ( 1934 – ‚)  ‰\n .
\n   \n \f\n  
   ,  \b .  \b
\t , ,  \b  
—\b,  .\n. ‚.—‰.—­\f. \b Œ.—‘.—­   
 ƒ \r \f\n, \f\f    Ÿ\r
, — \b \f . Œ  ­
 \r    ƒ\t   \r 1934— .  
  ƒ\t ˆ   \r    \t
‡  (\b .—Œ.—, Œ.—‚.—­\n), ‚\t 
(.—.—­\n),  (›.—Ÿ.—­\n, .—.—­\n, Œ.—Œ.—…\f, 
\b Œ.—‘.—…)    \f .
‹ \n \f\n   ƒ  \f\b
   1940— .,   \n\b  «\f  »
ƒ   \n\t \r.   \f ‚Ž
‡ «‹    ‰\f  ‰\f\t
\r ƒ \b\t»  23 Š 1940— . 
Š ƒ 3215  \t  8617—\n. , 
, \t, , \t (675 \t, 1743—\n.) 
20. Jahrhundert: Zwischen zwei Kriegen / ŸŸ : ƒ\f \f \t
  \t\t \t, \t \r\t 
,  ƒ  —   ‚-Œ\t
‡. Ž   \n\b €\t (326
 \t), ¡ \t (150)  ‚\f\b\t (199) \t 
. ‹Š   \n 5 Š 1940— .
‚‹‚‡‚ ‡ ˆŽ
‡‡ ”­„ Š…­ ‰ ˆƒ‹
‚  1930-       \fˆ
\t   ’\f € \t \r. —1935— .
\f\b\t     \r  3%, 
 ’  \r\r 16%   ˆ\t  
 20% \b\t \f    \t.
ž      \r \b —
           
 \r \n\t ƒ  ‡. \fŠ \b  ’
  \n  «‡ •\t\f » –   €
  \fƒ   \r\n , \b   
\t  \f, \b —4  1931— .  1 
1936— . ‹ \r ,  \fŠ \n\b,  
  ’ , ƒ   € . ‹
\n\b  ˆ ƒ \r\n   
\n   , \r  …, \b
\f  ‡ —\r \f. ‡ \f \f\r
\b \b \r ’  , \r    
€ ,     \f    \n\t
\r   .  1932— . \b    ƒ\t
\f  \f\b  700 , \r\b
\fŠ \n\b   (446 \n.). €\f\n —€ 
 \r \r  ‰ …\b  \t.
…    \t \r ’ 
—    . ‹ \b ’\f —
, ’\f     \r  
 ,   \b\n \n \n, 
  . ‹\r  \f\b  \f . ‚
€\r    . ‹\r \t \r \n\b
ˆ\b \r\n -   «­\b»  \f
«‚\t  » —. ‡\r\n   
 ˆ \f \f .  \r ƒ\b
    \n  \n  
  \f\b\f,   \t. ‡\r\n \f\n
  \f    . ‹\b 
\n ˆ\b     \b  
, \f\n \r\n   \t  \f\r\n\t  .
€ 1933— .         , \r,
 ž     \r   
\r, ƒ ’ . ‹ ƒ \r \b,
\n        , \n   \fƒŠ
—\t ˆ.  \n  \f   \n
         «‡ Œ»  «‚
». ‡\f \fˆ\fŠ ƒ\b  ’    ,   \r
   ,  \r\n «
\fŠ  \f»    — Š, 
\f\fŠ  ¡  \f  «Brüder in Not». … «‡
•\t\f »  ’\t  \b\fŠ \f  \r\b
 ,  Š \r \b  
  \t ƒ   €    ‡\f\r
  ƒ\b (     ƒ\t \f\r
  \f  56 . \n.,  .\n.  1933— . – 45 .).
—\r   ƒ  \r\b\t  \r ˆ \r
Š -  \b\t .
   € \t \r \r 
  Š\t \b \t\t 
(Ÿ), \t 1  \f 1939— .  ‰. ‹ \t
  1941— . ( 1 Š).    Š, 
\r \f\n    , .. \n\b 
\b  \b  1937— . €  \r\b 
\r\t \b («€   - ‡Œ‡»).
Ÿ\t, \f  \t , \f\n
10 . \f\r.   \fŠ \f,   ƒ 
\t  – 5 . \f\r.  . €\n ƒ
\b    \n\b . ­ \f\nƒ
 «‚  \n Ÿ», \f  ƒ\t ’
—\f   ƒ\t.
ž\n Ÿ 1939-   1940— . \r \f  \t
€ \t \r –   . \b, «‡ Œ»,
—ƒ    \t   \b 
.  1938–1940— .    . \b \r\b 
\r\b   \fƒ  ( 136,3  —1— )
—\f (347   1 ). ‚   «‡ Œ»
   ˆŠ ˆ\t  ƒŠ
.    1937–1939— . \r \f\n \fƒ\t  1 :
\f 359  ( ˆ 5,2 );  210 
 ( 0,8 );  176  ( 69,8 ).
 1939— .    . ‰ …\b \f\n  ƒ  
    16  \n, 20  ,
30— ˆ\t  15  .  \n ƒ\t 
  \r \b \f, , 
 \t  1100 . ¡\n\b   \b
  \f , ƒ   ,  
ˆ    \t \n \f\r\t. 
  : ›  Œ\n  (\b
 ), Œ Œ\n ‚\f, Œ ‘\n Ž , ‡
‚ , Œ Œ\n —›  €-
,  Œ\n …\f.
  1939— .   «\r\t» ‹\r\f 
\t \f\n  \t   \fŠˆ\fŠ
Š.   \r   .—‚\f\r  ‰.—€-
,  \b  \n ­\f’ \r -
\f   \f \t  . —«\n\fŠ
 \f» Ÿ 1940     : «‚\t
 », .—‹\r ‰‹‡, «‡ Œ», «\r\t»,
.—‚ €\r , . ‰ …\b, . \b,  ƒ
  « ‡ ».
ž\n\t   1939— . \r  › Œ-
   \b\t . ‹ \f\n
—1938— . \fƒ\t  \rŠ «‚\b\t» 12—-
  1—   \f «» – 7,58   . ­ -
-   \n ”\t \r -
  \t  ƒ  . \t
\t  € \t \r ’ \r 41, ”\t-
 \f ’ 65  . ‹ \r  ƒ-
 \r\b\t \r\t \bŠ. ›  1939— .  Ÿ 
  «‡ Œ» \r 7 \f\n,   1940 . \fƒ 25.
    .—\b \r  -
-: ‰.—Œ, Ž.—­, ›.—­, .—­, ›.—, -
  Ÿ.—­, ‰.—­, .—…, Œ.—. \t -
ˆ\n\t   . ‹\r ‰‹‡  1940— .  
 \n . ‚\n   
\r   1350 \f.  1937— . \r  -
\b \n      › -
\n ,  1939— .   \f\n Ÿ.
 \fƒ      \r\t -
\r  .  \t      
\f ,  \r\b \r \b \f\n\fŠ. , 
  «‡ Œ»  ˆ \f   -
 \r  \r  120   (60 ), 
  \r\n.  \b \f\n\fŠ:   
\r \f,  \f  ƒ.   \r-
  10 . \f,   – 5—\n. €\f -
\b   , \f\n ƒ \b \f\n\fŠ.
€\b   \r \r    65–70%.
¡\r \f \n\b  \f\b .
    . \b  1938— .   \f\b
 \b: 6 \f\r. 65 ., 3— , 900— ˆ\t, 300—
, 6    .    «‡ Œ»  1939— . 
 \f\b \b: 8 \f\r. 27 ., 10  ,
1,4  ˆ\t, 500— , 3—   \f\b\f. \b Œ-
 Œ\n …\t  ’    \f\n 
   8145—\f\r., 600 \f , 30 \f , 85
\f ˆ\t, 180 \f .  1939— .  \b   
. ‹\r ‰‹‡  \n  \r 409
\f\t  \f\n 6600 \f\r., 4309  ˆ\t  ,
43  , 570    . \t    
—  1939— .  5 . \f\r.,  
Ÿ \n  \f\n 18 . \f\r., ‚ ‘-
\n  – 15—500 \f\r.
 ˆ…‘‚‰‡‚ ‚”‚‰‰
1930-Ž •  Š
¡ \t \t ƒ     \b
. \n    -
 ‡ \n\b \fƒ  1934— .,     
 •‚—‚(­) «‹ \r    -
». \r    \r  -
  1937–1938— ., ..  20-Š \t ‹\r\b\t
Š \r  \r \r\b    «\r -
ƒ  ’».   — \r  2 Š
1937— .,   \rŠ—•‚ ‚(\r)   «‹\r
  ’ ». ‚ƒ \f\r, \t, \r\b
\f\n   \n\f «ƒˆ  ».  €-
 \t \r, \n  5  \f 1937— ., ƒ \r
\b 4000 \n.  10—000 – \b   . Ž-
\b\t   \r \r   1938— .,  
\f \r  \r \b ˆ 3000 \n.  1000
\n.  \b  Š \r. ¡\b Š
  15  1938— .
\b     «\b-
 »  «  ». \t \t
«\t»    € \t \r  «
» ( ‚Ž ¥—00439), \n —1937— . \fˆ-
  \f  \b «».  1938— . 
 \b\f \f \r ƒ. ‚—15 
1938— .  \b \b «  --
     , \t, , ’,
, , ,  \r, \t  \f». 
 \b  ƒ\b  \r 1938— .
     —€ \t \r \r -
 40—906 \n. \b  Š 1938— .   «»
\r  \b  \n.
‹   \r   \r €-
 \rˆ, \b   ‚Ž —1937— .
    Š \b  1954— . Ž 1989— . -
 \r \n,  ˆ  ’ \b
\rˆ.
20. Jahrhundert: Zwischen zwei Kriegen / ŸŸ : ƒ\f \f \t
74
DAS SCHICKSAL DER
KRIEGSGENERATIONEN ž19411955Ÿ
Die ersten Monate
Vorhut der deutschen Truppen Jam-Ischora. Weiter konnte der
Gegner nicht eindringen. Im Verlauf der ganzen Verteidigungs
periode blieb die Kolonie Kolpino in den Händen der sich ver
teidigenden Leningrader. Erst am 15. September 1941 nahm die
Sturmstael des Gegners sechs Kolonistenhäuser in der Dritten
Kolonie ein, aber am 17. September hat das Ischora-Bataillon die
deutschen Truppen verdrängt.
An das Ausmaß der Zerstörungen im Herbst 1941 erinnerte sich
der Zugführer der 125. Schützendivision N.—P.—Erugin: „Einige zehn
Juli – Anfang August“ befohlen, das Vieh und die Technik aus dem
Wsewoloschsker Bezirk zu evakuieren. «Die Evakuierung des Viehs
schon die Deutschen!“ Wir bekamen Angst vor der Inhaftierung,
wir waren verwirrt. Zurück drangen wir schon durch die Sperrein
heiten. Schreie, Muhen, Höllenlärm – ein wahres Durcheinander!»
eportierung
eutschen in den ersten
Monaten des Krieges
Ab dem ersten K
riegstag wurde über Leningrad der Kriegszustand
verhängt. Die Behörden trafen Maßnahmen, die auf die Neutra
lisierung der Feindpropaganda und die Bekämpfung der negati
die Ausweisung der Wolga-Deutschen“ un
eutsche Bevölkerung
ing der Blockade
iederaufnahme
eportierung im Frühling 1942
Der erste
Winter während der Blockade wurde für die Leningrader
zur schwersten Herausforderung. Ab Dezember, besonders im Ja
nuar und Februar starb die Bevölkerung massenweise aus. Durch
schnittlich starben im Februar 3200–3400 Menschen pro Tag den
Hungerstod. Jeder dritte Einwohner der Stadt war gestorben (ver
hungert).
Heute ist es unmöglich, genau festzustellen, wie viele Deutsche
es in der blockierten Stadt gegeben hat und wie viele von ihnen
ums Leben gekommen sind. Klar ist nur, dass Tausende gezählt
wurden. Aus den zugänglichen Quellen haben wir eine Namenaus
derer, die die Blockade überlebt haben. Sie nennen Namen, die
das Gedenkbuch „Die Blockade“ nicht enthält. So™a Matwejewna
Amann zeugt vom Tod ihrer Verwandten Polberg (5 Personen) und
Walter (4 Personen), die auf der Wassli-Insel wohnten.
Erinnerungen der Deutschen aus Leningrad, die im Kindesalter
die Blockade überlebt haben, ergänzen das Gesamtbild der Le
ningrader Tragödie. Hermann Antonowitsch Lindenburg war 11,
dem Waisenheim über den Ladoga-See evakuiert. Nach dem Krieg
wurde Viktor Fjodorowitsch Dr. der Medizin.
Die Lebensbedingungen in Neu-Saratowka waren nicht besser,
als in der blockierten Stadt. Die Menschen litten ebenso durch
Hunger und Bombardements, die deutschen Jugendlichen nah
men an der Sanitärsäuberungen der Stadthäuser teil (sie haben
die Leichen entfernt), sie mussten Holz im Newa-Waldpark für das
Krematorium beschaen, das im Ziegelwerk „Krasnaja Zarja“ an
gelegt wurde, sie bauten einen Scheinughafen in der Nähe der
Pokrow-Straße. Für die Arbeitstage wurden die Kolchosbauern
nicht entlohnt, die Kartoeln vom anliegenden Landstück muss
ten sie in den Frontfonds liefern, bald wurde dorthin auch das Vieh
übergeben.
Das Hinterland von Neu-Saratowka wurde von den Militärs be
rung bei der erstbesten Möglichkeit über den Ladoga-See evaku
iert.
Im März 1942 wurde die Ausweisung der Deutschen aus Lenin
grad und seinen Vororten wieder aufgenommen. Der Grund für
die Ausweisung der Deutschen und der Finnen war der Beschluss
des Kriegsgerichts der Leningrader Front vom 9. März „Über die
administrative Ausweisung sozial gefährlicher Elemente aus Le
ningrad“ und der Beschluss vom 20. März „Über die obligatorische
Evakuierung der ™nnischen und deutschen Bevölkerung aus Le
ningrad und dessen Vororten“. Diese Beschlüsse haben fast wort
wörtlich die Beschlüsse des Kriegsgerichtes vom 21. und 26. Au
gust 1941 wiederholt.
Schon am 17. und 18. März wurden aus der Stadt fünf Militär
züge mit einer Gesamtzahl von 9785 Personen, darunt
er waren
6888 Finnen und Deutsche und 2897 administrativ Ausgewiesene
abgeschickt. Nach der Überfahrt über den Ladoga-See wurden die
Menschen in den Eisenbahnstationen Kobona, Shicharewo und
Lawrowo auf Militär
züge verteilt. Zw
ei Züge mit „sozial gefährli
chen Elementen“ wurden nach Omsk, drei in die Region Krasno
jarsk geschickt.
Die Massenevakuierung der Finnen und der Deutschen begann
am 24. März. Ausgewiesen werden mussten 24—600 Personen.
Nach den Angaben vom 28. März wurden über den Ladoga-See
drei Personenzüge mit Deutschen und Finnen (6788 Menschen)
das Abfahrtszeichen. Auf der Eisenbahnstation Borisowa Griwa
der
eningrader
der aus der deutschen Kolonie Jamburg stammte. Er wurde verra
dem zufolge die Deutschen nicht an die Front geschickt werden
Die Verschleppung der Deutschen nach Westen zu Zwangsar
beiten verlief in einigen Etappen. Die Einwohner von Puschkin
wurden im Oktober und November 1941, dann im Februar und
Ende des Sommers 1942 verschleppt. Die Menschen wurden zu
erst nach Gatschina, in das Etappenlager der Roten Kasernen, ge
bracht, das sich vor der Einfahrt in die Stadt befand. Aus Gatschina
Lydia Ossipowa, eine Einwohnerin von Puschkin, schreibt in ih
rem Tagebuch über die Verschleppung der Deutschen:
„Den 22.
F�ebruar ¤ In der Stadt wurde die E
vakuierung von Volksdeut
schen bekanntgegeben. Von allen. Wer will, lässt sich als Volks
deutsche einschreiben und wird evakuiert. Das Oberkommando
scheint unter diesem Vorwand die Stadt entlasten zu wollen. Iwa
rer Siedlung, davon zeugt die Tatsache, dass Iwan Alexandrowitsch
Eidemüller (*1907) am 13. Januar 1942 verstarb und auf dem dor
tigen lutherischen Friedhof begraben wurde. Die Familie Gewei
ler erinnert sich noch an das genaue Datum ihrer Verschleppung
nach Deutschland: 12. Februar 1942. Die Einwohner von Strelna
wurden zuerst in Krasnoje Selo versammelt und dann in Zügen
nach Deutschland verschleppt. Sie fuhren einen Monat lang bis
zum Lager Konitz, unterwegs bekamen die Leute reichlich Essen,
überführt, das in das Deutsche Reich eingegliedert wurde (Reich
gau Wartheland).
In Wartheland befanden sich Passierstellen und Lager für die
zeitweilige Unterbringung. Die Lager wurden mit Stacheldraht
umzäunt und von SS-Truppen überwacht. In den Lagern des Im
Matwej Jakowlewitsch wurde 1938 füsiliert. 1942 wurde sie mit ih
rudarmee (
rbeitsarmee)
ondersiedlungen
Die Deportation der Deutschen in den Ost
en verlief nach der La
doga-Überfahrt per Eisenbahn. Die Menschen wurden nach Wo
logda, Jaroslawl und Iwanowo gebracht, von wo sie in die für sie
auf Rädern. Es gibt weder Seife noch Waschmöglichkeiten. Läuse
sind unser Hauptfeind. Die größte Freude unterwegs waren Sani
tä�tstage und Dampfbad ¤. Manchmal bekamen wir Essen in
den Bahnhofsrestaurants – Galuschki, Schtschi (Kohlsuppe) usw.
Die Sorgen ums Überleben der Familie unterwegs ließ uns keine
Zeit, uns zu langweilen. Wir haben die Pichten untereinander
verteilt: Wer das Essen zubereiten, wer Kohle aus den Güterzügen
klauen, wer gekochtes Wasser holen, wer zum Bahnhofsmarkt ge
Befehls wurden 80—000 Einberufene, die in die Volkskommissari
der Leningrader Deutschen zusammen mit den Wolgadeutschen
von Taimyr auf die Insel Sachalin.
Im April 1946 wurde die Trudarmee aufgelöst, die Trudarmee-
Deutschen wurden in Sondersiedlungen geschickt. Das Regime
der Sondersiedlungen war bereits formiert, es wurde durch den
für Innere Angelegenheiten der UdSSR (Januar 1950) wurden
1—024—722 Deutsche in Sondersiedlungen verbannt. In die Anzahl
der Ausgewiesenen sind 210—600 Deutschen mit aufgenommen,
die bis zum Januar 1945 repatriiert wurden. Außerdem wurden in
die Sondersiedlungen 5914 „Volksdeutsche“ und „Handlanger“ ge
schickt. Zu den repatriierten Deutschen wurden auch diejenigen
Deutschen gezählt, die 1945–1948 aus den westlichen Regionen
der UdSSR ausgewiesen wurden. Nach den Angaben zum 1. Ja
nuar 1953 waren in den Sondersiedlungen 208—388 repatriierte
Deutsche registriert.
\f\r 
\n\t
ž19411955Ÿ
‚Š€‚ ‹‚‰„€ Š “­€
 ­‚‹‚‡ ‚ ­‰‚ˆ‚­‚
‚­­•‰‡ “  †ˆ‰…
   \t 
\t ‹\n\t \t € 
\r\b  \t,      ‹
(6 Š)   (9 Š)  \t \n\b
\fƒ    \r. 8 \r, 
   \b\r\f , \f €  \f\b
\r \b.  Š  \r\f \fˆ 
18-  \f \t «»,    
\t. 15 \r  \b  Œ\f \f
 \t ƒ\f \b\t  ž (€ ), \n 
 \rŠ ‹\r\f   («\n»). €
   ’ \f\n     ƒ\f 
    ,   –  \r \f  .
 \r \b   ƒ  € ,
‚   \b  ƒ 
—   \t (, ‘, \t 
, ‹,  ‡ , ƒ (‚), …ƒ).
¡ \r \b,   \f \b 
\b, ‚\b,  , ”Š, ‘\r\f . ‚
,    ‹\r\f   \b
 ‹\r\f \n.
ƒ   \t    € 
      \fŠ \f\b\r\f. ‚
—  , \n    \t
\r € , \r \bŠ \f\nƒ. ‚
       \t 
.
 Š 1941— . \r  \r\b  
ƒ\bŠ  15—  ‰    , 
     \t —‚\t 
\t. ž \t ‡  \r  ˆ\t \f 
  , ƒƒ \r, 
    .   \r
€   \t ‚\t     
 \b\t . ­    
 \f\r\t    \t \b . \t
    ƒ  \t \b\t   \r 
, \t \n Šƒ  ‘-ƒ. 28  \f
 \n   ‘-ƒ\f. Ž\b 
 \f\b   .  ƒ   
\r ‚  \b  \f  \r
   . €\b 15 \r 1941— . \f\t 
    \b    \b\t
,  17 \r ƒ\t \r\b \r .
‹ \r  \f\t \bŠ 1941— .  
  125-\t \t  .—.—›\f : « \b
      \t ˆ \b\t 
—\b\t \t � ¤  \r \n, \r 
  \f   \r\b —\b ,
.  ƒ\t \n  \n \f 
ƒ \b  ƒ  \rƒ  ‚ 
 ˆ  ,    \n,
ˆ    \t \t. ‡  
\n  ’\f \fŠ \fŠ \f».
Ž\f  \f\t   €  – \b
 \r  \n     \r 14–15 \r
1941— .  -   \t  \f
   \b .    \r   
 \b   \r  ,   \b 
\f,    ƒ \f\b ƒ\b.
\f\b\r    \t \r \b ƒ  \n\t.
Ž—1944— .   \b   ,   
    .   \t \f \b ‰
  ­\b ,  \b  ,  
ƒ     ˆ\t 
  .  \r 1941— .  \r \rƒ. 
Š    \n  \t ,
 \t ‰  ­.   \r \t 1941— . – \t
1942— .  \r \bŠ ƒƒ —\b  \t.
 \t  \f € , Š\n 
, \r ’\f  , \r  ƒ \f
—\r «\r»,    \b, \t   
.   ”.—‘.—, ƒ\b 
 \t ,    \t   \r
ƒ  ‚,     \b. \b ‰.—‘.—…
  \t ‚\t  \bŠ 1941— . \r 
 ’\f   \t  \fŠ
Š,  \b   ¥—182. \b ­ 
\t ‡  \f \t   \r 1941— .  
\r\b    \t .
Ž   ,    \r  \n 
,   ƒ  , ƒ \b
—   \r\f  \b \f. ‰  
    \t,  ˆ, \f.
‹  , \t    ,  ƒ\b 
  . ‚  , «  Š – \n
  \f» \r   \r ’\f  —  
ƒ  \t. «”\f  \n\b \n \f
 \f  \t . ‹   Š ‰ . 
  \r\t \fƒŠˆ ˆ.  \f ˆ
\bŠ  \b \f   \f,   \n\f 
 ‰   \f  \rƒ —\fŠˆ 
\t. Š\f  : “‚\f ? 
\fƒ !„   ˆ  ,   \b.
‹\r  \fƒ \r\b \n  \b 
\t. \f, \n,  – \fˆ \r !»   
— ,   \r \r  \b \f.
  ,      \f  \t \r,
\r ‰.—.—­, \b    .—\b
. \b \b \b  .  \r 
,  \n,  .—›\b\f.  ‰  \n 
\f  \b \b   1942— .  ’   \r
 € .
\r  \t      \t 
\b  Š \f  \f  ƒ. .—‚.—\b,
ƒ\b  \r   Š 1941— .,  \r
   1942— .   \r   
: \fƒ   ­ .—.—\r  \b
  .  \r   \f\t  \r  ‘ 
  \b\t .  \n …\f  
, \f \t \fƒ\t  ­ ˆ,
Das Schicksal der Kriegsgenerationen (1941–1955) / \f\b\r   \t (1941–1955)
\f\n  \r   ‡ƒ, \r .    
 \r \r, ƒ     
-\fƒˆ ,     \b 
\f \r\b  ž.
29 \r 1941— . \r    
\r ‡ €.—¡.—‰  \r \f  \n\t 52-\t 
, , \t,   \f   «\b 
».  ƒ\b   € \t \r
,     \f,    
…\f.   ƒ   \f
16—\r 1941— .,     \f \f
   .   ’  \n\b \n 
  «\f   ’»   \b 
\r\b  .
‚  1941— .   € \t \r  \b
 \f  \f,  €   -. \b
   \b   \n\t 
, \f  –  \r \b.
‚” …„ ­‚‹‚Š
‚Š€‚ ‹‚‰„€ Š “­€
    \t  €  \r  
ƒ.     , 
  \tŠ ƒ\t   —\r\b\r\f  
  ƒ\t. ­ œ \n 
, ,   \f\n
  \n\t , \r ˆ
 \rˆ. Ž \fƒ   \n\t
, Š\n .
  \f\b \r\b\r  \t,  
\t \f ,  «\b   ’».
—\f   \r  \n  
,   \b . 21  \f 1941— . 
  \fŠˆ     \n\b
ž‚Ž € \t \r «‹   €  
\r \b   ». ‚ \n\f   «» \r 
 \f  \f    . 26  \f 
\b     €   
«‹\r \r\b\t ’\f      
    \t . € ».   ’ 
\f \r \n     .
‹  ’  \t  \n 
     \t  . 15— \f
 \n\b    ‚. 28  \f \r 
,  30  \f \b \f\r ž \f
    ‡ «‹  , ƒ
Šˆ   \t  ƒ\b». Ž\f  
 ,   \b  \n  —  
  ,  «  \f, \f  …,
ƒ    \t ,   
ƒ\b». ” \f ƒ \n \t 
  \b  ƒ\b,  ——\f   \t .
     € \t \r 
\b   27  \f  7 \r 1941— . ‰
 \n \r   ‚ ‡  ‚
  \b\t \r. ‹  \r  ‚ 
, \r  ‹ \r, \t\t  ‚
\t \t. Š ƒ 88—700   6700
, ƒŠˆ   \b \t  \r (‹
\r\f, ‚\b, \f, ‚ \t,
, ‰ , ƒ   ). 
   \b  €  \f
‚Ž. ”\f \r \f\b\t, ’\f  \f\n 
    , \nˆ 
\b. Ž \r\n   \t  ’\f
\f \b  .
  Š     \r
 . 29  \f    Š ‰ , — 14
\n \bŠ \b ƒƒ \b €
  \t. 8—\r \f\b  \r.
 ƒ \n \b ƒƒ \b,  «\r\b
\fŠ Š» \f   28 .   ,
 \n\b   \r ˆ   \t \r
( 22—900 \n.), 350 \n.  —‚\fŠ \r\b. ‰
    \t  \t \r
  ‚ ‡.
‚‹‚‡ ‚ ­‰‚
ˆ‚­‚
Š †ˆ ‡­ ‹ ‡ ˆ–‚  Š ƒ †­ Šˆ‚­‚
‚” … Š‚‰­ “ 1942 •.
 \r    ƒ  
 .  \r, \r  – 1942— .,
   .   — 
\f  \r   3200–3400 \n. ž ƒ\t 
\t ƒ\b .
  ƒ \f\b, \b  \r
—\r , \b     \r. ‘, \n \n
  \n.  \f \n   
\r ,  \r   .     \b
 \b:  – 28 \n., ­ – 5, ­\f’ – 6, ­
—–—21, ­—– 33, ­ – 10, ­\f – 9, \b – 45, … 
– 10, …\t – 18, … – 64, ‚\f\r – 10, ‚  – 5,
‚\f—– 10,
€ – 6, ‰ – 7,
\b – 15, ‡\t – 3, ž\b  –
9, \t – 6, \t – 6,  – 14, ”\t – 47,
‘—–—2. ” ƒ   \t: …ƒ (.—Œ.—
, ….—.—, .—Œ.—, ‹.—‹.—), ‚\t (”.—….—…
\t, ‰.—­.—‚),  (Ÿ.—.—‰\t), \t
‡  (.—.—, .—.—”\t), ‘ (.—›.—). ‹\r
ˆ\fŠ \f \b Š   ,  ƒ
—\r\f. ‹ Š ,     \t  
«­».  ‰  \b\f —
  \b\r (5 \n.)  \b (4 \n.), ƒ 
 \b .
  € ,  \b ƒ
 \r\f, Š \rˆ\fŠ \f    
. … \n €\r\f  \t\f 11-
\b\n. ‹   Š 1941— ., \b \b  
 \r . ‰\b › (­-‚) €  
\n\b   1942— ., \t \r 44 . \t \r 
… —\t . Ž ’\f \t
1942-   ‚\f\r\b, \fŠ \bŠ 1942— . \f 
. Ž\t      . …
  \f ˆ ƒ \rƒ, \t  \f\n.
\b,   \b — ‚\t ‚
  . \n Š \t,   1944— . …
 —›\t  \f\nˆ.  Œ\n
,  \b  ,  \r\f 
  Œ \n, \b ›\f \f,
  \r ‡ , Š  ‡\f\b \b
\n, Š ”\t \bŠ \f. «‰ \r
13—,  \f   ’  \r  ˆ  —
\f\r\t», –   Œ\n. 13  1942— .
    ’\f \n € \f. 
\t  Œ\n     \f.
ž ƒ   \r    \f\n
\r  . €Š ƒ     \r
,  ƒ\b \f\n  \t \n
    ( \f),   
—   , \t  
\n  «‚ »,  ƒ\t ’ 
\t  .  \f   \n   \f
\n,  \f  \f\r  \f\n    
,  \f ƒ \r    .
  \b\b . —
1941— .,  ’\f  \f Ÿ, \b  
\b 8-  \r  .—.—.  
  1941–1943— .  ’\t  « \t»,
 \t \f\rƒ €   ƒ    
  . \b\r   \rŠ 
\f   . ‡  \bŠ    
\t \t . 3  1942— . — \f
’ \b.  \t  ‹ 2  1942— .
\r  \t 55-\t .
­\b\r  ƒ\n    \f
\b    ,  \f \f\b ƒ ƒ 
— ,     Š\t. ‡
\f \f\r\b     \r\f —
     «\fŠ  Š».  
  1941— .  \fŠ \r\fŠ \f \b
80%   \fƒ  ž‚Ž  «Š 
\f»   \t.
 \fƒ   ’  \r  Ÿ\n
Œ \b  (1901–1942)   ‹, \r\t 
ƒ  ƒ . ‹ \r  11—
1942— .  «\fŠ  Š»  \r\n  ,
—4  \t \r\f    —.
4— 1990— . Œ \b  \r \r 
\f €     \f.
Šˆ\t    \r  \fŠ \r\fŠ
\f  \r\b \n , ’\f,  \b
\b ƒ\b,    €ƒ\f \f 
’\f\b  «» .
  1942— . \r\b    €
   . ‹    —
      €  
  9  «‹   €   
  \b   ’» —20— «‹\r
\r\b\t ’\f       
   \t \r   € ». 
 \n     
 21  26  \f 1941— .
žƒ 17  18    \r  \b ’,
\rˆ \n 9785 \n.,  .\n.  — – 6888,
   – 2897.   \n
€ \f    ‚\r, ¢ , € Š\t 
  ’. Ž ’  «\b 
»   ‹\fŠ \r\b,  – —‚\t \t.
‰ ’\f    \n\b 24 
1942— .  ƒ 24—600—\n.    28 
, \n € \f \r    —\f\fŠ
\r\b  ’     (6788 \n.). ­
 \fƒ  ƒ   \f\fŠ \r\b \n\t
’ (2570).   ­ … ƒ 
 ‚\t \t  ’ (7800). Ž ’ ˆ
\b     \t ,   
 ’ ƒ \r \f\b 29 . ‚ƒ\t 
Das Schicksal der Kriegsgenerationen (1941–1955) / \f\b\r   \t (1941–1955)
ƒ  \t ‚Ž  \n 24 \n.
   \n\b ’ — \r
‚Ž.
‹ ,    , Š \f 
 \n.    \r 24
\n.      ,  
Š\t  Š  (\t ). ­ 
\b  \t \t    \f, 
        \rˆ,  ƒ\n\b. ¢
\t       €ƒ\f \f    \f 
\r.  \b   ƒ 10—\n. Ž
  \fˆ \b  \b ƒ
 ,   \r     
ƒ ’\f.      \b, \n 
  \f.      \r – \r
   ,   \t \t. ‡ \fƒ 
\b    ƒ \f \r –   \f  . 
      Š \f\n \n\fŠ
\f, \r ˆ\t  \r  .  \t  €  ƒ
\f   \r\f   \r,     \n\f\f.
‰   ‡\t  \r    
\t ‹\b . ­ \b  ˆ, ..  \f ,
\n \f  \r\b.   ,  ,  \r\b
 \n\b \fˆ \b   \r. 
        .
   ‡\t  \b  Š € .  
\r    \b   \t. \n 
  €\b\f \f,   \f  . «‚   
 ‹\b -€ ,  . Ž—, \n    
». 29  \b  \n € \f. Ž  
\n  .
29  \n\b ž‚Ž € \t \r \rˆ
 ‰\f   .  \b 
,         \r 
 35—162   . \b   \r :
—‚\t \t, \f\fŠ  ‹\fŠ \r. 
    €  \b    \t
ƒ\b  \n   1942— .   —1 \r 1942— .
 €      \t \r  58—210
  .
 \f   \n   \b —€
. , \n   ,  \f  \r €
  1943— ., \r     \t: 
 ,   €\b\n, …\t
‰  \n, ‚\f ‰\b , € … \t
… \n, ‰  Œ, \b ‰  Œ\n
 \f .
Œ–† ˆ‚­­•‰‡Ž ­‚‹‚Š
­  ‡‡Œ” Š­­ “ …‚… 
‹\f € \t \r \n\b  \r
\t. ¡\b  \fˆ \t ƒ\t , 
  \b \f,  \b  \t  – 
\f. ‹  \f  \b —\b\t 
.  \r,     \f  , \b 
 (29 ) \fˆ  .  
 \r \t ƒ\b\t  \t \r\r
  . ‡\t  , ‰  ­\b
 \r  \f\t ƒ\b . -
   \f     
 \b \b \f  \bŠ 
\f,  —\r . \f 
\rƒ      .
…   \f, \r   , \r
\b , ’\f  \b, \f\n
\b \b  ’\t. ¢ \b\t
, \b \r ƒ\b, \r    \r 
(\r \f), \n \b \fƒ \bŠ 1941— .
‹\t  \r\t \f -  \t
 \r \r \b    
—\f, \n  ƒ   
  ƒ.   ,  \t. 
  \f\n ƒ\t \b\t  —
\t \r\b\r. \b — \fˆ 
\t \t  ‡\f. ‹  
Š \r  \n    .  \t 
\t  \r ‘ , \t   .
‚     ‚  \r \b
‘ \n, \fƒ \t  ‘\r\f . ‹ \r
 \f  .
”\n   , \r ƒ ’\n
    \r €     —\f
\t    \b — 
 \t 18-\t .    —ƒ
—€   \fŠ .
  \t  ƒ   \n 
\r 1941— .,  \b ƒ, \n  \n\f 
\r \r, , \f \ró\b \n\b \t ˆ
—ƒ     30–40 \n ƒ\fˆ   € 
.  ’ ƒ \f \fƒ\b, \n «Š\n,
 Š\n   \n , \rƒ
 Š    ,  \r \b
� ¤ ’      , 
, ’, \t,   \r\f,  
ƒŠ \r\b ».    9 \r 1941— .
\f  \n   €  (\r 20
.). 8  1942— .   , \n «\r\b \n
    ƒ  \f  ƒ\t\t 
 \b   . �¤ \fˆ\f
\t ,   \f    
 ƒ   \f \r\b   , , \n,
—\fƒ\n, \n\b \b    \t ».
‚\f ‚\t     —\r—–
\r 1941— .,   \r     —
 –  1942— .  \n\b\t    \f\b\r\f
   . 7  1942— .     \bŠ
\r €  \n\b €Š\r ,
 \n  \r\bŠ 2-\t \f\t . 
\f \fŠˆ  \t 18-\t \t  25 
1942— . \n\b    \t € 
, \b\f  ’\f  \n ƒ 
\r  \fŠˆ \f ‚\t .
›ˆ    6  20 \r 1941— .  ƒŠ 
 18-\t \t   \r  \f\n
’\n  .  \rˆŠ \t \f , 
\t  …\n, \f\n ’\n    \t
,  ƒ —\f , \r   \n\f 1942— .:
«ž\n   .     Š
ˆ\t , —ƒ \f \f ’\n   
,  \r  \b
—    ».
     \f\b \r 
   \b ’. ¢\t  .—\f 
—\r – \r 1941— .,    —— 
1942— . €Š\t \n   …\n\f, —\b\t
 \b  ‚   ,  \t  œ  
.  …\n ’\f  ”Š, €Š, €\f, \b
\f  …Š.
€ ‹, ƒ\b .—\f,   
— : «22 &#x...0;...   \rœ ’\f
 \b\t\n\t.  . ‚  \n, Š —\b\t
\n  Š. -\f,   
’    \f\b . , , 
\f \f  \b\t&#x...0;\n\t...   —Ž  \f-
‡\t &#x...0;Š...»
 \f\t  \b  …    \f –
 \fƒ ‹ š\b\n ‚   \t €\b\n …
\r  ( \rƒ   1945— .  ‡  \f).
   ƒ\t \r   ­, \n\b 
\r    - .—‡.—­. \b 
   \f  \f   ƒ, .. \r\r\f
 \r \t. ­ \r   \b\f,
— 1945— . \rƒ \n \t ,  
\b     \t\t \t.
›ˆ   1942— . ƒ \b\t   
\b   , \r ’ , ,  ,
\n  \n ”\t (1907 .—.) \f 13 
 1942— .      Š \rˆ.
\b Œ.—Œ.—…\t \n  \f   …
Š—– 12  1942— . ¢\t \b \n \r
 ‚ ,    ƒ\t    
. Ž   ‚   ,    Š\t 
,    €\t  \r\r\f. —
 ƒ \n\b ’\f   ’\n   
\b\r\f .
…\t \r  ˆŠ   
, \n\r   \t € , \b
\r\f   €\f  \r ˆ «»  
  ’  \r\t  \b ‚  ¡\t \f. Ž
  1942— .  ‚ \r 3441 \n.  ƒ
  \r \t ˆ. \r \rˆ, \n \r\n\t
   ƒˆ   80  90 \f (40–45— ).
\n\t ’  \r \n \f 
\f—\r  .  \n      \rŠ
1942— .  500 \t (2104 \n.) \r  
 \t €Š\r, \b   1943— .  
Š \b, Š\n\fŠ — …  ‡\t 
(Reichsgau Wartheland, \t \t  \f).
   \f  \b \b \f 
\f   \t    ˆ. €  \r
\r Š\n\t \t   \b \t .
        ’\n 
  \f  ’\n\fŠ ƒ\b. 
\f   ƒ \f , Š\n  
Š 1-Š  2-Š, \f\n  ƒ, Š\n
  3-Š  Š \f\n  ƒ 
   10—.   ƒ
\fƒ  \b \r  
\b   , Š  \f   .
 \n   ƒ    
\b . ‚ 12 Š 1944— .   \f  \b 
240—. ’\n    ‡,    180 . 
\n \r.
Œ …\t  ƒ\t \t  \b 
 …\r  \b\t   \n  
‚ (Konitz),   (Stargart),   (Schönlage), ­
  (Bergenrigen),  (Stesen), \f \f\r\f (Kreis
Nauenburg).  (. ‚\f\b)  \f 
\fƒ
Das Schicksal der Kriegsgenerationen (1941–1955) / \f\b\r   \t (1941–1955)
‘\r\f \t  ‚   \t —\t ƒ
  \b\t . › \fƒ  ‰\t ‘
\n \r   1938 .  1942— .    \b
(‰\t, 1922 .—., ›, 1925 .—., €\f, 1929 .—.) \r
  \f\b \r  …Š. \n\b
    ˆ     20  \f 1944— .,
   .—­\f. ‰  › ž\b   \b
\t , \n   ž\b  ”\f
\n, \f  \f\r\f  1945— .  \t 
. \b \t, ƒ  …ƒ, \r 
 €     10  1942— .
\f\b  \n €ƒ    \f  ‘\b,
 —,  . ‹ \f 2  1942— .   
.      \b  
‚,    \fŠ.   1943— . 
…Š.    ¡ \f, ”\t \rŠ, ‰.
— 1945— . \r \f    \b  \f\r\b …
 \f\b \r  \f ‚\t 
, \n  12  1945— .,  200 . 
    ‡    \f\b 
\f  \b  , \t  \t.
\f ‚    Š \rƒ
Š\t   \t.     ,  \n\b\t  \f
 \b \f  ,    
\b \b\t \f\b\r Š\t.  «\t»  \f
\r \r\b  \b  ›.
Š  \b  ‘\t  (4–11
 1945— .)  \f \r 
— ƒ . ’\f  , 
—\f      ƒ,   —
\t   \t\t \f   , ƒ \r
\b \t . Ž ’  \r  
\b \n \f.
 ˆ  ‡    \f
—\n-\b  \f  (Œ)  \n
-\b     (Œ€) ‚Ž.  Œ  Œ€
\r   \fƒ  \r 1944 .   \n 
\r    ž. \b \f\t
 ‡  23 \r 1944— . \r  15 \b
   \t ‚Ž. Œ\b   —\f
 \b ——\t  \f.    Š
1945 . \n\b 127 Œ€  57 Œ.   ƒ
  \b     ‚Ž  
.
 \n 1945–1948— . Šˆ \r\b \f  
 ¡    \r  —‡.
Œ‹„
 ‰”‚”
 ‰‚ˆ‚­‚
Ž      € 
\b ƒƒ . €Š\t 
  \f, ‘\b  , \f  \fƒ 
 \f \n. ‚Ž \r \fŠ  
\n\b ’,     
ƒ  . ‹\b 
’: \n\b ’ ( \t  \t),
  \b (      ‚Ž),
\n,  , \t  21 \n. ‚ƒ\t  
 ƒ \r \f\n\b ƒ  500—  \r   
\n .    \f 
\b  .
\f\n\b Š\t  \r    , 
 ˆ \fƒ\n  ƒˆ, \t   , \r\b 
  ,     ˆ, ƒ\b  
   \r\t – ’ \n 
  \n  \b .  
 \b Œ   \t , 
\t 27 ,   ’ \r —‚ 27 . ‹
   \f   .—.—  
: «‰   .   ,  \f\t  . 
    . \t \r\b\t \bŠ 
\f \r  \r\r  \r. �¤    
   ƒƒ  \t – \f, ˆ 
.. Žƒ \r  ƒŠ \b   
  \f. ‰  \r—– \f \b,
\f \f \b \b    \f , \f \b 
, \f   \r  , \f \n \b 
\r\b  œ� ¤»
‹ \n\b    ,    
 1942— .,   ‚\t \t, \f\fŠ  ‹\fŠ
(. Š\fŠ) \r.  \r  \n\t
\f (…, ‚, ‚  ..) Š\t 
 \r\b \f  .     ƒ
    \r   
\r  \f\t  .
‚ \f \r      \r\b \r
   \r   \f
Š—–  …‚‹  10  1942— . «‹ 
\b -   
 17  50 »  19  1942— . «‹ \r 
—– \fƒ\n     17  50 , 
ƒŠˆ   \r ,  ,   —Š  
\f\r ».
\f  \n  \r ’ \t  
 (\r \n , \n, 
\r \f\f \t, \t \f\t
), \t \b (\r  
,  \r,  \f)     
Š\n (  «», \t ƒ 
ƒ,  \rƒ …ž€… ‚Ž).
12  1942— .  \f   ­ 
 ¥—0083 «‹\r     \r 
     ‚Ž».   \f, 80 \n \r
 ,  ƒ \r \f\b —ƒ
 , \b  8—\rœ: \b —–
12 ., \f – 12 ., ž\b –—5—.,  – 7 .,
ž\b- – 4 ., ‚ – 5 ., ­ – 30 ., ­ 
 – 5 .     \r\b 
\b  \r  .
        \fŠ \r \r
  40,9 . \n. ‹ \r   \b
 šƒ-ž\b\t ƒ\t  , —
 \t ƒ ,   \t, \t,
  . ‚    ‚  , ­\f
-‰ \b\t ‡, \f\t  \t \r\t. 
ž\b\t,  Š ž  Ž\b\n\t ƒ\t
 ,    Ÿ\r     .
\t, \t    \fŠ 
\bŠ 1942— .    …‚‹  7 
\r 1942— . «‹ \b\t \r   
   \t ‡». ž\n \t 
—15  55   \fƒ\n, \r  \b ƒˆ
    16  45 .
   1  1944— ., \b   ž\b
    (\r ‚\f \t \r) \n\b \r
    119—358 \n.  ž \b
\n \f   :  \r (\r\f
\t ‚Ž), ‚\f\b (­\t ‚Ž), ƒ  
 ( \t-  ‚Ž) —\b . \b  ’ 
   \r \n\n\t \t.
 ‚  ( 1946— . \f  \b  ‚), 
\fˆ    , \r \b \n \n,
 \b ƒ    ‚ – 185.
‹  ,      \n
\t   ƒ , \r \t
 1941— .  €   \f,   
\n  \f ‰Š ‡\f\b €Š \n (1899–1964). ‹
\r  \f\t  ’ 
(1940).  Š\n \n \r  , 
\rˆ, \r  \n.    Š
1941— . €  ƒ  ¥—169 (‚) 
    \r ’   \b.  1946— .  
\f\f  \f\n-\b\t \r, \t
\r\t   \t \f\n  \t
\f. ‡\r    \r ’
 —   ƒ,       \f  
\b\fŠ    . ‹\rƒ \f\n  1951— ., —\r
  \f  ‚\fŠ \r\b,   \f 
 \r\f  — \f.
‚  ,  \b  \r   
‚\t  . 6  1942— .   ‚
‡  •‚ ‚(\r) «‹  \r    \r\t 
 \r  Ž\b  ». 12  €.—.—­ \f
,   \f  50 . \n.  \n ’\f
     \t ƒ \r \b
 ‚\t \t, ‹\fŠ  \f\fŠ \r. 
 ’ \r      1942— .  \r
1942— . \b   ‚ ‡  •‚ ‚(\r),
     1943— .  \r  \r
  ˆ 30 . \n.
 Š  25 Š 1942— .,  \r 
‚   \r    12—375 \n., 
  2091  \n    € \t \r
  6312—–   ƒ\b. \t  
1135      ž\b-›\t\t, Ž\f\t
— \t \t, \t  – 956    ‘
\t, ­ \f\n\t, ‚ƒ\t, ”\t\t  \f\f 
\t \t.
24 Š 1942— .   ž\b-Ÿ\t Ž\f  \t
 \t \r ƒ  \f  105 
  ,    \r —  .
‚ \f  \b \r \fƒ  450—\n., \rœ
     «\t \f\b». Ž\t \f \r  \t
\r    \r 20–30— . \t \r   
  , \n\r \r\n\b \r  \r. ­   \f\n
    7–8 \t. ¡ \f 1942/43    \f 150
,   \n  .
\t  \r     
\b   \f, \n   1946— . \t \r
   \r \r . \n\b \r
    \f  .  1948— . \f
        ƒ\b \r
  \t  .— .
  1946— . \f \r , -
\f\t   . ‡ƒ 
  ’\f  \fƒ ,   
 ‚ ‡  8  1945— . «‹\r \fƒ
Das Schicksal der Kriegsgenerationen (1941–1955) / \f\b\r   \t (1941–1955)
ƒ  \f  ‚Ž»  «‹  
ƒ ».   \n \t ƒ
\fƒ\n. 26 \r 1948— . \f    
‡  \t \f «‹\r \f \t 
 \r    \r\b      ,
    \t   Š  
‹\n\t \t». ¡ \b   ƒ
\b \n \fƒ  20  ƒ  \r.
   ‹ \t ‰Ž ‡ (\b
1950— .),   \r  1—024—722 .
—\n   Š\n 210—600 , 
   Š 1945— . ‚  ,   \r
 5914 «\b\t\n» —«\r».   
   \r Š\n  , 
  1945–1948— . —    ‡.   
1  1953 ., —\f\n \t  208—388 
  .
13 \r 1955— . \f     ‡ 
\f «‹   \n\t   ƒ  
 \n   \t,  ˆ   ». ‡ƒ
,   \fˆ  ˆ\b,
    ˆ  , \f  \r
.
DIE DEUTSCHEN KOLONIEN NACH
DEM KRIEG: DIE FOLGEN DER
VERGANGENHEIT, NEUE HOFFNUNGEN
ie Ausweisung der Deutschen und
towka in Dorf Neu-Saratowka umbenannt. Heute ist es ein Dorf
innerhalb der Swerdlow-Siedlung im Kreis Wsewoloschsk im Le-
die Rückkehr der ausgewiesenen Deutschen und Finnen zu verhin-
dern, wurde am 29. Dezember 1944 ein Befehl des NKWD über die
Registrierung der evakuierten Deutschen und Finnen in den Son-
derabteilungen des Kommissariats herausgegeben. Die Herausga-
be des Befehls initiierte der Vorsitzende des Exekutivkomitees des
     ƒ  \t 
 \r\b ’\n \r. Ž \t \b
\fˆ 53  .     \r 1941— . \b
  \r ’\f, ’\f —\n\f \t 
 1942-  \t 44  . \r Š\n\b
 , \n 41   \bŠ     ,
—  —– \n\n.  \f \r  
\t  . ‹Šˆ\t  \t    
«Ÿ\f» —«¦ \f»,    \b \b 100
 . \t , \t \bŠ 1941-  \f
\f   , \r \n. ’\f  
—      \rˆ\b  \t
. ‹   ‚\f\t ‰ (35 )
\f \r \r\fƒ\b, .. ƒ\t   
 Š\n\b  .
    \fˆ  
 ,         \r
    \b  \t.
‚  .—‰ …\b  ‹\t  \r 
   ƒ    1942— .  25  \f  
  ‰   ‡, 
’    \b\t   ‚\f\n. \n
\r  ‰  ­\r\f  ‰\t
. —\f  \b \f \b: ¢
, \f  \f .  1960— .   .—…\b \r 
,       \f «‚\t
‹\r\b».
 1947— .      «‡ Œ» (\b 
) \r     «\r».  ˆ 
 \r\t \b\t \t   
   \f\b  \r  …\r\f,
 \n\b ƒ\t  –   \f\b  \r
  \b. 6 \r 1951— . 
 \r   Š -\f.
  ’ –     
ƒ  \t € \t \r.
ˆ     €  —€ 
\fŠ \r\b  \t  \n\b \b
\f. 11  \f 1944— . ƒ ‚ ‡
\b ’\f  € \fŠ \r\b.  \n
\r \b ˆ     
, 29—\r 1944— .   ‚Ž  
’\f      \f\n   
 .    
\b €   \r .—.—\b, 
\t  .—‰.—‰\f 21 \r 1944 .: «ž\n, \n
ˆ        ƒ
    \t € \t \r 
\r  \n ’� ¤ \t ƒ \r\b 
\f ,  €   \r 
 \f \fˆ    \b  
\b ’\fŠ — ƒ  ƒ\b 
       ƒ� ¤,  ’
    \r  Š   
ƒ\b».
19 \r 1945— .   ˆ \b
\b   , ,   \f\b
  – ƒ \fƒˆ . \b ˆ
\b.  ’ \n \t \b 
 € ‰.—  19— 1946— . «‹\r
\f\n  \f\n  \b  ˆ ƒ\t
€ \t \r \t —\t \b
 \f ƒ  ƒ\b» —\b \n 
\f    ‡Œ‡  18 Š 1946— .
¥—39 «”\f  €\r ƒ \t
—\t \b     ƒ 
 ˆ\b —€\r\b,     ƒ
  ».
 \r  \b  , ƒŠˆ 
\f\b   , \nŠ    
 ƒ ,   ƒŠ  
\b \f.   €  -ƒ\f
\r   ˆ,  Š \f\n ƒ\b
ƒ\b    .   , \f \f\b \f\b
 1950- , \r \b  (  …ƒ), ­
 ( ‡ ), ­\f (\b ), ‰Š\b
€\b ž \f     ‡  3 
\r 1972— . «‹   \n\t  \r  ƒ\b
, \f     \b   \t
ƒ» \r \bŠ   \n —\r 
ƒ\b  .
    26  1991— . «‹ \r
  » \b ƒ\b ƒ
\n \n
 \t:

 , 

Die deutschen Kolonien nach dem Krieg: die Folgen der Vergangenheit, neue Ho
/    \t:   ,  ƒ
     \b\t. ” ƒ
\b  \b \f \f 
  ƒ\b  …Š.
 1996— .     ‰ƒ\b\t
\t- \t   \r\f  \n\b
    Š \r \b 
  \t    \t  
   \t-\b.  
 ‹‹‹ «  \b   \t-
\b»,   16  1996— . —  
\n\b \b ƒ  ,  \t
\f\f     \t ƒ
\t \t .
\b ƒ   \b   ‡
—…   30:70. ¡\t \b —
    \r ƒ 5 \r 1996— .  
’  1996–1998— .  \b \b ƒ\t 
  50 ƒ  , \b-\f\b\f  \rœ,
 ƒ \f   \t –  \rŠ,
ˆ ˆ, \fŠ \fŠ —\f .  
ƒ      \fŠ 
Š \n   , ..   \f ƒ 
\n\b  \f\t,  \b \r\f\fˆ
ƒ \t. ‹    
  .
18  2000— . …\f  ‡ 
\f \b  \n ‰ž-53 \fŠ \n\b :
38 \f ’ƒ  ƒ\t, \n   50 \t.
­\f\fˆ  ƒ\t  \r  \f\t 
 \n 1301 . ‹   \r
 \r ƒ\b  \t \b, \f
   \b  …Š   
ƒ\b, \b \t  \b —\r \f\t
 .  \b  \b   1998— .
 \b  ‚   ž\r.  
  \b \b ˆ 130 \t.  \n 2000
    
\b, 
 .
IN DER GEGENWART: BEWAHRUNG
DESKULTURERBES DER KOLONISTEN
von 20 Jahren die P ege des Kulturerbes,
der Sprache und der Geschichte der Deut-
Menschen verschiedenen Alters, seien es
mäßige Besucher. Die Anzahl der Teilneh-
mer an allen Programmen des Zentrums
beläuft sich jährlich auf 15—000.
Die Tätigkeit der Stiftung hat fünf Haupt-
richtungen: Das Erlernen der deutschen
Sprache als Fremdsprache und die P ege
des Deutschen als Muttersprache, Aufklä-
rungs- und Bildungsprogramme, histori-
sche Untersuchungen und die Populari-
sierung der Herkunft und der Leistung der
Deutschen in verschiedenen Wissens- und
das dank der Initiative von M.—W.—Lewitskaja, einer Nachkommin
der Familie Gerlemann, erschien. Eine erweiterte Ausgabe wurde
nochmals im Jahre 2010 veröentlicht. 2008 erschien das Buch
Neu-Saratowka ist als Ausbildungszentrum für Pfarrer der evan
gelisch-lutherischen Kirche bekannt. Im Gebäude der ehemaligen
Seit 2003 existiert das Ensemble für deutsche Lieder „Lorelei“ un
ter der Leitung von N.—P.—Uralskaja, einer Nachkommin der Strel
naer Kolonistenfamilie Kraubner. Das Repertoire des Ensembles
umfasst alte deutsche lyrische und humorvolle Weihnachts- und
Volkslieder, Balladen und Folklore der Deutschen aus Russland,
Lieder nach Gedichten deutscher Dichter und Komponisten,
deutsche romantische Musik aus dem 20.—Jahrhundert, sowie
-
-
1993— .  -\r\f   \t Š\t
 .—   \r  \f\b\f-\r
\b\t   \t   – Œ ƒ
   \f-  \t «‡\f-\t
• \n». •\b \b Œ  
\t  ƒ \r 20  –   \f\b\f 
, ,   \r\f  —-
    ‡.   \b\fŠ \f\bŠ
 Š\t   :    ,
,   \f      
. Š   ƒ,  
\f\n    —\t    
 … –   \r \f  \n   
\t. ˆ\b     •  \n 
   15—000 \n.
Ž\b\b Œ     
\r  – \f\n       —
       , \f\b\f-
\b  \r\b  , \n
  \f    
—\n \r  —ƒ\b  ‡,
ƒ\f ƒ   \b \r.

:

\n\f
\f  

\n

IN DER Gegenwart: Bewahrung des
Kulturerbes der Kolonisten /    \t:   ,  ƒ
‹  \r \n   Œ  
    , \r
—250-Š  ›—II   
 —‡Š (2013)  Š  \r\f   
\t (2015). •\b \f \t  
 \r\b  «  
-\r\f : \n\t  \f\b\f\t .
 \r\f \t  \f   \f\r\t ‡» (\r, 2015).
    \f\b \r
—\bŠ \f\n \f\t ,  \n 
  \b,  ƒ   ˆ 
 \t   , \r\f  ˆ  \f— 
\f   \t. \b   ƒ\f
\r\fƒ, Šˆ \rˆ ,  Š  ƒ
\n \n \b,   2006— . 
.—.—\t, \f • \n.
   \t  \t \t ’
\f\t  \t   \r,    
ƒ .  2015— . \f\r «\f\b  
  -\r\f \t \f\r», 
\t .—.—\t – , \rœ Š
   Š\r\t \t  -
   ,  ˆ\bŠ   \f   ƒ
  ƒ \fˆ\b \b.  \t
Œ www.drb.ru     \f\b
 ’ \r\r \t    
\r\f \t \f\r.
 \r 2015 . \r   ƒ\f \f\n
  «   -\r\f :
\n\t  \f\b\f\t :  250-Š 
»,  \t  \f\n   5 :
‡, ž, \r\tƒ, …, \b.
2013  \r Š\r\t     ‡\f- 
• \n. ‹\r    20- 
Š\r • \n   \f\nŠ \r 4000 
\t    \t  ‡  …  
  \t—–  \r\f ,  .
\b \b\b • \n  
   ’\f\b\f  .  …
 ƒ …\b  ‚\f\b …, ƒ
 \r  Š\r\t   \t \f\b
\f. ‹\r\t \f\bŠ \b\f \f\t\t 
—–  ’\f\t  30 \f -\r\f ,
Šˆ      ‡. \n\b
\f    \b  2014— . \r \r
9000 \t. Ž \b ’\f  \n
 , \nŠˆ \r\fŠˆ  ƒ
    —    . ›ƒ 
  • \n Š\n \r 700 \t.
  ƒŠ   : 
-\r\f , -\r\f \t Ž \b
\t, ‰ƒ\f\t Š \t \f\b\f (‰),
…\b ‚\f\b …  \r\f , ‰
 ‚\f\b\f …, Œ .—Œ  ”\r, Œ
.—‚ ’\f’, …-\f, ‡\t\r, ¡‹
«­ ƒ», ­ \b\t  CAF ‡,
  \n Š \rˆ .— 
.— -\r\f , \t ‚\t ‚, 
\t \f\b\f\t \f \n ›, Œ «…
-\t\t ƒ\t \r» (DRJA), Œ «\b,
\b  \r\f\fˆ» (EVZ), Œ \n, Œ\f
«\r\f \t  », •\b  \f
 •\t  \t   – ›
\n-€Š\t •, • Œ …
—  \f  \n .
• \n \f   \b\t \b \b
\b, \fŠ     , ƒ
Šˆ   \n   , —\rœ  \rˆ
  \rˆ \t  – \t
    ‡.
IN DER Gegenwart: Bewahrung des
Kulturerbes der Kolonisten /    \t:   ,  ƒ
¡
In den Jahren 1765–1767 entstanden im
Manifest „Über die Erlaubnis für alle
Ausländer, die nach Russland einwandern,
sich in jeweils dem Gouvernement
niederzulassen, das ihrer Wahl entspricht
und über die ihnen gewährten Rechte“,
Aus den Beständen des RGADA
  \t»

\r\b 1763 .
ƒ „\r …†‡ ‡
¡ ƒ \n \f
Š   
 ‡Š.  1764 . \n\b 
ƒ\b,  1765 . \r 
\b  \r\f .
Graf G.
Orlow (1734–1783).
Maler: F
Rokotow, 1762–1763
Präsident (1763–1775) der
Vormundschaftskanzelei für Ausländer,
…\r
 (1763–1775) ‚
\f  , \t
22 Š 1763 .  \r\f\t
 \f ƒ 
.
Eidversprechen. 3.
August 1763.
Aus den Beständen des RGADA
Der Text des Eides der Siedler, dem
russischen Thron die Treue zu halten, verfasst
von G.
Orlow.

\b \n.
3  1763 .
ƒ „\r …†‡ ‡
     \b
\t\f \f \r
….….
‹.
Katharina
II., russische Kaiserin
(1762–1796), geborene Sophie Auguste
Fr
ederike von Anhalt-Zerbst.
Maler: Vigilius Eriksen, 1762
 II, \b \t
(1762–1796),  \b \b 
  -­\b.
ˆ\n
\n Š, 1762 
Das Haus von A.
Tscherkassow
(Moikaufer 12).
Zeitgenössisches Foto
In diesem Gebäude befand sich die Kanzlei
für Immigrations- und Siedlungsfragen,
hier wurden die ersten in Russland
angekommenen Siedler untergebracht.
€ .‚. ƒ (. , 12).
\r  „
 ’   \b ‚
\f  , ˆ\b
 \r  ‡Š .
III. In den Baracken
der Holsteiner Solda
ten wurden Siedler
untergebracht, in der Festungskirche
schworen die lutherischen Siedler ihre Treue
dem russischen Thron.
…  
.
‚, 1905 
, \r « \b»
 III. 
  \r  
-
 ˆ , 
\t   -Š
   \b \t\f
\f.
Deutsche Kolonisten beim Abladen der
Waren von den Wagen auf dem Markt von
Aus dem Buch ‹Sitten, Gebräuche
leidung der Russen in St
.
…\n  \n Œ
†
ƒ  «Sitten, Gebräuche und K
der Russen in St
(8) Ansicht der Moskauer Chaussee.
Lithographie, 1822.
Aus dem Buch ‹Sankt-
Plan der Siedlung Kolpino und deren
Umgebung. Beginn des XX. Jh.
Aus den Beständen der RNB
Am Flüßchen Ischora waren zwei
Siedlungen, eine Obere und eine Untere
Kolonie, angelegt, die den gemeinsamen
Namen Kolonie von Ischora (Kolpino) trugen.
… \t\b \t
  . †Š ‹‹ .
ƒ „\r …\f
  ƒ \r  
 (   ƒ )
 \rˆ  ƒ
(‚) .
Das Haus der Familie Bühler in Neu-Saratowka, erbaut
im Jahre 1766. 1925–1929.
Foto von E
Koch
Aus den Beständen des
Bundesarchivs (Deutschland)
Die Wohngebäude der Siedler wurden unter der Leitung des
Architekten A.
Melnikow und des Ingenieurs I.
F.
von Lilienthal
errich
€  Œ  †, \t 
.

.
‰„ Š
Œ\t
ƒ „\r \n\t\r († )
‰ 137-024558
Ž  \b  \f  
.
‰\b  ƒ .
 €
. ‚ƒ\t
\b \r  \f ’ƒ\t \t  
 \f \rˆ\t ˆ\bŠ 240 . .  
œ  \r    \n ,  
ˆ  \f ›
II.    \n
 
\b
– ­.
ƒ „\r …\f
-  \n  
\r\f 
\t   \t \f\r .   
   \r\f  \b 110 \t,  
.
\r\f 
\t \f\r ƒ 3511 -.
GRUNDUNG VON SIEDLUNGEN ZU BEGINN DES 19.
Alexander I., russischer Kaiser (1801–1825)
Maler: George Dawe, 1820er Jahre
 I,  \t (1801–1825)
ˆ\n.    \n. 1820- 
Kankrin Egor Franzewitsch (1774–1845),
Staatsmann, General der Infanterie, russischer Finanzminister
Treueschwur auf den russischen Thron,
 .   † \t\t. 1830- 
‹ˆ 7 \r 1783 .  1809 .     \f
\r  ‡Š -.
Kirche der heiligen Katharina am Newski-Prospekt.
1830er Jahre
112
 \t \b   .
.
ƒ „\r …\f
   XIX
\rƒ\b Œ   

: \b, ‚,
‹\r\f,  ,
‚, ”Š, Œ\b.
«”\tŠ\b 
  \t
\t\b 1817 
\b 
‡-
\tŠ
 \t
\t  ˆ 
\t Š».
ƒ
„\r ‡\f
  \r\n
\b ,
ƒ \r
   
‚ \n
\b.  

  \t  \b
\t,  1812
. 
 ˆ
\t.
„Topographische Karte
der Umgebung von Sankt
den Beständen der BRAW
Auf der Karte ist die in der Nähe der
Strelnaer Residenz des Großfürsten
Konstantin gelegene Kolonie
Generalplan der Kolonie Strelna.
 

\f \b;  –  
 \f \b  
\n; Ž
  \n

\r\b \n\b 
   
\f \t; E – \b; F – ;
; H –
 
; J –  
; K
; L – \f
ƒ\t \t.
…   \t     
-
… 
 (1809).
ƒ „\r …†ƒ‡
Ž  \r   \f, \r\f,
ƒ\b, .
.
 .  : 1 – ;
; 3 –  \r; 4 – \t 
 \t; 5
;
\t     
\r; 7
Š; 8 – ƒ
9 – \f ; 10 – ƒ  
 \t. 
 \r 
  4500 \f\r\t.
Plan und Fassade eines typischen Kolonistenhauses und einer
Heuschober, 2 – Kühlhaus, 3 – Keller, 4
Schweinestall,
Brotschuppen, 7 – Pferdestall, 8
Wohnraum,
9 – Küche, 10
Wohnraum mit Tr
ennwand. Die Baukosten für die
Rubel.
… \t  … .
 
.
ƒ „\r †ƒ‡
‚  \f \n\t   \n 
 \f, ‡\f  ‚ . ‹  1811
. 
 
\f\n  \t 
 \r •
\b  \f.
 …    ˆ.
…\b Š XIX
ˆ\n
Ž\r
  ‚   ‡ˆ.
   \t 
 \b \t.
Esakow
Auf der rechten Seite sind die Kolonie Kronstadt und das Dorf
Roschtschino zu sehen. Zur Zeit der Gründung der Kolonie siedelten
sechs Familien hinzu.
… \t. - .
\n . \n ŸŸ
 
   œ 
\f \f
\b ƒ ”Š  ƒ. 
’ 
\f    ”Š. 
ˆ  

\f\n.
Park von Pawlowsk. Tor von Alt-Konstantinow.
Postkarte. Beginn des XIX. Jh.
Das Tor stand in der Paradeauahrt, die zum Schloss von Pawlowsk
führte. Es wurde auch Etjuper Tor bzw. Ischorsker Tor genannt. An
dieser Stelle grenzte an den Park von Pawlowsk die Kolonie Etjup.
Heute existiert dieses Tor nicht mehr.
‡    ‘\r\t.
\r  . .
….

-‰.
ƒ   « \r\r»
‚ ”Š   Š \t   ‰
Œ    Š\r  « \n 6 \t».
\r 1919
.   Š ­\r
.
Tor und Straße nach Etjup.
P.
Ostroumowa-Lebede
wa.
Aus dem Album ‹Pejza‘i Pavlovska”
Die Kolonie Etjup wurde auf Geheiß der Großfürstin Maria
Fjodorowna von Siedlern aus Württemberg „in der Anzahl von sechs
September 1919 wurde die Kolonie in
Bebelsiedlung umbenann
t.
‘  \t
.
\r 
Skizzen von Wohnhäusern
Snamenow
\b  .
ƒ «‡   »
‡  Œ\b  \b  • 
 ‰ , 
\fŠ \f 
   ƒ\f,
   .  \f\n ¥
2, ƒ
‚\f 
‚\f
,   \b\t .
Kolonie Friedenthal.
Aus dem ‹Atlas goroda Zarskogo Sela”
Die Handwerkerkolonie Friedenthal befand sich in Zarskoje Selo
hinter dem Moskauer Tor, auf der linken Seite der Straße nach
Ischora. Sie bestand aus sieben Häusern. Auf dem Grundstück Nr.
das Kremer und Kellermann gehört
e, befand sich die Ortsbehörde.
Das Haus von Kemper, Stadt Puschkin, Moskauer Chaussee 16
Familie Kemper, hier waren auch die Schule und ein Geschäft für die
Siedler untergebracht.
€ \t. .
…ˆ,  ˆ, 16
ƒ \r\f ‚
\f, \f\f \n\t ­  
 ,   Š Œ\b  
•  . 
 ƒ \b ‚
, ˆ\b
    .
BILDUNG VON TOCHTERKOLONIEN IM XIX. 
ANFANG DES XX. JAHRHUNDERTS
\r \b \n\t
 XIX  \b XX .
In Verbindung mit dem Anwachsen der
Bevölkerung und dem Mangel an Boden
in den alten Kolonien zum Ende der 1820er
Jahre begann eine aktive Aussiedlung der
-…\b \b
 \t Š 
Š .
‹. 1856 .
†\b \b.
‹. 1856 .
‹ \f\r Š\n \f
-  Šˆ 
\f\rŠ .
Gouvernement von Nowgorod.
Ansichtskarte. 1856
Die Beschreibung des Gouvernements
enthält die Erwähnung von deutschen
Siedlern unter den das Gouvernement
besiedelnden Volksgruppen.
… …  Š 
 . 1868 .
ƒ „\r …\f
 1833 .  ƒŠ \b  I \r
     
 \n\b  
Œ. \b   \b
Šƒ ‚  ,   –
\f ¡  \f. ‰\b\fŠ \n\b  
 .
    
—.
ƒ „\r †‡Œ‰‰  
¡    1842
.
 ƒŠ  

Œ    \f   
‡\f,       .
Fassade eines Kolonistenhauses in
Snamenka.
Aus den Beständen des ZGAfKFTD SPb
Die Kolonie Snamenka wurde 1842 auf
Ersuchen der Zarin Alexandra Fjodorowna
auf ihren Gütern bei der Straße nach
…  ˜ ‘  
  (Š ™

. \t 1871
.
ƒ „\r †ƒ‡
Plan des Hofs von Jakob Erhardt in der
Siedlung Graschdanka (Landstück Nr.
Architekt K.
K.
Kolman. April 1871.
Aus den Beständen des Z
GIA SPb
…  ‹  
   (
Š ™

. \t
1871 .
ƒ „\r †ƒ‡
Plan des Hofs von Christopher Vogelgesang
in der Kolonie Graschdanka (Landstück Nr.
Architekt K.
K.
Kolman. April 1871.
Aus den Beständen des ZGIA SPb
    (\t
\b\r
.). 
 †
˜Š  .
\r 
†\r

.  
  \t 
ƒ\t 
Schema der Kolonie Graschdanka
ihrem Bestand im Jahre 1930). Erst
von Nikolai Vogelgesang.
Leihgabe von S
Gleserow
Die Ansiedlung wurde 1827 von Siedlern aus
der Kolonie Srednaja Rogatka und Ischora
… Š

\b
‹Š
š  ›
—. 1915
ƒ „\r †ƒ‡
Plan des
Grundstücks
von Sebastian
Christianowitsch
Schmidt in „Utkina
Sawod•. 1915.
Aus den Beständen des
ZGIA SPb
…\b
.  
 
….
 XVIII
ƒ  †
«„ »
‚ ­\n\t
 
.  
 
\t
  11-\t 
 \t  ,
 \f\n, 
ƒ \f\f
…\f.
\b š,   ŒŠ
 š.
Π XIX
\r 
€  ˆ  .
.
‰ ƒ
—\r
‹ –  
  
.
 
   .
Die Familie Schäfer, Bewohner der
Kolonie Bertsch und Schäfer.
Foto vom Ende des XIX. Jh.
Leihgabe von T
Schrader
Haus der früheren Kolonie von
Owzyno. 2013.
Foto von I
Tscherkasjanowa
Die Kolonie von Owzyno wurde von Siedlern
aus Neu-Saratowka im Jahre 1832 fünf Werst
€   Š ŒŠ 
Š\b.
Œ  1950-  
.
ƒ   \t\r ƒ
Ÿ\f \b ­\n    
 \t   1857
.,
\f \f  ƒ
 \f\n
40 . 
 \fˆ

\n 1930-  
‡  … 
 
.
ˆ\n
  , 1793
Œ  
  
  Œ 
  1865
.
Haus von Fjodor Adamowitsch Bitsch
Foto vom Ende der 1950er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von I
Das Gehöft der Familie Bitsch war von einem
Siedler aus Srednaja Rogatka im Jahre 1857
angelegt worden. Dieser Siedler hatte ein
Landstück von 40 Desjatinen vom General
Tschischikow gekauft. Das Gehöft existierte
bis zum Anfang der 1930er Jahre.
… š, 1- …,
…   †-…
. 1889
ƒ „\r …\f
‚  \b  13   
\r\f , \b \r   .
   \b
  ,   \f 
.
\f.  1867
.  
 \r 9 \f   11  
\b \f\r.
Plan von Schuwalow, Pargolowo
Geneigten Berges und der Neu-Par
golower
Kolonie. 1889.
Aus den Beständen der RNB
Werst
P.
Schuwalow gepacht
†\b \b «‡ …»
 \t  †.
\n\t 
. 1920
.
‰„ 
† 
ƒ „\r \n\t\r († )
‰ 137-
‚   1880
.   
\t 
Die deutsche Kolonie Wesselyj Poselok
am rechten Ufer der Newa.
Ein typisches
Kolonistenhaus. 1920.
Foto von W
Großmann
Aus den Beständen
des Bundesarchivs (Deutschland)
Die Kolonie wurde im Jahre 1880 von
Siedlern aus der Kolonie Neu-Saratowka
†\b \b.
  1910-x  (?)
‚   1872
.   

 \r  
\f ‹\r\f   . ¡
  \t ƒ\t
   \b \b 
‚\f\n.
Kolonie Neu-Alexandrowka.
Foto aus den 1910er Jahren (?)
Die Kolonie wurde im Jahre 1872 von
Siedlern aus Neu-Saratowka in der Nähe
des Dorfes Alexandrowka bei der Fabrik von
\t š    
 ,  ‡ ….
 1895
.
\r 
Schmidt
EINHUNDERTJÄRIGE JUBILÄEN DER ÄLTESTEN KOLONIEN:
NEUE IDENTITÄT DER KOLONISTEN
100 \t \t:
 \b \n
Die Hundertjahrfeiern der ersten Kolonien
 
 \t 
\b\r\n.
 
 †
”. -
…, 1866 .
ƒ „\r …\f
 \b (,
\b  \f)
\rƒ

 .
Karte
bewohnenden
Stämmen. Erstellt
 Š    
\b
 
 \t.
.

\f\b\t .
ƒ „\r …\f
  \r \n
\r \t   ‡\t\t
 . ¡\b
  
  12-\t , \t
.   \t 

  Š\f  \f
Sammlung von Bestimmungen
und Verordnungen über die Kolonien
ausländischer Siedler im Russischen Reich.
  « Š 
  
\b», \t\b\n\b
\t \t\b \t
\b. 1862
.
Seite aus der „Sammlung von
Einrichtungen und Verfügungen über die
Kolonien•, die Fragen der Verwaltung der
   -
….   
€  .
ƒ  Pauly
Th
.
ƒ 
\b  
  \rƒ 
ƒ\b.
Kolonisten aus der Umgebung von
Th
‹Description
…\b \t  \t
\t\b \b \t
  \t …
. …., 1869
.
ƒ „\r …\f
‹ ƒ  
\t 
 14  \f
.   \f\n
   \t
\n  \t, 
   , \t
‡   ƒ\t .
Gedenkplakat mit der Beschreibung
des hundertjährigen Jubiläums der ersten
August 1866 statt.
Zu den F
”   «†\b
\b  \t .-….
ƒ „\r …\f
‚     100-Š
\b\t .  
\b ‹  … (1865–1923),
 , ˆ \r-
Ž \b .
Titelblatt des Buches „Die deutsche
€   
 \t 100- \r\b
 .
10 \b\b 1910 .
ƒ   \t\r . ‰. •„
Blasmusikorchester deutscher
Kolonisten zu den Hundertjahrfeiern der
Strelnaer Kolonie. 10. Oktober 1910.
Aus dem Familienarchiv von V. F. Schäfer
… 
 \t 100-\b
  
 Š Œ.
ƒ \t\r   \n
š\r\t \n 10 \r 1910 .
 \n  \r \fƒ
  .   ,  \r
 ƒ\t   ˆ
.
Einladungskarte zu den
Einhundertjahrfeiern der Strelnaer Kolonie
von Karl F. Braun.
Aus dem Familienarchiv der Familie Braun
Das Jubiläum wurde am 10. Oktober 1910
begangen. Die Feierlichkeiten begannen mit
‹\b-\t\b 
   \r\b. 1910
.
 
 ‚.
\t.
ƒ \n «  »
  \f \n\t  
”\t  \n (1868–
26.12.1941, € ), ƒ  \t
Š . \t  \t  - ‚
 ­.
Siedler der Strelnaer Kolonie in den
Tagen der Feierlichkeiten. 1910.
Foto von I.
Ozup.
Aus der Revue ‹Nachrichten aus aller Welt”
In der ersten Reihe als vierter von rechts sitzt
Alexander Eidemüller (1868–26.12.1941,
Leningrad), später Stallknecht in einer
Kolchose. In der zweiten Reihe als sechster
von links steht Karl Theodor Brenner.
\b    Š. \b \b.
 1899–1900
.
ƒ   \t\r ƒ
‡\t\b
‹  \b   \n   
.  \t  ƒ
\t \b\t .
  \f ƒˆ  
 (1898
.
\t ‘ … Š   , 
 .
\n ŸŸ .
ƒ   \t\r 
\b ”\t \r  \t \b\t
.
Die Familie Amann Fjodor Adamowitsch. Kolonie Strelna.
Gegen 1899–1900.
Aus den Beständen des Familienarchivs von I
Archiptschenko
Der Vater der Familie Adam Amanns ist vermerkt in der Liste der
Siedler vor 1824 unter den ältesten Bewohnern der Kolonie Strelna.
Auf dem Schoß einer Frau sitzt sein Sohn Alexander (geb. 1898).
Schäfer
Die Familie Eidemüller gehörte den Gründern der Kolonie Strelna.
ZWEITE HÄLFTE DES XIX.  ANFANG DES XX.
JAHRHUNDERTS: TRADITIONEN UND REFORMEN
  XIX  \b XX.:
  
Im Jahre 1871 begann eine Reform der
deutschen Kolonien in Russland. Die Än-
derungen berührten alle Bereiche des Le-
bens der Kolonisten. Sie verloren ihre Vor-
rechte, wurden den anderen Kategorien
der Landbevölkerung gleichgestellt und
fortan Bauern genannt. Auf die Lage der
Hauptstadt einen großen Ein uss aus. Die
Entwicklung der Eisenbahn und der Was-
serwege ermöglichte eine aktive Integra-
tion der Vorstädte in die Markt- und Han-
delsbeziehungen, eine Entwicklung des
Handwerks im Bereich der Landhäuser und
Datschen sowie das Aufkommen neuer Ak-
tivitäten. Gleichzeitig blieben im geistigen
und täglichen Leben der Siedler und in ih-
rer Kleidung zahlreiche traditionelle Züge
erhalten.
 1871— . \n\b    -
\t ‡,  \f\b  
 ƒ . ‹ \f
  , \r \f  \f-
   \b   -
\b -\r.
— \r\f   \t
    \r\b
. ‡ ƒƒ 
   \rˆ \r
\f Š\nŠ   —-
\n , Š \n 
, Š    -
\t. ‹  ’  \f -
\t  \t ƒ ,
—ƒ  \b   -
 \n.
€ˆ   \b .
‡ …, 1920
.
‰„ 
† 
ƒ „\r
\n\t\r († )
‰ 137-005975
Viehbestand einer
Kolonistenwirtschaft. Wesselyj Poselok,
Foto von W
Großmann
Aus den Beständen des
Bundesarchivs (Deutschland)
† \b 
 
\b
. ‡ … [?], 1920
.
‰„ 
† 
ƒ „\r
\n\t\r († )
‰ 137-005974
Deutscher Bauernhof mit traditioneller
landwirtschaftlicher Technik. Wesselyj
Poselok [?], 1920.
Foto von W
Großmann
Aus den Beständen des
Bundesarchivs (Deutschland)
”\t  \tŠ 
… , 1898
.
 
.
ƒ „\r …Š˜
Typen von Deutschen des Bezirks
Opotschezko des Gouvernements von
Pskow. 1898.
Foto von M.
Krukowskii.
Aus den Beständen des REM
\t ‘  
(1822–1903)  ‹ (1824–1894)
  
\b
\b, Š 1890- .
ƒ   \t\r 
Das Ehepaar Georg (1822–1903) und
Christine (1824–1894) Eidemüller vor dem
Eingang ihres Hauses.
Kolonie Strelna, Anfang der 1890er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von V
Schäfer
Œ (\t .  – š)
š (. ) 
 š
,
 † .
†Š ‹‹
\r 
‹ƒ ƒˆ   \f
 
 ƒ
 Š

\n ŸŸ .  
ƒ  ˆ
\f 
\t. ‚
Š ƒ 
ƒˆ  \r ,
ƒ\t 
\f 
 
\fƒ  ƒ
Barbara (nach anderen Quellen
Charlotte) Stroh (geb.
Gerlemann) und
Schmidt
Die Kleidung der Frauen zeigt anschaulich
die Strömungen in der Entwicklung der
Frauentracht: zu Beginn des XX. Jh ist die
traditionelle Kleidung noch der städtischen
durchaus nahe. Die Tracht älterer Frauen blieb
konservativer im Vergleich zur Kleidung der
‹ … š (1889–1979)
  \r. \b 
11-  \t … 
(\b ŒŠ  š). †Š ‹‹
\r 
Schrader
Charlotte Andreewna Brenner (geb.
Stroh, 1880–1960).
Kolonie Strelna, gegen 1898.
Aus dem Familienarchiv von A
Brenner und
Skorodumow
š  Œ
(. š, 1880–1960). \b
\b,  1898
.
ƒ   \t\r ‡
Š
\n \r
Œ ž Œ
(1886–1938) (  \t).
†\b \b, Š ‹‹
ƒ   \t\r 
‰\r
Josephina Bogdanowna Breiner
(1886–1938) (auf dem Foto rechts). Kolonie
Neu-Saratowka, Anfang des XX. Jh.
Aus dem Familienarchiv von T
Frolowa
\t ‘  ‹Š 
.
\b  , 1870- .
ƒ   \t\r ‡
Amann
€ˆ   .
…\f\t  ƒ\b 
…ƒ: ‰ ­\n () 
\f  –  š . 1910- .
ƒ
  \t\r 
 
Mädchen mit Spielkarten.
Gruppenportrait von Bewohnerinnen der
Kolonie Graschdanka: Maria Bitsch (rechts)
mit ihren Freundinnen, den Schwestern
Jung. 1910er
Jahre.
Aus dem Familienarchiv von T
Beimler
ƒ\t – Ÿ 
\r .
 XIX – Š
XX
. \b \t …

 … .
 \tŠ
  \t.
ˆ    .
…  ….
  1925
.
ƒ „\r …Š˜
ƒ\t – Ÿ 
\r .  XIX – Š
XX
. \b \t …

 … . †
 \tŠ  \t.
‡ˆ \r 
ˆ . … \r ˆ
ˆ    ˆ
\b \t. … 
….
  1925
.
ƒ „\r …Š˜
Haube – Element der traditionellen
Frauentracht.
Ende des 19., Anfang
des 20. Jh. Kolonie Kipen des Bezirks
F.
Hermann im Jahr 1925.
Aus den Beständen des REM
Haube – Element der traditionellen
deutschen Tracht. Ende des 19., Anfang
des 20. Jh. Kolonie Kipen des Bezirks
F.
Hermann im Jahr 1925.
Aus den Beständen des REM
€  †
. 1920- .
ƒ   \t\r ‚
Ž \r
‰\f\b    
\b  Š \f\r .
Ž\t \r\f\n    \f\b 
\f     . ‚
 \r    ,
\f ƒ     
  \t ƒ. •
\r \fƒ   
\f\b
ƒ.
Blasmusikorchester der Kolonie
von Neu-Saratowka. 1920er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von O
Ermakowa
Die musikalischen Traditionen in den
deutschen Familien hatten tiefe Wurzeln.
Die Kinder lernten verschiedene
Musikinstrumente zu Hause und in der
\b ŒŠ [?]   .
†, Š ‹‹
  \t
  €  ŒŠ
(€, 1887
.
ƒ   \t\r Ž
.  
­\n ƒ  
  
.
Die Familie Bitsch [?] bei ihrem Haus.
Neu-Saratowka, Anfang des 20. Jh.
Das Foto gehört Dora Adamowna Bitsch
(Dalinger, 1887).
Aus dem Familienarchiv von E
Moosmann
Im Jahre 1902 lebten Angehörige der Familie
Bitsch in zehn Häusern von Neu-Saratowka.
   . 1901
.
ƒ „\r ‡\f
  \b\t 
  \r\b
ƒ\t 

\b  \t ƒ\t
 .
Strelna und seine Umgebung. 1901.
Aus den Beständen der BRAW
Die Entwicklung der Kolonie Strelna
stand unter dem Einuss der nahen
großfürstlichen Residenz und des Baus der
‡  .
‹ \n ŸŸ .
ƒ „\r …\f
¡ \b  1854–1857
. 
\f  
 .
€.
­\f. 
  1857
.
€Š  .

\b   
 \r  
\r \f  \n   
\r\f .  1880-  \n\b
 \b 
  

 5 \n \n. ‚ 
 Šˆ «ŠŠ» \n\b ,
 ˆ\b  «\t» \n.
Ž\n\t  \n   
\n  
  \f.
Bahnhof in Strelna.
Postkarte vom Beginn des 20. Jh.
Aus den Beständen der RNB
Das Gebäude wurde in den Jahren
Benoit. Die Station wur
‰Š\b \b 

 .

 Š ‹‹
\r Ž
Œ\n
‡   ‰ Œ
 .   \t
 …
.
 Š ‹‹
ƒ „\r …\f
¡   \f  
.
‚\b. 
 \r  
 \n\t ƒ ƒ.
Bootsanlegestelle in der deutschen
Kolonie Strelna. Postkarte vom Beginn des
Leihgabe von E
Kulagina
Bahnhofsgebäude an der Station
Ligowo der Baltischen Eisenbahn. Warten
P.
Kondratjew errich
‡  \r ‰.
 Š ‹‹ .
ƒ „\r …\f
‰. …  \t.
 Š ‹‹
ƒ „\r …\f
  \r \f 
\r\b\t \t , \t
  .
­\f .  
\b  \b 
 ­\f   €  (\f
  …).
Blick auf die Station Ligowo.
Postkarte vom Beginn des 20. Jh.
Aus den Beständen der RNB
Ligowo. Anlegestelle an einem Teich.
Postkarte vom Beginn des 20. Jh.
Aus den Beständen der RNB
Am rechten Ufer ist ein großes Steinhaus
zu erkennen, das unter dem Grafen
P.
F.
Buxhoeveden erricht
… Š  \t  \b
  
 ….
.
ƒ „\r …\f
‹     
.:
«¤ \t \t, \r 
\n\f    , 
 ,   , \f\r\t
 \n  (Sonntags-
Reitern)».
‡   \t.
\b  ƒ  ‚.
‹ \n ŸŸ
¢ ‚
\t  
ƒ\b  \b  \r\f 
   .
‡  †\r \r 1930-
.   
š.
ƒ   \t\r 
    \b\r\f 
   \t  
 \b\r\f   \r\f .  
\b   , Š\n
\fŠ Š.  1889
.
  
  \r\f 

 
 25 .
Warten auf ein Boot.
Anlegestelle bei Ischora in Kolpino.
Postkarte vom Beginn des 20. Jh.
Die Einwohner der Kolonie von Kolpino
Schmidt
In der schibaren Jahreszeit verkehrte die
Schlüsselburger Schifahrtsgesellschaft
in regulären Fahrten auf der Newa von
…\b \t 
.
‹ 
\n ŸŸ
 1849
. ‹\r\f \r 
 \t \t   ,
‚  \r\f .  1864
.

‹\r\f \r 
ƒ
ƒ  . ­ƒˆ
‹\r\f  ‚
 \f\n \t \f 
.
.   
\t\n.
‹ \n ŸŸ
  
\f  ƒ   
\r\f   \rƒ\t    .
\b ƒ   \f
   \r - \t
\f.
Bootanlegestelle in Oranienbaum.
Postkarte vom Beginn des 20. Jh.
Ab dem Jahr 1849 war Oranienbaum
›  -
 \n.
›  24 \b\b 1875
.
ƒ „\r …\f
ˆ \r   
 ›.
.
€  (1824–1902),
\fŠˆ
  …\f \r
(1867–1881), \n\b  «­\r»
   \b\t
. •\bŠ \rˆ \r
\rƒ   \f\n
     ƒ\t \b
  \b\t, ‚\t,
 \t  \t
\t.
Erlass der Spar- und Kreditgesellschaft
von Strelna.
Bestätigt am 24.
Oktober 1875.
Aus den Beständen der RNB
Die Gesellschaft wurde organisiert auf
Initiative von E.
Lamanski (1824–1902),
dem Leiter der Staa
tsbank (1867–1881). Sein
Landgut „Sorgenfrei“ (Bessabotnoje) grenzte
an die Ländereien der Strelnaer Kolonie. Ziel
der Gesellschaft war das Sparen von Mitteln
und der Erhalt günstiger Kredite für die
Bewohner von Strelna und die Kolonisten
der Siedlungen in den Gemeinden von
Strelna, Kolpino, Srednaja Rogatka und Neu-
Saratowka.
 \b 
- \n 
25 . 1901
.
ƒ „\r …\f
ˆ \f  \r
. 29  1901
.

\b \n\n\t \rˆ
\r, ˆ 25-Š
\b \rˆ.
Übersicht über die Tätigkeiten der
Strelnaer Spar- und Kreditgesellschaft in
einem Zeitraum von 25 Jahren. 1901.
Aus den Beständen der RNB
Die Gesellschaft begann ihre Tätigkeit am
Januar 1876. Am 29.
April 1901 fand eine
außerorden
tliche Generalversammlung statt,
die der 25-jährigen Tätigkeit der Gesellschaft
DIE KIRCHE UND DAS GEISTLICHE LEBEN DER KOLONISTEN
\n  \f  \n
Die Geschichte der Lutheraner an den
Ufern der Newa und des Ladogasees be-
ginnt am Ende des XVI. Jh. und steht in
Zusammenhang mit der Entwicklung der
lutherischen Gemeinden in Ingermanland.
Die Gründung der ersten deutschen Kolo-
Jamburg.
 Š  \r    —€-
  \n   XVI—.  -
 — Š  \rˆ 
 . ‹  
  \t  \r\f 
—1765— .    -
    ,
     \r\b  Š 
   \r\f \t \f\r.
€Š \f\r \b  -
Š \r\f   \b-
 \f . ‚  
 \n\b \b,
ƒ \fˆ  \r\f  
 .
­ .  
†.
.
‰ ƒ
—\r
•\b\t    
 .  \b,  
\t \n  1766
., \r \t.
   ƒ 24 \r
., ˆ 8 
.,
  1869
. ¡ 21 
\r
.
Kirche der Heiligen Katharina
in Neu-Saratowka. 2012.
Foto von I
Tscherkasjanowa
Die Hauptkirche in der Gemeinde von
Neu-Saratowka. Die erste Kirche, die auf
September 1833 gelegt. Gew
eiht wurde
die Kirche dann am 8.
Dezember 1835. Im
Jahre 1869 wur
September 1935 geschlossen.
 Š-\r \t -
… . 1855
.
ƒ  «Atlas der evangelisch-lutherischen Gemeinen in Russland»
  \n \f: \r\f \t, \b\r\f \t,
•\b\t, ‹\r\f\t  ‘\r\f \t.  1852
.
\b Š \rˆ: •
   Œ\b,
, …\n   ”Š, \b  ‚\b,
‹\r\f   , ‚, , ‘\r\f ,
 (   \rˆ).    \f\r
\n\b \r 149 \n Š.
Karte der evangelisch-lutherischen Gemeinden des
000 Lutheraner.
   .  Š ‹‹
 1810
.

\b  –   
 . Ž \b .
   
.  
.  \f 
 
€.
‰, ˆ 23 
\f 1875
. ‚   \r 
\t    ‚\b. ¡ 23 \r 1935
.
Kirche in der Kolonie Strelna. Postkarte vom Beginn des 20. Jh.
Ab 1810 ist die Kolonie Strelna das Zentrum der gleichnamigen
Miller umgebaut und am 23.
August 1875 geweiht.
Oktober 1935 wurde sie geschlossen.
  
 . ‡ˆ . 1910
ƒ \n «  »
Kirche in der Kolonie Strelna. Außenansicht. 1910.
Aus der Zeitschrift ‹Nachrichten aus aller Welt”
‡   . 1910
.
ƒ \n «  »
Innenausstattung der Kirche von Strelna. 1910.
Aus der Zeitschrift ‹Nachrichten aus aller Welt”
€\b\b  . †\b
  .
  Š ‹‹
ƒ   \t\r \f
‰
‚   \b\t  
ƒ   1900
.,
ˆ 6 
. 
… ­
\b.   
 . ¡ 
\r
.
Holzkirche des Heiligen Nikolaus in der
Kolonie Graschdanka.
Foto vom Beginn des 20. Jh.
Aus dem Familienarchiv von N
Vogelgesang
Die Kirche mit ihrem Glockenturm wurde
von Spenden der Siedler im Jahre 1900
Dezember 1900 von
Past
or Hermann Bartelt geweiht. Sie stand
auf dem Grund der Kolonisten Schäfer. Im
Dezember 1935 wurde sie geschlossen.
Glückwunschkarte zu Ostern an
Pastor H. Bartelt von seiner Schülerin
…  Œ (  \b
 )  \t  – \b
  . 1901 .
ƒ  
\t\r ‡. . ‡ 
­\b … (€\b\n) €Š \n
(1849–1930)    .
›   (1875–1911),
 1922-   \r\b 1928 . –  
…ƒ   .
Pastor Hermann Bartelt (in der zweiten
Reihe, Mitte) mit Gemeindemitgliedern,
Bewohnern der Kolonie Graschdanka.
Aus dem Familienarchiv von A. P. Amann
Hermann (Leontjewitsch/Ludwigowitsch)
Bartelt (1849–1930) war Pastor der Kirche
der Heiligen Katharina in Neu-Saratowka
(1875–1911). Von 1922 bis Dezember 1928
war er in den Siedlungen Graschdanka und
Neu-Pargolowo tätig.
†\b  . †\b 
\t
‰.

,   1910
.
Ž 
\b  150 
  \f  
‚Š . ‹ˆ 26 
\r
.,    
\fƒ\r
\f\n 24  1910
. ¡ 

. ¡     

.
Deutsche Kirche des Heiligen Nikolaus
in Ligowo. Postkarte, nicht vor 1910
Holzkirche für 150 Besucher, erbaut nach
Plänen des Architekten F.
E.
Krüger. Geweih
Dezember 1909. Freigegeben für die
bhaltung von Gottesdiensten am 24.
März
1910. Geschlossen im Oktober 1938. Das
ebäude verbrannte im Zuge der Kämpfe
der Jahre 1941–1944.
 \t  
\t   
ˆ
 †\t 
‡ ˆ
,
… 
 20  1891
.

 .
 
ƒ „\r †ƒ‡
Generalplan des Hofareals beim Bau
der Kirche und der Schule
in der Kolonie
Neu-Pargolowo an der Wyborger Chaussee
45. Das Projekt wurde am 20.
März
gebilligt. Ar
chitekt K.
W.
Fortunato
w.
Aus den Beständen des ZGIA SPb
     
†\t
. 20
 1891
.
 
 ‚.
Œ\f
ƒ „\r †ƒ‡
Haupt- und Seitenfassaden der Kirche in der Kolonie Neu-
Pargolowo. 20.
März 1891.
Ar
chitekt K.
W.
Fortunato
w.
Aus den Beständen des ZGIA SPb
  Š  † \t.
˜ 1834 .
\r . ‡. • 
¡  ƒ  ˆ \t ­\t, \t,
¡\b, Œ \b  , , ” .
Seite aus dem Kirchenbuch der Gemeinde von Neu-
Saratowka.
Januar 1834.
Leihgabe von S. A. Schmidt
Eintragungen von Geburt und Taufe der Kinder Breuner, Steinmüller,
172
 
\n 
‘.
.
ƒ   \t\r 
  \n\t  
\b     ƒ
 ˆ   \f 1896
. \n

 ”\t  
(. ). ¡\b  
\b €\r . ‚ˆ \t
Š \b  \n  
\b \t,   ,  \n
\b \b   ƒ.
Taufzeugnis von Anna Eidemüller.
Ausgestellt im Jahre 1910.
Aus dem Familienarchiv von V
Schäfer
Auszug aus dem Geburts- und Taufbuch
der Gemeinde von Strelna im August 1896.
Tochter von Alexander Eidemüller und
Sophie (geb. Schmidt). Die Eintragung ist
von Pastor Adolf Lockenberg gemacht.
Lutherische Kindestaufen wurden in den
ersten acht Tagen vorgenommen oder nicht
später als sechs Wochen nach der Geburt.
 

 ‘, 
 . 21 \r\b 1913
.
‡ \t
 .-‡. Œ.
ƒ   \t\r 
‹\r   
 Š\b  14–15- 
. ›     
 ,  ƒ \f\t. 
‚-\b \b ­ (1864–1939)
\fƒ  ‹\r\f 
\b
.
KonŽrmationsurkunde von Anna
Eidemüller, Bewohnerin der Kolonie von
Strelna. 21.
Juli 1913. Ausgestellt von
Past
or K.-W.
Beermann.
Aus dem Familienarchiv von V
Schäfer
Zur Kon™rmation kamen Jugendliche im
Alter von 14 und 15 Jahren. Sie wurde von
einem Prediger der Gemeinde vollzogen, in
der der oder die Kon™rmierte lebte. Pastor
Christoph-Wilhelm Beermann (1864–1939)
diente in Oranienbaum und in Strelna in den
Jahren 1897–1916.
   ”
š,  †
. 28  1926
. ‡
\t …

ƒ
  \t\r -Œ
‡\t  \f\b () \n (1875–
1938),    (1921–
1933),  \fƒ   
‹  . ‡
 €  3
.
KonŽrmationsurkunde von Theresa
Schäfer, Bewohnerin der Kolonie Neu-
Saratowka. 28.
März 1926. Ausgestellt v
Pastor P.
Reichert.
Aus dem Familienarchiv von Pahl-Kern
Paul (Pawel) Iwanowitsch Reichert (1875–
1938), Pastor in Neu-Saratowka (1921–1933),
diente zugleich in den Kolonien Owzyno und
Neu-Alexandrowka. Erschossen in Leningrad
   
…. \t\b \b,
\t\b 1915
. ‡ \t
ž. 
\t\b 1933
.
ƒ   \t\r Ž
‰ \n  (1900–1938),
\fƒ ‚\t .
‡  €  9 Š 1938
.
KonŽrmationsurkunde von Martin
April 1915.
Ausgestellt von P
astor W.-T. Juum. Kopie
von 1933.
Aus dem Familienarchiv von E
   
˜ ‘. \t\b
\b, 12 \b 1915
. ‡ \t
ž.
ƒ   \t\r Ž
 \b  š\f (1868–1954),
. \f
ƒ  
 .  1915–1918
.  

  \r. 
. ’ 
 ”
Š,  1940–1945
. \r
ˆ 
  ‚
(¡ \f).
KonŽrmationsurkunde von Anna
Jakowlewna Eidemüller, Kolonie Kolpino.
Mai 1915. Ausgestellt von P
astor
W.-T. Jucum.
Aus dem Familienarchiv von E

  
š
\t\b
\b. 15 
1937 . ‡ \t
Œ.  [?]. Œ
 Š\r.
ƒ   \t\r
‡. •
­\f \n ‡\t 
(1908–1938), \t
 \t
 (1933–1935),
  1933–
1937 . \fƒ  
‰ €Š 
‚\t . 
 \t 
  29 \r 1937 .
‡  €  3
 1938 .
KonŽrmationsurkunde
von Katharina Stres. Kolonie
Kolpino. 15. August 1937.
Ausgestellt von Pastor B.
Reichert [?]. Das Blatt ist per
Hand ausgefüllt.
Aus dem Familienarchiv von A. Stres
Bruno Pawlowitsch Reichert
178
‘\b ‹ ‘
(   ž),  
 ,   . 1915 .
ƒ   \t\r Š. ‡. 
Emilia Christophorowna Erhardt
(im Ehestand Jung),
Bewohnerin der Kolonie
Graschdanka, am Tag ihrer Kon™rmation.
Aus dem Familienarchiv von E. A. Woitjuk
 † 

. . 1924
.
ƒ   \t\r ‚
Ž \r
   \f\b ‡\t , 
 
\f  – Œ \b 
 …
… \n.
KonŽrmanden von Neu-Saratowka in
der Kirche der Heiligen Katharina. 1924.
Aus dem Familienarchiv von O
Ermakowa
Im Zentrum – Pastor Paul Reichert, in der
oberen Reihe rechts Hermann Georgiewitsch
Vogelgesang.
…   
\r
.
€
 . 1929
.  
˜.
ƒ „\r †‡Œ‰‰ 
Pastor mit KonŽrmanden in der
Jakowlew
Aus den Beständen des ZGAfKFTD SPb
…\b   
  . …  …
  
21 \r\b 1913 .
ƒ   \t\r . ‰. •„
Gedenkblatt zur KonŽrmation in der
«Gesangbuch für evangelisch-lutherische
Gemeinden im russischen Reiche»
( \t\t \b Š-
\r \n  
\t»). ‚  …  1903 .
…   ˜ …
(. ‘, 1903–1990).
ƒ   \t\r Ž. ™. 
„Gesangbuch für evangelisch-
lutherische Gemeinden im russischen
€\b \t \t .-‡. Œ  Œ
 \t\b   15 \t\b 1907 ., \t\b\n\b
‹ ‘.
   \t\r . ‰. •„
Ÿ  ”\t (1894–1946,  \fƒ
 \n), ƒ\b \b\t ,  
  \rˆ  \r\f .
Schenkungsinschrift des Pastors K.-W. Beerman in der Bibel
zum Gedenken an die KonŽrmation am 15. April 1907, Christine
   \t\t,
\t ˆ\b . ˜. …. 1903 .
ƒ
  \t\r Ž. ™. 
Einband eines Gesangbuches,
«€» \r  
\t.
€ 
.
‰„ ‡
™\r\r
ƒ „\r †‡Œ‰‰  
«• » –     ,
\f  •‚  ‚ ‡Œ‡ «‹
  
\rœ
 »  8
 1929
.
„Zwanziger• der lutherischen Kirche mit Pastor.
Jakowlew
Aus den Beständen des ZGA
fKFTD SPb
„Kirchenzwanziger¨ ist eine Organisationsform von Kirchenaktivisten,
April 1929.
”   \n \b
 \b Š 
 . 1892 .
ƒ „\r …\f
 1891 .  \b\fŠ Š
 ž\b\t  \r \b
«». ž \rˆ 
ƒ \r \b \fƒ
19  \f 1891 . Š \f\nƒ
 ƒ \n \r\b 
ƒˆ,  ƒ  \n-.
ƒ  \n ƒ\t.
‡ \f   
   
 › ‰  \b
  \t ‚\n\t.
Titelblatt des Erlasses der
Gesellschaft zur Erhaltung des
evangelischen Armenhauses in Strelna.
Aus den Beständen der RNB
Im Jahre 1891 wurde das Armenhaus
Š  «‡» 

 1910
. 1911
. ”
 .
ƒ „\r …\f
¡ \n\t   \n Š
 \b 198 ƒˆ  \n.
   159 –  ‡,
\b –  … (30),
Œ, \r, \t,
,   \f. 
ƒ\t  \r \b 
 \r \b  
€\t    \t .
Jahresbericht der evangelischen
…   
\b \t

 «‡» 

12 \b 1897
. 
 .
.
ƒ
„\r †ƒ‡
Ortsplan mit Wohn- und
Wirtschaftsgebäuden des Armenhauses
Mai 1897.
Architekt A.
Reinbold.
Aus den Beständen des ZGIA SPb
   «‡».
1891 .
   ‡. . ‚ ,
\fƒ 30 Š 1891 .
ƒ „\r †ƒ‡ 
Hauptfassade der evangelischen
Œ\b-\t\r «‡»
  .
, [1892–1893 .?]
  Š ˆ
28 \r 1892 .   \b.
evangelischen Armenanstalt
…Ÿ  \t . 1891
.
ƒ
„\r †ƒ‡ 
Etagenpläne der Armenanstalt. 1891.
Aus den Beständen des ZGIA
SPb
Armenunterkunft Heilige Magdalena in der Armenanstalt
Kitner.
Aus den Beständen des ZGIA SPb
Die Konstruktion dieses Gebäudes vereinte alle bestehenden Teile
der Unterkunft in einem Komplex.
—  \n .    «‡». …
 . 1910
. 
 ‚.
.
ƒ „\r †ƒ‡ 
\t ’   \rœ  \fˆ\fŠˆ \f
Š 
\t .
›    \t\r
† 
. › 
17 \b 1901
.
ƒ „\r …\f
­ \b    
\r     \r  \t-
 30 \n    1897
.
ˆ\b  , \b
  ’\t  \rˆ
\t . ž\nƒ
ƒ\b   .
Erlass des Armenhauses und
Kinderheims in der Kolonie von Neu-
Saratowka. Bestätigt am 17.
Dezember
Aus den Beständen der RNB
Das Armenhaus für alte Personen
beider Geschlechter und für bedürftige
Waisenkinder konnte im Jahre 1897 30
Personen aufnehmen. Es war in einem von
der Kolonie Neu-Saratowka eigens für diesen
Š Š  \t
  \t\r  …
\b
  1891
.
ƒ „\r …\f
€\t \b\t \t
     
ƒ \r \t 
 \t.    22
\t  \r  \t  
.
Ž\n  \b
\n 
\n.
Jahresbericht der evangelischen
Sommerkapelle und des Kinderheims in
Pargolowo über die Aktivitäten im Sommer
Aus den Beständen der RNB
Das Sommererholungsheim für Kinder
befand sich am Ausgang des Dorfes
Staroschilowka in der Nähe der deutschen
Kolonie Neu-Pargolowo. Die Aufnahme
der ersten 22 Kinder aus armen Familien
geschah im Jahre 1881. Mädchen
und Jungen wurden der Reihe nach
aufgenommen.
…  … 
\t\r – ˆ \tŠ 
. \r 
   \t
  Œ.
‚\n\r \r
Ž   1850
. Ž \fƒ
  Š
 \r 
  • – \f
\f , ,   \r\b .
Das erste Gebäude des Kinderheims
von Pargolowo war ein ehemaliges
Kaufmannshaus mit Garten
. Stich des
Künstlers Matei nach einer Zeichnung des
Architekten Benoit.
Veröšentlicht im Jahre 1883
†  … 
.  1894 .
  \t\t  
 \f   
\n …\r (1855–1934).
Neues Gebäude des Kinderheims von
Pargolowo. Zeichnung von 1894
Die Planung und Errichtung des neuen
› 2- † \t
. 1879 . ” .
ƒ „\r …\f
\t \f  \fƒ
13 \r 1876 .  \b
\t \f  (
  1910 .). ‚  
 ƒ    ƒ
  Š   .
Erlass der zweiten Beerdigungskasse
(Sterbekasse) von Neu-Saratowka. 1879.
Titelblatt.
Aus den Beständen der RNB
Der erste Erlass der Kasse datiert vom
13. September 1876. Insgesamt sieben
Redaktionen des Kassenerlasses sind
›  \t .
›  20 \b\b 1901 .
ƒ „\r …\f
‚    \n
  \r\t   \r
\f  ƒ\t \b\t
. \r  \fˆ
  \t (1892 .)  ‚\t
(1894 .)  .
Erlass der Beerdigungskasse von
Strelna. Datiert vom 20. September 1901.
Aus den Beständen der RNB
Die Kasse war für die Ausgabe einmaliger
Hilfeleistungen bei der Beerdigung
verstorbener Bewohner der Kolonie Strelna
”  \t\n   
 Š  . \b
 , 1937
.
ƒ   \t\r Ž
ž \r  \f : 
Œ Ÿ\n (\t  \f),
    \b ‡\f\b  ‚,
\f   \n\b ‰.
 Š ‡ 
\n
 †.
 2011
.
‰ ƒ
—\r
Feierlicher Abschied von Fjodor
Fjodorowitsch Vogelgesang. Die Kolonie
Graschdanka, 1937.
Aus dem Familienarchiv E
Schwyrew
Die Verwandten des Verstorbenen am Grab:
Vater Fjodor Christophorowitsch (grau mit
Bart), rechts von ihm seine Söhne Rudolf und
Karl, Enkel Alexander und Tochter Maria.
Familiengrab der Wallisers auf dem
Friedhof in Neu-Saratowka.
August 2011.
Foto von I
Tscherkasjanowa
 Š 

 \n.
26 \b 2010
.
‰ 

Familiengrab der Gerlemanns auf
dem Friedhof von Strelna. 26.
Mai 2010.
Foto P
Tarasenko
—ˆ\b  \t .-.
š\b
 † 
\n. 14
 2011
.
‰ ƒ
—\r
‹ …  \b (16 
1833 – 22 \r 1875), 
     1868–1875
.
Verfallenes Grab des Pastors O.-G.
Stahl auf dem Friedhof von Neu-Saratowka.
August 2011.
Foto von I
Tscherkasjanowa
Otto Hermann von Stahl (16. Januar 1833–
22. Oktober 1875), Pastor der Gemeinde von
Neu-Saratowka in den Jahren 1868–1875.
SCHULE: UNTERRICHT UND KINDERERZIEHUNG
\n: \r\f\b   \t
Die Schule war ein fester Bestandteil des
geistigen Lebens der Kolonisten, der Un-
terricht war verp ichtend für alle Kinder.
, ˆ   
ˆ † 
.
ƒ   \t\r Š
˜
— ˆ  †. 1968
.
ƒ   \t\r Š
˜
Kirche, Schule und Gebäude des
Armenhauses in der ehemaligen Kolonie
von Neu-Saratowka. 1968.
Aus dem Familienarchiv von E
Schulgebäude in Neu-Saratowka.
Aus dem Familienarchiv von E
… ˆ- 
† 
 
\b. …   24
\r\b 1909
.
ƒ „\r †ƒ‡
  ’ƒ \t  \fŠ
\f-\bŠ, \fŠ  1872
.
Plan des Schul- und Armenhauses in der Kolonie von Neu-
Alexandrowka mit der Fassade des Gebäudes. Das Projekt wurde
Juni 1909 gebilligt.
Aus den Beständen des ZGIA SPb
—  ˆ
†\t .

 \n 1930-  . -\r\f ,
\f
,
 2012
.
‰ ƒ
—\r
Gebäude der deutschen Schule in
der Kolonie Neu-Pargolowo.
Erbaut zu
März 2012.
Foto von I
Tscherkasjanowa
   \t  ˆ 
\n
Š\b  †
 
† . 1853
.
ƒ „\r …†ƒ‡
Fassade und Plan des Schulhauses
und der Wohnung des Lehrers in der
Kolonie von Neu-Nikolajewka im
Gouvernement Nowgorod. 1853.
Aus den Beständen des RGIA
€ \t 
 
 1910
.
ƒ   \t\r ‡

\n \r
  \f \b  ›
­ (1900–1979),  \n\b
Œ ­   .
\t\t Š  \t .
\b \b,  1910
.
ƒ   \t\r ‡

\n \r
  \f \b  ›
Kinderfrühlingsfest in der Kolonie
Strelna. Gegen
Aus dem Familienarchiv von A
Brenner und
Skorodumow
In der ersten Reihe links Katharina Brenner
(1900–1979), die älteste Tochter von Fjodor
Brenner und Charlotte Stroh.
Gruppe von Mädchen auf dem
Frühlingsfest. Kolonie Strelna, gegen 1910.
Aus dem Familienarchiv von A
Brenner und
Skorodumow
In der zweiten Reihe die dritte von links
Katharina Brenner.
† ˆ \t.
[†, Š 1920- ?].
\r Ž
Œ\n\r
Neujahrsfest in der Schule.
[Neu-Saratowka, Beginn der 1920er?].
Leihgabe von E
Kusnezowa
€ †. 1930- .
ƒ   \t\r Ž
Œ\n\r
Kinder von Neu-Saratowka.
1930er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von E
Kusnezowa
š †  
. †, Š
1930- .
ƒ   \t\r 
¡ \f\n   
 (1923
.
Schüler von Neu-Saratowka mit
ihrem Klassenlehrer. Neu-Saratowka,
Beginn der 1930er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von S
Schmidt
Hinter dem Lehrer rechts steht Alexander
Schmidt (geb.
Kinder der deutschen Kolonie
Graschdanka am «roten Haus» am
Poltechnischen Institut. 22.Januar 1939.
Aus dem Familienarchiv von 
€ †   
« »  …Š
. 22 \b\b 1939 .
ƒ   \t\r 
 
›Š\n\b 3-  † ˆ.
†, 25 \b\b 1939
.
ƒ   \t\r …
 \r   37 \n  41- :  ,
 (?) ¡, ‚\b
(?) €Š, ‰ \t ,
 ‰\f, 
ƒ, ¡..
‚\b, …\b
,  ”, ‹  \t, \b ., 
Œ, \f €, ­\n , €\f ”, ž\b  \f,
 , ‹ ‘,  ”, \t ,
Œ\b €, €\f \b, ‰ ¡, … ,
•  ‚, ‚\f ’ (?), ‡ [], ­\f
, …\t ‚, €\r \f, ‘ Ž, ‰\t
‡\f\b, ”  Œ, … Œ, ‡ …,  ‚.
Schüler der 3.
Klasse der Schule von Neu-Saratowka.
Neu-Saratowk
Oktober 1939.
Aus dem Familienarchiv von R
Krasilnikowa,
Theresa
Golzwart, Erna Schäfer, Nikolai Ochotnikow, Wladislas Awerjanow,
Fjodor Schef, Lenja Sorokodumow, Walja Bitsch, Erna Lauer,
Schura Ulrich, Wenja Tschistjakow, Jakob Otto, Erna Stroh, Theresa
Steinmeier, Lisa Falkenstern, Adolf Lauer, Soja Moiseenko, Walja Ger,
Katja Zagler, Nelja Kudrawzewa (?), Alexander Roo, Wanja Barsukow,
Kolja Gorodyski, Schura Lebedew, Dima Jaryschkin, Rudolf Meier,
† ˆ 
Ÿ  ‘ . ‰,
Š 1930- .
ƒ   \t\r 
  \f \t  (
 \n\t  )  
.
Schüler von Neu-Saratowka auf
einem Aus¡ug in die Eremitage. Leningrad,
Beginn der 1930er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von S
Schmidt
In der zweiten Reihe der dritte von rechts
(neben dem Mädchen mit Kopftuch) ist
Alexander Schmidt.
›Š\n\b  
Š ˆ 
 

 .
\b, 1930
.
ƒ   \t\r ˜
­\r
   \f ( ): 5
– ‚
”\t, 6 –  , 7
‰ 
, 8 – ‡  ….
Schüler der deutschen Grundschule
der Kolonie Strelna im Blauen Saal des
Konstantinschlosses.
Strelna, 1930.
Aus dem Familienarchiv von M
Lewizkaja
In der oberen Reihe (von links nach rechts):
5 – Katja Eidemüller,
6 – Sonja Amann, 7 – Margarita Meng,
8 – Regina Gerlemann.
‡
ƒ   \t\r ˜. . ­\r
  ‡  …,  
\f  –  …  (‚),
 ƒ \f   – › 
(140) Tre’en der ehemaligen Schüler der
Schule von Strelna. Leningrad, 1981.
Aus dem Familienarchiv von M. W. Lewizkaja
Rechts steht Regina Gerlemann, in der
mittleren Reihe von rechts Anita Glagolewa
(Kehr), in der unteren Reihe die zweite von
rechts Evgenia Brenner.
†Š\b ˆ  \t . 1932
.
ƒ   \t\r Ž
‡\r
  \f:   –  ”\t
.
.), \n\b  ”\t
  ‚
;   \f: \t  –
”\t  (1925
.
 ”\t  ‘
\n; \t\t
 ()
– …  
\n (1925
.
\t  (
) –  ‘ ‰\n
(. 4 \r 1924
.); 
  \f (
): 3-\t – ‰\f
 ‰  \n, 6-\t –
  (1925
.
.),   …
 
\n; 8-\t – ‰\f ‰  ‰ \t\n.
Grundschule in der Kolonie von Kolpino.
Aus dem Familienarchiv von E
Arsenjewa
In der ersten Reihe: die fünfte von links Sophia
zweite von r
echts (stehend) Jakob Martinowitsch
Dezember 1924); in der oberen
Reihe (v
Schule in Rutschi. Foto aus den 1930er Jahren.

Aus dem Familienarchiv von I
Die Grundschule bei der Straße Graschdanka befand
sich in einem alten Holzhaus. Die Schule wurde von
Kindern deutscher Familien vom Gehöft von Bitsch
besucht.
š  Š\b.   1930- .
ƒ   \t\r ƒ
\n\b  \f …ƒ\t  
ˆ\b    . \f
ˆ    \t   \f ­\n.
Schulabschlusszeugnis von Katharina
Stres an der Grundschule von Kolpino.
Aus dem Familienarchiv der Familie Stres
  Š
\t \t  ˆ
 š. 1938 .
ƒ   \t\r   •
Œ,  
\t  š. 1909
.

\f\b\t 
\r \f\t \r\f\b
…  \f \t  .
‡ \b
  1890-  .
Fiebel, verfasst von dem deutschen
Pädagogen Gustav Schlimbach. 1909.
Titelblatt
Das populärste ABC-Buch in Deutschland
und bei den Russlanddeutschen. In Russland
Fibel. Autoren P.
J.
Wilms.
Zugelassen v
om Volkskommissar
für Bildungswesen der Ukrainischen SSR.
Charkow, 1934.
Aus den Beständen der RNB
Œ \b  ˆ. 
Š …. €Š  ‚. ‡.
Ž\fˆ  ž\t ‡.
 
Ÿ\b  1934 .
ƒ „\r …\f
Deutsches Lesebuch für die 1.
Klasse. Autor W. Falkowsky.
Zugelassen
vom Volkskommissar für Bildunswesen der
Ukrainischen SSR. Charkow, 1935.
Aus den Beständen der RNB
 \b Š\b \t \b \b
 ˆ.  ‡.  .
Ž\fˆ  ž\t ‡.
  Ÿ\b  1935 .
ƒ „\r …\f
›Š  (Ÿ\t \t)
\b  ˆ.  .

†.
 . , 1934
.
ƒ „\r ‚†ƒŒ \n
Geschichtslehrbuch (Epoche des
Imperialismus) für die mittleren Schulen.
Autoren A.
EŽmow und N.
Freiberg.
oskau, 1934.
Aus den Beständen des OSGHM
›Š  \b  ˆ.
 .
. ‘, 1932.
ƒ „\r ‚†ƒŒ \n
Algebraschulbuch für die
Mittelschule. Autor A.
Kiselew. Engels,
Aus den Beständen des OSGHM
IM DIENSTE VON STAAT UND GESELLSCHAFT
 \f\r \f \f  \r™
Ab dem 1.—Januar 1874 wurde auf die Ko-
‡\n\b \b \t. … 
    ….  . Œ,
 .  . 1875 .
ƒ \n «  »
  \f \f \f ƒ \fƒ\n
  ,   21 . 
\t\b\t \fƒ\r  \f \f  \t   \b
,  \fŠˆ   ˆ.
Allgemeiner Wehrdienst. Die neuen Rekruten aus der
‘  Š (1868–1941), 
,  [4- - \t
 ?]. †Š 1890- .
ƒ
  \t\r 
€\t\r-  
\t  \r\b,   1855
.
 \b 
  \f. ‡ˆ 
• .
Alexander Adamowitsch Eidemüller (1868–1941), Kolonist
aus Strelna, Gefreiter [des Bataillon der 4. Leibgarde der
Zarenfamilie (?)]. Beginn der 1890 Jahre.
Aus dem Familienarchiv von V
Schäfer
Leibgarde des Bataillon der Zarenfamilie, zusammengestellt im
Jahre 1855 aus Bauern der Ländereien des Zaren. Sie befand sich in
Zarskoje Selo.
  ‹ š,  
‡ …  \b    
  .  1900
.
\r 
Alexander und Christian Schmidt, Kolonisten
aus Wesselyj Poselok zur Zeit des Dienstes in der
Musikgarde der Zarenarmee. Gegen 1900.
Leihgabe von S
Schmidt
š  Š  .
‹, 1905
.
\r 
Abram Egorowitsch Schmidt in der Armee.
Odessa. 1905.
Leihgabe von S
Schmidt
¢   
˜Š Œ ()  \n 
\t
 
. 1910- .
ƒ   \t\r 
Alexander Jakowlewitsch Butz, Bewohner
der Kolonie Strelna (links) mit Gefährten in der Zeit
des Militärdienstes. 1910er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von V
Schäfer
¢  
.
˜.
Œ ()  .
š 
Š
 \b.   ‚.
….
˜.

, 1910- .
ƒ  
\t\r 
J.
Butz, Bewohner der Kolonie
von Strelna (links) und A.
Stroh mit
Jagdgew
ehren. Fotoatelier von
P.
Jakowlew
. Oranienbaum, 1910er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von V
Schäfer
‰, \t\b\r\n\b  . 1910-
.
ƒ   \t\r ‡
\n \r
 \n € (1894–1942), ƒ\b \b\t
, \fƒ  \r\b  \t , ƒ\b
\r\b\t \f
\t ,  Š \r .
‡  1937
., \f   .
Le¡er, Freiwilliger der Zarenarmee. 1910er Jahre
Aus dem Familienarchiv von A
Brenner und
Skorodumow
Alexander Alexandrowitsch Leer (1894–1942), Bewohner der Kolonie
Strelna, diente im motorisierten Heeresteil, vermutlich in der Abteilung für
‰ () 
\tŠ.
Œ
\b «», \t .,
114.  , 27 \r [1914
.?].
ƒ   \t\r ‡
Š
\n \r
Le¡er (links) mit Kameraden aus
seiner Abteilung.
Fot
oatelier „Ideal¨, Newski-
September
Aus dem Familienarchiv von A
Brenner
Skorodumow
š  Š,
\t
\r\b  \t  \t\b\t
,   ‹. 1914–1915
.
ƒ   \t\r 
™\n
\b  433
† \t ,
 \t \fƒ  €\t
€\b\n (1891–1966)   \t
ƒ   \t\r 
Michail
Michailowitsch Stroh,
Anführer der motorisiert
en Truppen in der
Armee, Kolonist aus Owzyno. 1914–1915.
Aus dem Familienarchiv von S
Musikcorps der 433.
Nowgoroder
Infanteriedivision,
in der Leon
Leontiewitsch Walliser (1891–1966)
Weltkrieges dient
e.
Aus dem Familienarchiv von T
Ritter
Π\t \n\b 
 \t.
… 1917
.
ƒ   \t\r 
­\f ‚ ‰ \t\n (1892–1943),
ƒ\b \b\t , \f\n
\t \t \t, \f\n
.,  1942–1943
.  
 
\f  \r.
K.
Braun nach seiner Rückkehr aus
der Gefangenschaft in Deutschland. Nach
Aus dem Familienarchiv von V
Schäfer
Karl Michailowitsch Braun (1892–1943),
Bewohner der Kolonie Strelna, Soldat im
   Š š
.
.),  
.
.
\r 
Fjodor Abramowitsch Schmidt,
Rotarmist (geb.
Siedler von Neu-
Sar
atowka. 1919.
Leihgabe von S
Schmidt
‚.
.
   \b  
  \t
 «‰»,
ˆ   \t.
1930- .
ƒ   \t\r ‚
Ž \r
 … \n Œ \b  (1906
.
\fƒ 
\t ,
  1930-   ,
  1942-   \r\b 1945 .
   \f 
\r.
Vogelgesang in der Zeit des
Dienstes auf dem Eisbrecher „Lenin“
der die Route im nördlichen Polarmeer
Ermakowa
Iw
an Georgiewitsch Vogelgesang
(geb.
1906), gebürtig aus der Kolonie von
Neu-Sara
towka, Ende der 1930er Jahre
politisch verfolgt, von April 1942 bis
Dezember 1945 in der Arbeitsarmee in
Tscheljabinsk.
…Š\b   \n
‚ , Š\b  «\t\r
 \t\r   \t
  ƒ–
†». ‰, 24 \b\b
1928 .
ƒ   \t\r …\t
Ehrenurkunde des ehemaligen
Soldaten Iwan Reich, ausgehändigt für
„vorbildliche und fruchtbare Arbeit auf
der Baustelle der Eisenbahn Tschernigow-
Nowobeliz•. Leningrad, 24.
September
Aus dem Familienarchiv von Reich
\t ‚ ‚Š   ,
 †. 1920- .
ƒ   \t\r …\t
Ehepaar Iwan Iwanowitsch und
… \b     .
†Š ‹‹
\r 
†\r
‚ \fƒ  …ƒ
\r   1897
. ž\n

\n\b \r
 .
. 
 –  ¥
30  Ž  
…ƒ\f
( 
–  ¥
2 (
­\f’).
Die Feuerwehreinheit der Kolonie
Graschdanka. Anfang des 20. Jh.
Leihgabe von S
Gleserow
Die Einheit der Kolonie in Graschdanka war
Schäfer. Im H
intergrund ist Haus
Nr.
30 an der Straße nach Graschdanka (Haus
Walliser), rechts das Haus Nr.
2 (Haus von
 \b \t \b .  1930
.
ƒ   \t\r ‡
  \f ( ):  Œ\n ­\n, ‘
‘\n ” ,  \t \n ‚; 
 \f: 2 – ‘ Œ\n  (1894–1935), 
\t \r, 3 –
Œ Œ
\n ,
7 – Œ Œ\n Œ \b  (\b\t), 8 – Œ
Œ\n Œ \b  (\r\b\t, .. \t);  \b \f:
1 – ‰, 2 – ‰  ‘,
3 – \t \n ” , 4 – Œ \n
” , 5 – ‚ Œ\n Œ \b  , 6
š\t š\b\n
Π\b
 , 8
 Œ
\n .
(165) Die Feuerwehrmannschaft von Graschdanka. Gegen 1930.
Aus dem Familienarchiv von A
Amann
   \t 
.  1920- – Š 1930-
.
ƒ   \t\r ‡
Orchester der Feuerwehreinheit von
Graschdanka. Ende der 1920er Jahre
Anfang der 1930er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von A
Amann
\b \t \b .
.
Œ
  .
‹\f.
ƒ \n «  »
Die Feuerwehreinheit der Kolonie
Strelna. 1910.
Foto von I.
Ozup.
Aus der Revue ‹Die Weltillustrierte”
‚\b Š 
\t   . › 
18  1900 .
ƒ „\r …\f
‚  ƒ\t
\fƒ \r  29 Š 1900 .
›    \t \n .
Vorschriften für die einzelnen
Unterabteilungen der Feuerwehreinheit
Š \t\b 
\t     1901
. …., 1902.
ƒ „\r …\f
Bericht der Leitung der
Feuerwehreinheit der Kolonie Strelna für
DIE DEUTSCHE FAMILIE: DIALOG DER GENERATIONEN
\n :  \n\t
Die traditionelle deutsche Familie baute
sich auf einer bäuerlichen und zugleich
religiösen Basis auf. Die führende Rolle
der Kirche ließ ihren Abdruck im Charak-
ter der Familie und im moralischen Antlitz
ihrer Mitglieder. Das Hochzeitszeremoniell
schloss sowohl den Kirchenritus der Trau-
ung, als auch traditionelle volkstümliche
Elemente in sich ein. Die Familien hoben
sich durch Kinderreichtum hervor. Von
Kindheit an wurden ihnen Regeln und Nor-
men der Einstellung zur Arbeit einge ößt,
ebenso zu Minderjährigen und Alten, Re-
geln des guten Tones in den Begegnungen
zwischen Alten und Jungen. Verwandt-
schaftsbeziehungen wurden sowohl im
Dorfe, als auch über seine Grenzen hinweg
fortwährend gep egt.
  \b \r -
\t \b\t   -
\t \rˆ.
…\fŠˆ ƒ  -
 \n    \b,
\b\t \r  \n. \r
ƒ Š\n  \t \r-
 \n,  — -
 ’. \b \n\b
 \bŠ.   \b
     \r,
—  ,
       
ƒ\f   . ‡-
   ƒ\b
—     .
Bilder /    \t:   ,  ƒ
 . ‚. ‡. \b  ,
1921 .
ƒ   \t\r Ž. ƒ. •\r\r
  \f ( ):
3-\t –  \n \t,
4-\t –  \t \n \t,
6-\t – Œ Ÿ\n Œ \b  ,
7- – ‚  Œ \b  ;
  \f:  ƒ  – ›
Œ Œ \b  ,  \t –
… \t \n \t;    \f
\t  – š [?].
  ŒŸ     .
†\b. \b  , 1918–
1920 .
ƒ   \t\r . ™. \n€
\f  \r \b Š
 18   \f   16 .
‹\r ƒ ƒ \r \t
Š.
Hochzeit von S. I. Weide. Kolonie
Graschdanka, 1921.
Aus dem Familienarchiv von E. G. Schwyrewa
In der ersten Reihe (von links nach rechts):
3. – Iwan Walentinowitsch Weide,
4. – Sergei Iwanowitsch Weide,
6. – Fjodor Christophorowitsch Vogelgesang,
 ‹ ‰Š
‡   . \b
‡ …, 1914
.
ƒ   \t\r 
   ( ):
‡\t  Œ ,  €\t
Ÿ\n,  ‰ 
…), ‡\t  ‚
 (\b
), ‚ (\r\r\f ).
Hochzeit von Christian Leontjewitsch
Walliser und Christine Reich. Kolonie
Wesselyj Poselok, 1914.
Aus dem Familienarchiv von T
Ritter
Auf dem Foto (von links nach rechts):
stehend Friedrich Reich, Leontii
Christianowitsch Walliser, Margarita Walliser
(geb.
Gerlemann), Christine Reich (M
utter
der Braut), Christine (Großmutter der Braut).
  ‘   
\t\b \b, 19 \b\b 1919
.
ƒ   \t\r Ž
‡\r
 :    – ›  ‰\f (1898
.
\n\b 
 ,  \t ƒ  – 
\n ”\t (1896
.
.)  \t ‡ 
  –  …   ‰ … 
‰\f; \b   – ” ‘ (\f. ”\t) 
\t ‡   \fƒ  š\n\f, \r\f   ƒ 
; \n  – › ‘ (\f. ”\t)
 \t ‡   \fƒ … \t Ž\f\b  ;
  – ›  (\f. ”\t)  \t
‡   \fƒ  ‘\n ”\t  ‚\t
.
Hochzeit von Alexander Eidemüller und Katharina Muss.
Kolonie Kolpino, 19. Januar 1919.
Aus dem Familienarchiv von E
Arsenjewa
Eidemüller) aus Srednaja Rogatka und ihr
ann Primas Junkewitschus, Buchhalter einer Fabrik in Ischora; das
vierte Paar – Katharina Jakowlewna (geb. Eidemüller) aus Srednaja
Rogatka und ihr Mann Georg Dauwalter aus Neu-Saratowka; sechste
Die Hochzeit von Emilie Erhardt und Alexander Jung.
Kolonie Graschdanka, 10.
Mai 1918.
Aus dem Familienarchiv von E
Woitjuk
Emilia Christophorowna (8.
Mai 1900–12.
Mai 1991), Tochter von
Christine und Christopher Erhardt
. Alexander Christophorowitsch
Dezember 1893
Februar 1969), Sohn des Schmieds
Christ
opher Jung.
 ‘ ‘ 
 ž.
\b  , 10 \b 1918
.
ƒ   \t\r Š
” Ÿ (8  1900 – 12  1991), \n\b
Ÿ  Ÿ ” .  Ÿ\n
(20 \r 1893 – 4  1969),  \f Ÿ
š .
    
  .
\t\b 1923
.
ƒ   \t\r 
April 1923.
Aus dem Familienarchiv von T
Ritter
\b\b  \t Œ
  Š

 .
\b \b, 1922 .
ƒ   \t\r ‡

\n \r
Silberne Hochzeit des Ehepaares Karl
Fjodorowitsch und Mathilde Karlowna
Brenner. Kolonie Strelna, 1922.
Aus dem Familienarchiv von A
Brenner und
Skorodumow
\t   – ˜ ˜Š
    (. ‘)
   . 1905
.
ƒ   \t\r \f
‰
Ehepaar Vogelgesang, Jakob
Erhardt),
Gr
aschdanka. 1905.
Aus dem Familienarchiv von N
Vogelgesang
   ‘  ‰
 Š ‹‹
ƒ „\r …\f
  \b  ž\b
  ŒŠ. ‹ ŒŠ, \b
\t 1920- .
ƒ   \t\r Š
­ ,   \t
\b,  Š \b  .
 
 Š\r š\t \n
­\n (
\f
Grabmal von Karl und Emilia in
Lesnoje. Postkarte vom Beginn des XX. Jh.
Aus den Beständen der RNB
Gäste auf der Silbernen Hochzeit von
Woitjuk
Nahe Freunde, die auch noch am Tag nach
der Feier blieben, helfen im Garten Unkraut
zu jäten. Im Zentrum steht der Gefeierte,
Julius Adamowitsch Bitsch (mit Krawatte).
Karl und Emilia
Helden einer
weil ihre Eltern sich weigern, den Ehebund
zu segnen. Zeichnung eines unbekannten
Autors vom Beginn des XX. Jh.
Leihgabe von S
Gleserow
Nach einer der Versionen der Legende
waren Emilia und Karl zwei junge Verliebte
aus der deutschen Kolonie Graschdanka.
Ihre Leichen wurden am 4. August 1855 in
Lesnoje gefunden.
  ‘\b
–  Š
 …  \r,
ˆ\b  \r -  \b
   .
   Š
\r 
†\r
  \t  \t  ,
”  ‚ \r 
Š\r  \t …ƒ.
   \r\fƒ  \f 4
 \f
.
  \rŠ    … 
Š  š ” .
\b\b 1929
. 
†
 .
ƒ   \t\r Ž
Œ\n\r
 \t   \f \f \nŠ 
   \b. \b   \f
\r –    
\t    \n 
\r  \b  Š\n \r.
Ehevertrag von Andrei Karlowitsch Pahl und Theresa
Andreewna Schäfer. 17.
September 1929 im Rathaus v
Saratowka.
Aus dem Familienarchiv von E
Kusnezowa
€     
Š ŒŠ   
…. 1926 . ‡ ”
 \t.
ƒ   \t\r ƒ. ‚. \b
 1920-   \f\n\b \f\n
  \r ƒ\f 
  \f  
\b\t.
Dokument über die Eintragung der
Eheschließung von Fjodor Adamowitsch
Bitsch und Maria Grigorewna
Plachowa. 1926. Ausgestellt von der
Regionalverwaltung in Toksowo.
Aus dem
Familienarchiv von I. O. Bitsch
Ab den 1920er Jahren nahmen die Fälle von
gemischten Ehen zwischen Deutschen und
Ehepaar Erhardt, Jakob Adamowitsch
\t € – …  ‹
 (. ‰,  \t 
š)
. ‹ 1910 .
ƒ   \t\r \f. . ›
244
\t ž – 
‹Š  ‘\b
‹ (. ‘)
   . …,
Š 1920- .
ƒ   \t\r Š. ‡. 
Ehepaar Jung, Alexander
Christophorowitsch und Emilia
Christophorowna (geb. Erhardt) aus der
\t ‘ –   Š
 \b ‹ (. ‘) 
  . …, Š
1920- . ‚  
Ehepaar Eidemüller, Fjodor
Adamowitsch und Maria Christophorowna
(geb. Erhardt) aus der Kolonie Graschdanka.
-š ‰
(. š)  \t – Š\r

\b \b, 1900
.
ƒ   \t\r ‡

\n \r
Brenner und
Skorodumow
\b     
‡ …, Š ‹‹
ƒ   \t\r Š

Familie von Friedrich und Christine
Reich. Kolonie Wesselyj Poselok,
Beginn des XX. Jh.
Aus dem Familienarchiv von E
Walliser
\b    †. 1918 .
ƒ   \t\r ‚. ‡. Ž \r
… \b – Ÿ ­ \n (1887–1941), \f\f 
  (\f. , 1890 . .), \n 
(1913 . .)  › (1918 . .).
Familie Fritzler aus Neu-Saratowka. 1918.
Aus dem Familienarchiv von O. A. Ermakowa
Familienoberhaupt Christian Bogdanowitsch (1887–1941),
Ehefrau Charlotte Adamowna (geb. Sche, Jahrgang 1890),
Œˆ ‰     ‡
  . -…,
Š ‹‹ .
ƒ   \t\r \f. . ›
Großmutter Lorer mit den Enkeln Rosa und
Wladimir aus der Kolonie Strelna.
€    š Œ
\b \b,  1910
.
ƒ   \t\r ‡
\n \r
 :    ›,  ‰\b
 ‚. ƒ\b, œ \b 
  
\b\t 
.
 … ŒŠ (. …)
    ˜   . 1904
.
ƒ   \t\r ‡
:  (), ‰ Œ ();
 ( ) ” ‘.
Kinder von Fjodor und Charlotte Brenner.
Kolonie Strelna, ca.
Aus dem Familienarchiv von A
Brenner und E
Skorodumow
Von links nach rechts: stehend Alexander und Katharina, sitzend
Mathilde und Karl. Vermutlich wurde das Foto von einem bestellten
Photographen in der Kolonie Strelna gemacht.
Amann
‘\b ˜  … Š   .
\b  ,  1920- .
ƒ   \t\r ‡
Ž:  ( \f  ), \b\r  ‰ .
    (1912–2000) 
\b  (1917–1984) 
-
 (1923–1926).
‹ 1924
.
ƒ   \t\r \f
›
Kinder: Wladimir (auf den Armen der Mutter), Albert und
Margarita.
Uralskaja
\b  ‚Š 

Œ  
 
† . 1912
.
ƒ   \t\r ‚
Ž \r
\f\f  – › ­  (\f.
.
.), :  (1906),
, …
 (1910), ›, 
Familie Egor Iwanowitsch und
Ermakowa
\b   Š 
š
 Œ  
 
.
ƒ   \t\r ‡
 Š
\n \r
Familie Fjodor Abramowitsch und
Charlotte Andreewna Brenner aus der
Kolonie Strelna. Ca. 1911.
Aus dem Familienarchiv von A
Brenner
Skorodumow
\b ŒŠ   . \b  ,  12.
 1925
.
ƒ
  \t\r 
 
 Ÿ  Œ ­\n (\f. 
.), ƒ\f  \t
 ”\f; 
   ( ): Ÿ,
, ‡, \t, ‰.
Familie Bitsch im Garten ihres Hauses. Kolonie Graschdanka,
Haus Nr.
12. Ca. 1925.
Aus dem Familienarchiv von T
Beimler
Sitzend Christine und Fjodor Bitsch (gestorben 1935), zwischen den
beiden ihr jüngster Sohn Eduard; stehend die älteren Kinder (von
links nach rechts): Christine, Alexander, Rosalia, Nikolai, Maria.
\b  
‘ 
Š  .
\b 
\b.  1936
.
ƒ   \t\r 
 \b \b   ”\t \r 8 \t.
 \f  – ”\t
 (\f. ) \b
 (1870–1941). Ž\n \b Œ: ›
 (  ),  ”\t ( ), €
 (\t ), Ÿ  \n ( , \b
\r \n
), \b ”\t ( ).
Sophia Fjodorowna Eidemüller mit ihren Töchtern und
Enkeln. Kolonie Strelna. Ca. 1936.
Aus dem Familienarchiv von V
Schäfer
In der Familie von Sophie und Alexander Eidemüller gab es
  Š Œ 
. \b
\b, Š 1930- 
.
ƒ   \t\r ‡
\n \r
 : ”\b ­,   ‹\b 
€.
Fjodor Abramowitsch Brenner mit seinen Enkeln.
Kolonie Strelna, Anfang der 1930er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von A
Brenner und E
Skorodumow
Von links nach rechts: Elvira Brenner, Wladimir und Olga Leer.
‡ ‰ () 
. \b \b,
 1927
.
ƒ   \t\r Š
\n \r
 \n € (1922, \b

– 2004, …),  ›
  
€.
Wladimir Le¡er (links) mit Freund. Kolonie Strelna, ca. 1927.
Aus dem Familienarchiv von E
Skorodumow
Wladimir Alexandrowitsch Leer (1922, Kolonie Strelna – 2004,
Deutschland), Sohn von Katharina und Alexander Leer.
  Œ   ¢ 
…, Š 1920- .
ƒ   \t\r ‡
\n \r
Alexandra Karlowna Brenner mit ihrem Sohn Georg.
Brenner und E
Skorodumow
‹ ž ( , )  \b  
 . 1930- .
ƒ   \t\r Š
Ÿ Ÿ\n š ,   \r\b-\f
…ƒ. Ž\f \fƒ   ‡ 
\n š  (\f \f).
Christopher Jung (zweiter von links, sitzend) mit Freunden
aus der Kolonie Graschdanka. 1930er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von E
Woitjuk
Christopher Christophorowitsch Jung, einer der Schmiedegenossen
von Graschdanka. Großvater des verdienten Piloten von Russland
Viktor Wladimirowitsch Jung (Surgut).
‡ Œ – Š 
Š Œ  
. ‰,  1936
.
ƒ   \t\r 
\r\r
‡    .
.
ƒ   \t\r Ž
Walentina Becker, Tochter von
Michail Andreewitsch Becker aus Srednaja
Rogatka. Leningrad, gegen 1936.
Aus dem Familienarchiv von W
Solowow
Schwyrew
‚ ”. ‰, 1931
.
ƒ   \t\r 
‰\r
‡  –  ‰ 
\n  ­\t š
­ , ƒ \t
. ‡ \f 
\t\t.  \t \t \b
 
 
.
Tamara Iwanowa. Leningrad 1931.
Aus dem Familienarchiv von T
Frolowa
Tamaras Eltern Michail Iwanowitsch Iwanow
und Josephina Bogdanowna Brenner,
Bewohner der Kolonie Neu-Saratowka. Die
Eltern starben vor dem Krieg. Sie selbst blieb
mit ihrer Schwester in Neu-Saratowka nach
der Deportation der Deutschen.
‘ ‰ – ˆ\b Š  
 ‰. \b \b, 1938
.
ƒ   \t\r Š
\n \r
”  ( \fƒ \f)
\b 
\r €  \f 
\t 
‰\b Œ ‰\t. ­ \f\n
 \f\n  \n  Š – ‰
” .  \f\n   .
Emma Le¡er, jüngere Tochter von Katharina und
Alexander Le¡er. Kolonie Strelna, 1938.
Aus dem Familienarchiv von E
Skorodumow
Emma Alexandrowna (geehelichte Skorodumowa)
war im belagerten Leningrad bei ihrer Tante Mathilde
Fjodorowna Myschenskaja. Wurde adoptiert und erhielt
einen neuen Namen und Nachnamen: Emma Nikolaewna
Myschenskaja. Sie wurde Lehrerin der deutschen Sprache.
€\r   ‰
 ‘ Œ. \b
\b, Š 1930- .
ƒ   \t\r ‡

\n \r
Cousinen Olga Le¡er und Elvira
Brenner. Kolonie Strelna, Anfang der
1930er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von A
Brenner und
Skorodumow
    . 1920- .
ƒ   \t\r ‡
 :  › ”  (1902–1984),   ”
‘ ;  ­ \t  ‰ Œ ­\n.
 ‘ (   …).
\t\b \b, 1923
.
ƒ   \t\r Ž
‡\r
Jugendliche der Kolonie Graschdanka. 1920er Jahre.
Aus dem Familienarchiv von A
Amann
Von links nach rechts: stehend Katharina Erhardt (1902–1984), ihre Schwester
Emilia Jakowlewna Amann; sitzend Boris Smeljanskii und Maria Fjodorowna
Arsenjewa
\b ŒŠ (   š)  
 . …, 1919 .
ƒ   \t\r . .  
Maria Bitsch (geehelichte Scherstnewa) aus der
XX. JAHRHUNDERT: ZWISCHEN ZWEI KRIEGEN
 \n: \f \f \t
In der 1920er Jahren entwickelten sich
die deutschen Siedlungen wie Vorstadt-
wirtschaften, die die Stadt mit Gemüse
und Milchprodukten versorgten. Aktiv
entwickelte sich auch die Gründung von
Genossenschaften Zuge der Massenkollek-
tivierung 1930–1931 wurden anstelle der
…Š\b     
  100- \r\b. 1927 
ƒ   \t\r \f. ™. ‰
¢     
\t\b 100-\b. 1927 
ƒ   \t\r ..  
Feierlicher Bogen in der Siedlung
Graschdanka zu ihrem 100-jährigen
Aus dem Familienarchiv von N. J. Vogelgesang
Bewohner der Kolonie Graschdanka
am Tag der Einhundertjahrfeier. 1927.
Aus dem Familienarchiv von T. W. Beimler
\t\t \t    
\t 100-\b 
.
ƒ \t\r \f
‰
  \f ( ): 1 –  › \n ,
2 – ‚, ƒ Œ \n ” , 3 – Œ
Ÿ\n Œ \b  ; \t : 3 – Œ \n
” , 5 – ‚ ”  ( \fƒ ”\t); \t
: 2